Brief eines Großvaters an Gunnar Schupelius

Sehr geehrter Herr Schupelius,

 

Ihr Engagement gegen Ideologie, Unfähigkeit und Willkür diverser Jugendämter, Familienrichter(Innen), Gutachter(Innen), Helferindustrie

kann ich nur dankbar unterstützen – mindestens mit dieser kleinen Mail.

 

Als Großvater beobachte ich – zunehmend irritiert – seit Jahren, welch Menschenbild und welch rudimentäres Rechtsgefühl gegenüber den Kindern (und auch den meist betroffenen Müttern) in den o.a. genannten Kreisen mittlerweile herrscht. Die Kinderrechtskonvention scheinen weite Teile nicht zu kennen.

 

Die Reaktion auf Ihr Engagement wundert mich nicht. Die „armen Väter“, offenbar politisch ganz gut vernetzt, scheinen in Folge nicht verwundener  Partner-Trennung hauptsächlich ihr  verletztes Egos zu  pflegen, rationaler Überlegungen kaum fähig zu sein.

Es gibt gewiss dieses Phänomen auch bei manchen Müttern – dies scheint aber doch im Vergleich zu den Vätern eine kleine Zahl zu sein.

 

Sicher verfolgen Sie auch die mittlerweile neuen Anläufe, das „Wechselmodell“  für Kinder allgemein einzuführen:

Damit brauchen die Väter keine Alimente zahlen und auch die Familiengerichte sind fein raus – automatische und schnelle Regelung.

Die Kinder kommen hier nun scheinbar überhaupt nicht mehr vor.

Gegen jede Erkenntnis der Bindungsforschung, gegen jede praktische Vernunft (Es müssten zwei Infrastrukturen für die Kinder gleichzeitig aufgebaut werden!) wird versucht, diesen Unsinn ins politische Programm zu nehmen!

 

Man darf gespannt sein, welches Menschenbild und welche Einstellung zu Gemeinschaften die betroffenen Kinder einmal im Erwachsenenalter haben werden.

 

Lassen Sie mich mit einer Bitte schließen: Engagieren Sie sich weiterhin!

 

Mit freundlichen Grüßen

xxx yyyy

 

PS: Vermutlich kennen Sie es schon:  Norbert Blüm, „Einspruch“, Westendverlag 2014, gibt meines Erachtens den Zustand u.a. an manchen Familiengerichten treffend wieder, dito die gesellschaftlichen Motive, die in Richtung „ Frauenarbeit mit zwangsläufigen Kitas, Kindergärten, Ganztagsschulen“ führen .

 

Maternidade - 1981

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