KITA versus Familiengerichtsnahe Institutionen zum Thema „Kind ist krank“

Die Kita einer betroffenen Mütter schreibt bezüglich Kinderkrankheiten diese Nachricht an alle Eltern:

„Uns ist bewusst, dass zwischen den Wünschen und den Bedürfnissen der Eltern und den Möglichkeiten der Kita ein Spannungsfeld entstehen kann. Wenn wir aber die Bedürfniss eines kranken Kindes,

– nach Ruhe
– „Ich“ sein dürfen
– eine Vertrauensperson in der Nähe haben
– umsorgt zu werden
– medizinisch versorgt zu werden, usw.

betrachten, wird uns allen kar, dass die Gegebenheiten im Kita-Alltag ….

– fehlende Ur-Vertrauensperson
etc

dem entgegenstehen.“

Wir fragen uns, warum Erziehungspersonal in der KITA die seelischen Bedürfnisse eines kranken Kindes anerkennt, dies aber bei familiengerichtlichen Institutionen nicht der Fall ist. Natürlich braucht ein krankes Kind seine Ur-Vertrauensperson zur Pflege.

Dies wird vor den Familiengerichten allzu oft verneint. Selbst kranke Säuglinge und Kleinstkinder werden zu (Zwangs-)Umgängen verfrachtet. In der Regel erhalten die Mütter ihre Kinder noch kränker zurück.

Abstand von diesen Umgängen wird oftmals nur genommen, wenn das Kind „nicht transportfähig“ ist. Was genau die Definition dieses Zustandes ist, bleibt offen.

Da klafft doch sichtbar eine große Lücke zwischen liebevoller Einsicht der Kita Mitarbeiter und den familiengerichtlichen Institutionen.

Gabriël Metsu - The Sick Child - WGA15091

Gabriel Metsu [Public domain], via Wikimedia Commons

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