Susanne Schädlich: Recht für Väter ist Pech für Mütter

„Alleinerziehende werden in Deutschland alleingelassen. Es gibt noch zu viele bürokratische Lücken, die Unterhaltszahlungen aushebeln, meint die Schriftstellerin und Journalistin Susanne Schädlich. Die Konsequenzen tragen vor allem Mütter und Kinder.

Es kann vorkommen, dass die Nachkommen mit dem Einkommen nicht auskommen. Vor allem sind es alleinerziehende Frauen, die hierzulande mit ihrem Einkommen für sich und die Nachkommen nicht auskommen. Obwohl sie arbeiten, oft Vollzeit. Jede fünfte Familie von acht Millionen Familien ist eine Ein-Elternfamilie, Tendenz steigend. Zu 90 Prozent ist dieser eine Elternteil eine Frau. Die meisten von ihnen meistern den Spagat zwischen Beruf, Haushalt und Fürsorge für die Kinder. Auf Mutterliebe ist eben Verlass. Das wissen die Ex-Partner.“

weiter hier: http://www.deutschlandradiokultur.de/alleinerziehende-recht-fuer-vaeter-ist-pech-fuer-muetter.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=364277

Umgangsgewalt an schreienden Babys – eine Mutter zur Situation in den Familiengerichten

Kommentar zum Blogartikel „Appell einer Mutter an Presse und Öffentlichkeit“

„Solche Fälle sind mir sehr sehr viele bekannt, nicht nur bei Säuglingen ist diese Umgangspraxis fatal, sondern auch bei schon etwas „Größeren“…

Weder Gewalt gegen die Mutter, noch gegen die Kinder selber verhindert Umgang noch (außer es gibt gebrochene Knochen o.ä.). Kinder, die nicht beim Vater übernachten wollen, werden dazu gezwungen, teils werden Kleinkinder schreiend von der sogenannten Umgangsbegleitung und dem Vater abgeholt.

Dabei wird angeblich auf das Recht des Kindes auf beide Eltern gepocht, obwohl es in Wahrheit um die Rechte des Vaters geht. Wollen Kinder nicht zum Umgang oder gar nicht beim Vater übernachten, hat die Mutter, selbst wenn sie diesen aus guten Gründen nicht befürworten KANN, gefälligst „positiv“ auf das Kind einzuwirken und den Umgang zu fördern und zu begrüßen. Gelingt ihr das nicht, wird ihr negative Beeinflussung des Kindes vorgeworfen, bis hin zur angeblich manipulativen Umgangsvereitelung, was mit Strafen (Geldstrafen) oder sogar Androhung von Sorgerechtsentzug geahndet wird. Das ist nichts anderes als Nötigung. Interessiert aber im Familiengericht und den anhängigen Institutionen genauso wenig, wie andere (z.B. Strafrechts-) Verfahren, die gegen den Vater laufen. Auch ganz klar bewiesene Lügen werden ignoriert.

Äußerungen wie „…ein schlagender Partner kann trotzdem ein guter Vater sein“ oder „…da das ja schon einige Jahre her ist, also spielt das heute keine Rolle mehr“ oder auch „…das stimmt alles nicht, das sagt sie nur, um dem armen Vater die Kinder zu nehmen“ (dass der Vater z.B. Mutter und Kind mit einer Machete bedrohte) und andere unfassbare Aussagen hören Mütter nicht selten am Jugendamt oder Gericht, von sogenannten Gutachtern, die teils gar nicht die nötige Qualifikation haben, oder auch mal gerne von Verfahrensbeiständen, die angeblich die Rechte des Kindes vertreten.

Interessanterweise bilden die maskulistischen Väterrechtsorganisationen, in denen viele sehr einflussreiche Väter sitzen, genau diese familiengerichtlichen Helfer seit Jahren aus: Verfahrensbeistände. Väterrechtler, die als Verfahrensbeistände für die Kinder (man bemerkt die Ironie hoffentlich?) vor Gericht mit entscheiden sollen, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das schlägt sich sehr deutlich in sämtlichen bundesweiten Berichten von Müttern nieder, die ich seit 10 Jahren mitbekomme, mitlese, hautnah miterlebe.

Kinderlose Feministinnen oder auch neue Partnerinnen von radikalen Väterrechtlern auf der einen Seite, Maskulisten auf der anderen und dazwischen werden die Mütter zermahlen, und mit ihnen oft genug ihre Kinder. Die einen haben die natürlichen Bedürfnissen von Mutter und Kind – plus die so lebenswichtige Mutter-Kind-Bindung – vergessen. Die radikalen Väterrechtler rächen sich an jeder Mutter für Trennung, die oft genau als Ehrverletzung erlebt wird. Es ist bekannt, dass Mütter über ihre Kinder massivst angreifbar ist, es wird Ihnen die Hölle auf Erden bereitet, der Gewaltschutz wird ausgehebelt über das Werkzeug Kind, das dabei als Waffe benutzt wird. Die Kirsche auf dem Ganzen: selbstverständlich ist es in den meisten Fällen die Mutter, die das Kind angeblich aus Rache instrumentalisiert, wenn die Kinder selber keinen Umgang wollen oder es ihnen danach schlecht geht. Die Mutter ist demnach immer schuld, denn sie überträgt ihre Abneigung gegen den Vater… natürlich… das liegt selbstverständlich NICHT daran, dass der öffentlich so smarte Vater vielleicht schlicht allen was vormacht… (was nebenbei bemerkt, eins der auffallendsten Merkmale bei malignem Narzissmus ist)

…und mal ehrlich, wie wohlgesonnen kann und darf man also Mutter einem Menschen gegenüber sein, der sowohl sie selber oder vielleicht sogar auch die Kinder verbal, emotional, finanziell, psychisch (oder sogar physisch) misshandelte und danach „rechtmäßig“ damit weiter machen darf, obwohl jeder weiß, dass ein evtl. sogar jahrelanges Trauma nach solchen Erlebnissen, der Ruhe und des Abstandes vom Peiniger bedarf… wen wundert dann bitte, dass Mütter vor Gericht vehement versuchen, ihre Kinder zu schützen. Natürlich erfahren sie oft das „Totschlag-Argument“ gegen sich, sie seien hysterische oder gar psychisch krank und ähnliches. Immer gern ist ein Gutachter zur Stelle, um dies zu bestätigen und Erziehungsfähigkeit der Mutter anzugreifen. Oft genug geschieht dies ohne jegliche wissenschaftliche Standards, einfach nach Gusto (siehe aktuelle Ergebnisse zum Thema von Fernuniversität Hagen und Prof. Leitner). All dies ist natürlich sehr kostspielig für Mütter, denn sogar verleumderische Gutachten wollen bezahlt werden, familiengerichtliche Helfer und Anwält sowieso. Unzählige Mütter werden so mitsamt Kindern obendrein in ein finanzielles Desaster stürzen.

Viele Familienanwälte raten ihren Mandantinnen mittlerweile, besser keine Gewaltvorwürfe oder gar den eines sexuellen Missbrauches zu erwähnen, sobald es um Umgang zum Vater, Sorgerecht, usw… geht, wenn es nicht eindeutig zu beweisen ist. Man läuft sonst Gefahr, als Lügnerin dargestellt zu werden, das Schlagwort „Missbrauchs mit dem Missbrauch“ z.B. wird oft genug verwendet…als sei das die Regel oder die Mehrzahl aller Fälle, obwohl jeder normale Mensch weiß, dass Opfer nahezu immer erst dann reden, wenn der Peiniger aus dem Haus ist… auch die, die keine gebrochenen Rippen oder eingeschlagenen Zähne als Beweis haben… dass die meisten Fälle nicht mal angezeigt werden… und dass von den angezeigten die meisten entweder nicht verurteilt werden oder zur Bewährung weiter rumlaufen dürfen, nur die schwersten Fälle gehen tatsächlich für unglaublich „strenge“ 2-3 Jahre hinter Gitter…

Mal ne Frage: Warum schaffen wir den Gewaltschutz eigentlich nicht gleich ganz ab? Er ist doch sowieso für ganz viele Kinder und Mütter nur noch eine Farce. Sexuellen Missbrauch sollten wir dann vielleicht in diesem Zuge auch gleich erlauben, ist ein Abwasch, also 2 Fliegen mit einer Klappe quasi. Es erspart den Familiengerichten direkt jede Menge Arbeit.

Da braucht sich z.B. auch die Mutter keine Gedanken mehr machen, die ein Mädchen mit in die Beziehung zu einem Täter brachte, ein zweites Mädchen mit ihm bekam und als sie sich wegen andauernder Gewalt trennte, von der Großen erfuhr, dass diese jahrelang missbraucht wurde, was 2 psychologische Gerichtsgutachten eindeutig belegen, wofür er auch „verurteilt“ wurde und in dem Familienverfahren wegen Umgang zur jüngeren gemeinsamen Tochter verdonnert der Richter diese Mutter dazu, ihr Kind gefälligst zu ermutigen zu den Kontakten, Umgang müsse stattfinden, dem jüngeren Kind sei ja nichts passiert.

Wohlgemerkt: Das ist ein realer Fall! … Stimmt nicht? Oh doch! Ist ein Einzelfall? Oh nein!

Oft genug liest man immer wieder von Tötungen von Mutter (und Kind), das ist längst keine Seltenheit mehr. Mich würde eine Statistik, wie viele Frauen ihren Ex umbringen und wie viele Männer im Vergleich dazu ihre Ex, mal brennend interessieren. Ich kenne alleine aus unserem kleinen Nest hier bereits 3 Frauen, die getötet wurden und viele andere, die massive Gewalt und Bedrohungen erlebten oder noch erleben… und die Mütter, die ich aus bundesweiten Selbsthilfegruppen „kenne“, sowie deren teils absolut krassen teils schon fast surrealen Geschichten, die kann ich gar nicht mehr beziffern.

Ich musste mir in den letzten 10 Jahren mehrfach Auszeit von diesen Themen nehmen, und zimperlich zu sein zählt sicher nicht zu meinen herausragenden Eigenschaften.“

 

Egon Schiele - Mother and Child - Google Art Project

Umgang um jeden Preis – eine Mutter berichtet

„Umgang um jeden Preis erlebe ich seit nunmehr 9 Jahren.

Weder Jugendamt noch Gericht denkt darüber nach, was für Anpassungsleistungen die kleinen Wesen da erbringen müssen.
Durch den Umgang ist mein Sohn schulisch erheblich im Nachteil, da die Förderung nicht kontinuierlich erfolgen kann.

Was bedeutet Umgang mit einem Elternteil, das möglicherweise unter einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet? Was bedeutet dieser Umgang für ein Kind mit ADHS?

Diese Fragestellungen werden bei Umgangsregelungen bisher nicht einbezogen.
Ist es nicht für alle Beteiligten leichter, wenn die Mutter einen Umgangsvorschlag macht, mit dem sie selbst ein gutes Gefühl hat, der jedoch auch bei Bedarf angepasst werden kann?

Kommt es nicht auf die Qualität der Kontakte an?

Zudem wünsche ich mir eine Möglichkeit, dass Jugendämter und Gerichte, Gutachter und Verfahrensbeiständen sich die Geschichten und Auswirkungen der Entscheidungen, die getroffen wurden, anhören und mit den Betroffenen ins Gespräch kommen.

Zudem wünsche ich mir, dass die Richter zukünftig die Aufgabe haben, die Entscheidung, die sie getroffen haben, den Kindern mitzuteilen.“
Egon Schiele - Mother and Daughter - Google Art Project

Appell einer Mutter an Presse und Öffentlichkeit

„Ich schreibe diese Zeilen, da es mir um die heutigen Gesetze geht, welche Kinder um jeden Preis zum Umgang zwingen.
Dabei missachten Gerichte das Wohl der Kinder – bzw. interpretieren diesen Begriff je nach Bedarf – und schieben bei Misslingen des Umgangs die Generalschuld auf die Mutter. Viel zu viele Kinder werden traumatisiert, denn viele Mütter können ihre Kinder auch bei Gewaltvorfällen nicht mehr schützen, da Gewalt keine Rolle (mehr) spielt.

Beim Thema Umgang wird auch bei Neugeborenen & Babys & Kleinkindern nicht halt gemacht. Selbst wenn man mit dem Kindsvater nicht verheiratet war und sich in der Schwangerschaft trennte, kann es sein, dass Umgang schon für Neugeborene gewährt wird. Dabei wird oft die Devise vertreten, dass für kleine Babys häufiger Umgang (und kürzer) stattfinden muss, denn sie können sich ja nicht lange erinnern…

Es gibt Fälle, in denen neugeborene Stillbabys 3-mal die Woche für 1,5 Stunden in Elternberatungsstellen getragen werden müssen. Mütter dürfen dabei nicht immer selbst anwesend sein – manches Mal gibt es die Forderung, die Mutter soll zum „Stillnoteinsatz“ im Nebenraum warten. Eingewöhnungen, so wie diese in Kitas an der Tagesordnung sind, werden in der Regel nicht zugestanden. So kann es sein, dass das Baby/Kleinstkind für die Zeit des Umgang verstört weint und schreit, der Umgang aber trotzdem durchgesetzt, vielmehr durchgehalten, wird. Es gibt nach unserem Wissen Fälle, in denen die Kinder apathisch und durchgeschwitzt vom Schreien an die Kindsmütter zurück übergeben wurden, im Extremfall einem (Not-)Arzt vorgestellt werden mussten.

Versucht die Mutter ihr Kind zu schützen, so wird dies „Umgangsverweigerung“ genannt. Als Konsequenz kann die Mutter leicht in die Gefahr kommen, ihr Kind zu verlieren.

Die Mutter-Kind-Bindung wird dadurch eklatant gestört, was gut bei Prof. Brisch nachzulesen ist:

„Entstehung und Folgen von Bindungsstörungen
 Häufige, wiederholte, nicht vorhersehbare oder willkürliche Trennungs- und
 Verlusttraumata in der frühen Kindheit können zu Bindungsstörungen führen,
 denn durch das Trauma wird in der Regel die sichere emotionale Basis für das
 Kind zerstört oder erst gar nicht aufgebaut, sodass die emotionale Sicherheit und
 das Gefühl eines Urvertrauens verloren gehen.
 Die Folgen von Bindungsstörungen bedeuten eine schwerwiegende Gefährdung
 des Kindeswohls, denn sie sind gekennzeichnet durch mangelnde Beziehungsfähigkeit,
 weniger prosoziales Verhalten im Konflikt, geringe Stresstoleranz bei
 Belastungen, ein Risiko für die Entwicklung von psychosomatischen Störungen
 und ein Risiko für dissoziative Erkrankungen.“

Diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen werden nach unserer Wahrnehmung im Umgangsrecht nicht viel Beachtung geschenkt.

In den Beratungsstellen, welche Umgänge begleiten und durchführen sollten, ist gemäß vielen Berichten von Müttern viel zu selten ausgebildetes Fachpersonal vorhanden, das auch empathisch auf die Nöte der Kinder eingeht, statt ohne Berücksichtigung des Kindeswillens, die Ansprüche eines Elternteils „durchzudrücken“.

Wenn sie Interesse haben, würde ich Ihnen gerne berichten, wie es meinem Kind in der derzeitigen Situation geht. Ich habe sogar ein Video, das das Ausmaß der staatlichen Kindesmisshandlungen – genannt „Umgang“ – zeigt. Mein armes Baby brüllt vor Angst…“

Zusatz für Presseanfragen: Der Kontakt zur Mutter kann über folgende E-Mail Adresse hergestellt werden: Kontakt@muetterinitiative.com

Es handelt sich nicht um einen Einzelfall, sondern ist die traurige Regel beim modernen Umgangsrecht für Neugeborene und Babys.

Baby yelling

Please sign this Petition: No to violence !

We say NO to violence against women and children:

We say no to violence against women and children

 

Carola Fuchs: Täterlogik

Wenn Tätern der Rücken gestärkt wird

weiter hier:

Täterlogik

 

Elfriede Hammerl: Zu enge Bindung II

„Wie mütterliche Fürsorge zunehmend pathologisiert wird.

Was bisher geschah: Zwei Volksschulkinder sagen, dass sie an den Besuchswochenden beim Vater sich selber überlassen seien. Der Vater sagt, das sei erstens nicht wahr, und zweitens überlasse er die Kinder sich selber, damit sie lernten, sich allein zu beschäftigen. Der Gerichtsgutachter sagt, die Kinder lügen, um der Mutter zu Willen zu sein, und außerdem sei es gut, wenn der Vater den Kindern Entwicklungsspielraum lasse, statt wie die Mutter ihre Freizeit zu strukturieren. Passt irgendwie nicht zusammen? Ist aber notwendig, wenn bewiesen werden soll, dass die Mutter, vordergründig harmlos, in Wirklichkeit ein Kontrollfreak ist, und der Vater, vordergründig emotional instabil und leicht erregbar, trotzdem einer, dessen Verhaltensweisen stärker in den Lebensalltag der Kinder einfließen müssen.“

weiter hier:

http://www.profil.at/meinung/elfriede-hammerl-zu-enge-bindung-ii-6182491

 

 

Die wundersame Märchenwelt des Familiengerichts — autismusfamilienrechtblog

Sehr lange habe ich nichts gepostet, da mir meine guten Feen zuraunten, nichts würde alte Drachen gefährlicher werden lassen als wenn Märchen aus dem Familiengericht veröffentlicht würden. Da das Aufzeichnen natürlich völlig fiktiver Vorgänge für Autoren therapeutische Wirkung entfalteten kann, entschließe ich mich, jetzt doch wieder zu einem Blogbeitrag und wähle dafür die Märchenform. Akteure […]

über Die wundersame Märchenwelt des Familiengerichts — autismusfamilienrechtblog

TAZ: Kindeswohl statt Eltern-Egoismus

Kommentar von Martin Löhnig

„W enn es nach dem Europarat ginge, dann würde ein Kind nach der Trennung im Regelfall zu gleichen Teilen bei Mutter und Vater leben. Aus der Sicht der Eltern ist dieses sogenannte Wechselmodell eine prima Lösung: Vater und Mutter teilen sich die Verantwortung für ihr Kind, können beide weiterhin intensiven Kontakt zu ihm pflegen und den Alltag teilen. Beide haben aber auch kinderfreie Zeit und die Möglichkeit, eine neue Partnerschaft zu leben… “

Weiter hier:

http://m.taz.de/!5299414;m/