Flyer der bayerischen Mütterinitiative

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Flyer-Mütterinitiative

Vorwort

Die Geburt ihres Kindes verändert das Leben einer Frau dramatisch. Es wird das Wichtigste in ihrem Leben, ihr Kind gut zu versorgen und zu beschützen. Wir erleben tagtäglich, dass es Müttern in strittigen Trennungsfällen schwer bis unmöglich gemacht wird, diesen Schutz aufrecht zu erhalten.
Wir nehmen wahr, dass der im Grundgesetz Artikel 6 Abs 4 zugesicherte Anspruch der Mutter auf Schutz und Fürsorge der Gemeinschaft in den Familiengerichten oft nicht eingelöst wird.

Wir von der Mütterinitiative möchten, dass
» die Rechte von Müttern und Kindern wieder gewahrt werden!
» die Stellung der Mutter in der Gesellschaft verbessert wird!

Was Wir Wollen
» Frauen mit Kindern soll ein selbstbestimmtes Leben möglich ist!
» Unverheirateten Müttern muss automatisch wieder das alleinige Sorgerecht zufallen
» Eingeschränktes Umgangsrecht für Väter, die nie in häuslicher Gemeinschaft mit dem Kind gelebt haben.
» Einen zentralen Lebensmittelpunkt für das Kind mit stabiler Bindungsperson („ein Nest“). Kein „Wechselmodell“ bei dem das Kind jede Woche die Wohnung wechseln muss.
» „Safety First“: Schutz von Mutter und Kind bei Gewalt des Kindsvaters. Einzelfallprüfung und gegebenenfalls Aussetzung des Umgangs zum Schutz des Kindes. Auch das Miterleben von Gewalt muss in den Familiengerichten als Kindeswohlgefährdung gesehen werden.
» Keinen unbegleiteten Umgang für Babies und Kleinkinder

Die gegenwärtige Situation
» Das familienrechtliche Helfersystem (Verfahrensbeistände, UmgangspflegerInnen, MediatorInnen, Elternberatungsstellen, etc.) profitiert wirtschaftlich von der familiengerichtlichen Situation. Deshalb ist das Interesse an einer Beilegung der Streitigkeiten oft gering. Die Belastungen, das familienrechtliche Helfersystem zu bedienen (Elternberatungen, Gespräche, Stellungnahmen, etc.), ist für Mütter enorm zeitaufwendig und emotional belastend. Dies geht zu Lasten der Kinder.
» Die finanziellen Belastungen von Müttern in Kindschaftsrechtsstreitigkeiten sind enorm. Gerade alleinerziehende Mütter sind jedoch bekanntlich in hohem Maße von Armut bedroht.
» Den Rechten eines Vaters stehen keine entsprechenden Pflichten gegenüber. Die Pflichten werden ausschließlich der Mutter zugeordnet. Wenn ein Vater sein Umgangsrecht wahrnehmen will, darf er es – auch nach mehreren Jahren Abwesenheit – ohne jegliche Auflagen erfüllen zu müssen. Wenn er sein Umgangsrecht nicht ausüben will, muss er keinerlei Sanktionen befürchten. Die Mutter jedoch wird dazu gezwungen, das Kind an den Vater auszuliefern, auch wenn sie weiß, dass dem Kind damit Schaden zugefügt wird. Für die negativen Folgen eines erzwungenen Umgangs wird wiederum die Mutter alleine verantwortlich gemacht und ihr wird unter anderem z.B. Erziehungsunfähigkeit vorgeworfen.
» Nicht selten werden Mütter im Familiengericht unter Androhung der Kindeswegnahme zu Zugeständnissen genötigt

E-Mail: MuetterInitiative@Outlook.de

oder

E-Mail: BayerischeMuetter@Outlook.de

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