Das große Geschäft mit der Not von Kindern – “Seelische Grausamkeiten” incl.

gefunden hier:

http://netzfrauen.org/2015/02/25/das-grosse-geschaeft-mit-der-not-von-kindern-seelische-grausamkeiten-incl/

„Jeden Tag werden im Durchschnitt 100 Kinder und Jugendliche aus ihren Familien genommen und in Einrichtungen untergebracht. Die Jugendämter wollen sie vor ihren Eltern schützen und verhindern, dass sie vernachlässigt oder gar misshandelt werden. Doch ist das so? Kennen Sie auch Probleme, wo das Jugendamt versagt hat? Wie ist es bei Scheidungen? Wird immer nach dem „Kindeswohl” entschieden?

Diese „Inobhutnahmen” sind seit 2005 um 64 Prozent gestiegen.

Die Jugendämter in Deutschland haben laut Statistischem Bundesamt 2013 mehr Kinder und Jugendliche in Obhut genommen als je zuvor. Häufigster Anlass war mit 40 Prozent die Überforderung der Eltern oder eines Elternteils.

Der Markt der stationären Einrichtungen wächst und ist lukrativ. Ein einziger Platz in einem Heim kostet die Kommunen im Jahr rund 50.000 Euro. Doch ob dieses Geld wirklich zum Wohl der Kinder und Jugendlichen verwendet wird, wird kaum überprüft: Den Jugendämtern fehlt die Zeit und ihre Eltern sind dazu nicht in der Lage. Nicht selten betreuen Mitarbeiter bis zu 90 Familien.

Mit Kindern Kasse machen – Wenn Jugendhilfe zum Geschäft wird

Wir Netzfrauen erfuhren 2013 von einem Fall der uns persönlich erschütterte. Es handelte sich um einen Jugendlichen, der irgendwo in Schleswig-Holstein  in einer „sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft” des freien Trägers „Leuchtfeuer” lebte. Er wurde dort als „Drecksmensch” gedemütigt und abgeschottet. Was tun, wenn Jugendämter nicht reagieren, keine Zeitung darüber berichten will und alle Versuche diesem Jungen zu helfen scheitern. Heute muss man alles beweisen können. Also rieten wir der Kontaktperson sich an die Medien zu wenden und nun war es soweit.

Die Story im Ersten: „Mit Kindern Kasse machen” von Nicole Rosenbach und Anna Osius wurde Montag im ARD gezeigt.

Was wird sich nun ändern? Ändert sich überhaupt was? Immer wieder erreichen uns Netzfrauen Schicksale, die mit Jugendämtern zusammenhängen.

Ein Schicksal von vor 20 Jahren, welches zeigt, was Fehlentscheidungen seitens des Jugendamtes und Familiengerichtes auslösen können.

Eine Mutter mit zwei Kindern flüchtete aus dem Haus, da sie seit Jahren von ihrem Ehemann misshandelt wurde. Sie nahm die Kinder mit und fand in einer Ferienwohnung erstmal eine Bleibe, bis die neue Wohnung fertiggestellt war. Es meldete sich auch gleich das Jugendamt und wollte überprüfen, ob die Situation zum Wohle der Kinder ausreichend war. Da es sich um eine berufstätige Mutter handelte, musste natürlich auch gewährleistet sein, dass die Kinder eine optimale Betreuung hatten. Da sowohl die Familie der Mutter und der Arbeitgeber als auch die Schule des Kindes und Freunde sich in die Betreuung der Kinder einbrachten, hatte das Jugendamt keinerlei Einwände.

Eine Tagesoma kümmerte sich noch zusätzlich um die beiden Kinder im Alter von 6 und 4 Jahren. Die Kinder fühlten sich sicher und wohl, denn sie brauchten nun nicht mehr zu erleben, wie die Mutter geschlagen wurde.  Der zuständige Beamte entschied darauf hin, dass die Kinder jeden Samstag den Vater besuchen mussten. Dass auch dies ein Fehler war, stellte sich nach zwei Monaten heraus, denn dann sollten die Kinder ein Wochenende bei dem Vater bleiben und als die Kinder im Haus des Vaters waren, schloss er die Haustür ab und sagte zu der Mutter der Kinder: „Die Kinder wirst du nicht wiedersehen.” Die 6-jährige konnte sich noch selber befreien, die Kleine blieb im Haus des Vaters. Es bestand keinerlei Möglichkeit seitens der Mutter, das Kind aus dem Haus zu befreien.

Nun würden Sie sicherlich sagen, wo war die Polizei? – Die kam nicht, da das vorläufige Sorgerecht trotz Dringlichkeitsverfahrens nicht geklärt war. Mal war der zuständige Richter krank, dann der zuständige Beamte vom Jugendamt – und ohne Sorgerecht keine Polizei.

Da es ein Samstag Nachmittag war hatte die Mutter auch keine Chance, jemanden vom Jugendamt zu erreichen und somit blieb nur das bange Abwarten bis zum Montag Morgen.

Doch wer nun gedacht hätte, dass das Kind wieder zur Mutter kam, nein, es musste das Gericht entscheiden und somit zog es sich das Verfahren 2 Monate hin – kein Besuchsrecht, denn der Vater war immer noch gewalttätig. Und sollte sich die Mutter dem Haus nähern hätte er ein Gewehr.

Die erste Begegnung der Geschwister fand dann zwei Monate später statt – und der Richter hörte sich die beiden Kinder an, wo diese weiterhin leben wollten. Die 6-jährige redete noch auf ihre Schwester ein. Doch als der Vater dem Richter mitteilte, dass er seine Familie auslöschen würde, wenn man ihm das Kind nehme, da entschied der Richter zugunsten des Vaters für eine Geschwistertrennung. Ein Besuchsrecht wurde bestimmt und wer bei späteren Verhandlungen fehlte: der zuständige Beamte vom Jugendamt. Und obwohl der Vater bei einem Besuch des älteren Kindes diese einsperrte, damit diese nicht mehr zu Mutter konnte und erst mit viel zureden das Kind frei ließ – blieb es bei der Entscheidung. Daran änderte auch das vom Richter geforderte Gutachten nichts – kostete über 3.000,- DM. Und die ärztlichen Gutachten, die die Brutalität des Mannes wiederspiegelten, z.B. blutig geschlagener Rücken, wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

Es reichte auch nicht, dass es sich bei der neuen Wohnung der Mutter um eine kindgerechte Wohnung handelte, die Kinder gut versorgt waren und eine Tagesmutter aufpasste, wenn die Mutter arbeiten musste. Denn Unterhalt gab es vom Vater nicht – da jeder ein Kind hatte, brauchte kein Unterhalt gezahlt zu werden. Die Mutter hätte auch ihre Arbeit aufgegeben, wenn sie nur ihre Kinder hätte behalten können, aber da hieß es dann seitens des Gerichtes, dass man da ja den Kindern nicht mehr das bieten könne, was man mit einer gut bezahlter Arbeit machen würde.

Auf die Frage, ob der Vater mehr Zeit für die Kinder gehabt hat, nein, er war selbständiger Unternehmer und arbeite zwar Zuhause, aber mehr Zeit sicherlich nicht. Und das Besuchsrecht nahm er auch nicht wahr. Das Kind, welches nun bei ihm wohnte, durfte nicht zur Mutter und wenn dann nur mit Tricks.

Auch als offensichtlich war, dass er sich nicht ausreichend um das kleine Kind kümmerte – es kam eines Tages voller Läuse bei der Mutter an, unternahm das Jugendamt nichts, sondern riet, das Kind zu entführen und abzuwarten, wie dann die Gerichte entscheiden würden. Ja, Sie lesen richtig – bedeutet, wenn man kein Sorgerecht hat – denn jeder bekam das Sorgerecht nur für das Kind, welches man hatte, galt es als Entführung, wenn man das Kind nicht wieder zurück gab.

Der damalige Richter antwortete noch zu der Mutter:„Passen Sie auf, wenn Sie irgendwo aus dem Auto steigen, nicht, dass er Sie erschießt”. Die Waffen hat man ihm nie abgenommen. Und nach drei Jahren hartem Kampf blieb es bei der Geschwistertrennung. Allein diese Geschichte reicht für ein Buch. Heute stellt man fest, es war der größte Fehler, was sowohl das Jugendamt als auch der zuständige Richter gemacht haben. Die Ältere wuchs in einem harmonischen Haushalt und Umfeld auf. Die Kleine musste schon früh erwachsen werden. Wenn andere spielten, machte sie den Haushalt und wurde auch nicht schulisch gefördert. Der Haushalt des Vaters bleib frauenlos, somit blieb für sie die Arbeit. Heute, 20 Jahre später, sind die Geschwister wieder zusammengewachsen und auch die Mutter hat ihre Tochter wieder und sie sind alle drei glücklich. Der Vater hat durch sein Handeln verloren, denn vergessen tun die Kinder es ihm nicht. Und es sei bemerkt: Hätte die Mutter ein Frauenhaus aufgesucht, anstatt sich selber zu helfen, wäre es anders gelaufen. Fragen Sie nicht warum, dies wurde nur so bestätigt.

Wie Sie sehen, wenn Sie diese Geschichte gelesen haben, können die Folgen gravierend sein, wenn falsche Entscheidungen getroffen werden. Und auf die Frage, hatte die Mutter sich vorher nicht gut um die Kinder gekümmert, sei auch hier bemerkt, ihr Fehler war, dass sie finanziell für die Familie gesorgt hatte. Die Frage wie viel Zeit man für die Kinder hatte wurde gleich gestellt, unabhängig davon, dass die Mutter auch ihren Job aufgegeben hätte, nur, dann hätte Sie ja kein eigenes Einkommen gehabt und wäre dem Staat zur Last gefallen. Vorteil des Vaters: Alle hatten Angst vor ihm.

Als wir die Geschichte von unserer Kontaktperson gehört hatten und dass alle versuchten Maßnahmen scheiterten, rieten wir, sich an die Medien zu wenden. Denn heutzutage braucht man belegbare Beweise. Und da diese auch vorlagen konnte unsere Kontaktperson eben die Produzenten von der Story im Ersten – Mit Kinder Kasse machen – überzeugen.

Es geht um Dominic (17). Er lebt in einer „sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft” des freien Trägers Leuchtfeuer, der vom Jugendamt mit der Betreuung des Jugendlichen beauftragt wurde. Er wird dort als „Drecksmensch” gedemütigt und abgeschottet, darf nicht zur Berufsschule, sondern muss ohne Entlohnung auf dem Hof arbeiten. Bei einem Kontrollbesuch findet das Jugendamt keinen Grund zur Beanstandung.

INFOBOX

Stiftung Leuchtfeuer

Peer Helge Salström-Leyh – Wenn es um maßgeschneiderte Lösungen im Einzelfall und um komplexe Familienproblematiken geht, ist die Stiftung Leuchtfeuer seit vielen Jahren ein etablierter Partner der Jugendämter in Deutschland. Gegründet wurde die Stiftung 2001 von Peer H. Salström-Leyh.

Was macht Peer H. Salström-Leyh beruflich- er ist laut Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen (AHK);

DBHK-Regionalversammlung in Estland: Peer Salström-Leyh neu in den Vorstand gewählt.

Peer Helge Salström-Leyh (Tuletorn Fond SA) ist auf der Regionalversammlung am 17. Februar 2010 in Tallinn neu in den Vorstand der Deutsch-Baltischen Handelkammer in Estland gewählt worden. Er übernimmt die Nachfolge von Jan Vogel (Oiltanking Tallinn AS), der aus beruflichen Gründen sein Mandat nach vierjähriger Tätigkeit niederlegte. Der 57-jährige Salström-Leyh ist Geschäftsführer der Stiftung Tuletorn Fond SA in Tallinn, die seit 1999 junge Menschen in Zusammenarbeit mit dem deutschen Jugendhilfeträger Stiftung Leuchtfeuer individual- und gruppenpädagogisch betreut.

In einer solchen Stiftung in Wacken war auch Dominik (17). Unsere Kontaktperson hat vieles unternommen, um auf den Zustand der Betreuung aufmerksam zumachen – ohne Erfolg. Weder das zuständige Jugendamt reagierte noch die Betreuerin, die ganz in Gummersbach lebt. Auch wurde in dem Beitrag erwähnt, dass der Dominik, nachdem nun der Bericht über seine Person gedreht werden sollte, abgeschottet wurde.

Wenn junge Menschen über Missstände in ihren Einrichtungen klagen, dann wird ihnen wenig Gehör geschenkt. So gerät das Heer der freien Jugendhilfeträger – darunter Privatunternehmer, Verbände, gemeinnützige Vereine – selten ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Doch nicht allen geht es allein um das Wohl der ihnen anvertrauten 140.000 Kinder und Jugendlichen. Längst ist die Jugendhilfe auch ein großes Geschäft geworden.

Wakya kam mit sieben Jahren in ein Heim, das seinen Kontakt zur Familie massiv einschränkte. Inzwischen ist er 16 und erinnert sich, wie er morgens um fünf Uhr von Mitarbeitern des Jugendamtes mit Polizeibegleitung abgeholt wurde: „Man guckt vom Hochbett runter und da steht die Polizei”. Seine Mutter war im Rahmen eines Sorgerechtsstreits als „erziehungsunfähig” eingestuft worden. Bis diese Bewertung als unbegründet revidiert wurde, lebte das Kind drei Jahre lang im Heim. Der Kontakt zwischen Wakya und seiner Familie wurde unter Vorwänden massiv eingeschränkt, Briefe zensiert. Mutter und Kind litten massiv unter der Trennung.

Ein Hilferuf kam auch aus Polen. Anita (15) ist in einer Pflegefamilie in Polen einquartiert worden, die dem psychisch kranken Mädchen sowohl eine Therapie als auch den Schulbesuch verweigert. Das Team von Story im Ersten versprach, sich für sie einzusetzen, denn mitnehmen konnten sie das Mädchen nicht. Heute lebt Anita wieder in Deutschland und sie sagte zu Polen, es kam einem Gefängnis gleich. Es ist nun ihre 6 Betreuungsstelle in ihrem jungen Leben.

Die Dokumentation macht deutlich, dass seitens der Regierung gehandelt werden muss.

Die Jugendämter in Deutschland haben 2013 mehr Kinder und Jugendliche in Obhut genommen, als je zuvor. Häufigster Anlass war mit 40 Prozent die Überforderung der Eltern oder eines Elternteils, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Der Anstieg zum Vorjahr sei jedoch fast ausschließlich auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten zurückzuführen. Auch Gewalt, Verwahrlosung, Drogensucht oder psychische Erkrankungen der Eltern haben die Jugendämter demnach häufig auf den Plan gerufen.

So nahmen die Behörden 2013 insgesamt rund 42.100 Mädchen und Jungen in Obhut, weil sie in einer Situation steckten, die sie akut in Gefahr brachte. Das ist die höchste Zahl seit Beginn der Statistik 1995. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 1.896 junge Menschen mehr. Im Fünf-Jahres-Vergleich beträgt das Plus 9.870. Damit wurden von 10.000 Kindern und Jugendlichen 2013 statistisch 32 in Obhut genommen. Fünf Jahre zuvor waren es nur 23.

Je länger die Kinder im Heim bleiben, desto mehr verdienen die Träger

Einige der geschilderten Fälle nähren den Verdacht, dass die Heimunterbringung mit zweifelhaften Gutachten immer weiter verlängert worden ist, damit weiter Geld fließt. Ein Heimleiter räumt vor der Kamera ein, dass er gar keine Ausbildung als Kinder- und Jugendtherapeut absolviert habe, obwohl er sich als solcher ausgegeben und psychologische Gutachten erstellt hat. Auf dieser Basis entscheiden Gerichte über das Schicksal von Kindern.

Für die Heimunterbringung von Wakya überwies das Jugendamt jährlich rund 65.000 Euro an den Träger. Auch dieses können Sie der Dokumentation entnehmen.

Auch erfahren wir, dass jährlich insgesamt 4,4 Milliarden Steuergelder in die „stationäre Unterbringung von Kindern” fließen.

Heinz Buschkowsky, langjähriger Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, sagt in der Dokumentation:  „Der Träger hat immer einen Eigennutz und wird immer feststellen, dass das Angebot seiner Einrichtung genau auf diesen Fall passt – denn er muss seine Einrichtung auslasten”. Mit Zorn in der Stimme prangert er den Missstand an: „Wir reden über Milliarden, die der Staat herausreicht ohne jede faktische Kontrolle.”

Unerträglich zynisch beschreibt ein ehemaliger Jugendhilfemitarbeiter, der vor der Kamera anonym bleiben wollte, das „Geschäftsmodell”: Jugendämter „werfen Kinder auf den Markt.” Die Träger bekämen ein Angebot vom Jugendamt, einen Minderjährigen für einen bestimmten Tagessatz zu betreuen. „Es geht um Geld”.

Dominiks Fall haben wir selber mitverfolgen können. Heute ist er 18 Jahre alt, also volljährig, hat eine eigene Wohnung und eine gute Betreuung. Sein Wunsch: Etwas lernen. Eine Entschädigung hat er nie erhalten.

Was wird sich nun ändern? Ändert sich überhaupt was? Immer wieder erreichen uns Netzfrauen Schicksale die mit Jugendämtern zusammenhängen – 20 Jahre liegen zwischen der Fehlentscheidung des Familienrichters und des Jugendamtes und den aktuellen Fällen in der Dokumentation.

Und anstatt besser zu werden, scheint sich alles nur noch zu verschlimmern.

Der Markt der stationären Einrichtungen wächst und ist lukrativ. Ein einziger Platz in einem Heim kostet die Kommunen im Jahr rund 50.000 Euro. Doch ob dieses Geld wirklich zum Wohl der Kinder und Jugendlichen verwendet wird, wird kaum überprüft: Den Jugendämtern fehlt die Zeit und ihre Eltern sind dazu nicht in der Lage.

Wenn junge Menschen über Missstände in ihren Einrichtungen klagen, dann wird ihnen wenig Gehör geschenkt. So gerät das Heer der freien Jugendhilfeträger – darunter Privatunternehmer, Verbände, gemeinnützige Vereine – selten ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Doch nicht allen geht es allein um das Wohl der ihnen anvertrauten 140.000 Kinder und Jugendlichen. Längst ist die Jugendhilfe auch ein großes Geschäft geworden.

 Ein Film von Nicole Rosenbach und Anna Osius – vielen Dank an das Team.
Sie finden die Informationen zur Dokumentation und das Video hier auf ARD; 45 Minuten, die Sie sich unbedingt anschauen sollten.“

Hilferuf einer Mutter !

Bitte helft dieser Mutter:

https://www.facebook.com/katja.steinmeier.9/posts/775400202535705:0

„Bitte teilt dies,weil ich echt verzweifelt bin und mein Kind mir geklaut wurde.

Angefangen hat das Drama am 28.12.14,als die neue Freundin meines NochMannes mir bei der Übergabe meiner Kinder nach dem Umgangswochenende in meinen BabyBauch getreten hat.Meine Kinder mussten alles mit ansehen und mein Mann ist mit seiner Freundin einfach abgehauen.
Ich wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ich 24 Stunden liegen musste und angst um mein ungeborenes Baby hatte.
Ich hatte einen Bluterguss am Mutterkuchen, der aber Gott sei Dank einen Tag später zurück ging.
Da meine Kinder auch leider schon von der neuen Freundin mit SpielzeugKisten beworfen wurden und sich mein Mann nicht schützend vor seine Kinder stellt,habe ich die Umgangswochenenden gecancelt und vom Jugendamt verlangt,dass es nur noch begleiteten Umgang geben darf.

Als mein Mann mich für die andere wesentlich ältere Frau verlassen hatte,hat er sich 16 Tage nicht gemeldet und auch 4 Monate keinen Umgang mit seinen Kindern gehabt.
In dieser Zeit habe ich einen großen Fehler gemacht, den ich Bitter bereue.
Ich habe mich an das Jugendamt gewandt und um Unterstützung gebeten,für den Umgang zwischen Vater und Kinder.

Mein.Mann hat weder seinen Kindern Jason,Jordan, Shirleen und Aimee zum Geburtstag gratuliert,weil es mittlerweile auch leider keine deutsche Post mehr gibt.

Am 22.01.2015 hat mein Mann sich entschieden nur für eine Tochter,unsere Shirleen,das alleinige Sorgerecht zu beantragen.
Wieso und weshalb war mir erst ein Rätsel,denn meine Kinder hatten erst 6 Mal Kontakt zu ihrem Vater und dessen Freundin in 8 Monaten!!!
Angeblich soll meine Tochter Shirleen den Wunsch geäußert haben, bei ihrem Vater und dessen Freundin zu leben.
Aber…
Das Jugendamt hat ihn unterstützt und empfohlen diesen Antrag zu stellen.
Meine Tochter sagte mir immer wieder, dass sie ihren Vater gern öfters als nur alle zwei Wochen sehen möchte und er sie doch mal abholen solle, mal ins Kino oder ein Eis essen mit ihr zu fahren.Das hat mein Mann leider nie gemacht,ich habe ihm niemals den Kontakt zu seinen Kindern verboten.
Nur zu seiner Freundin,denn diese Frau hat keine Rechte an meinen Kindern!!
Und wer sich an meinen Kindern vergreift,schonmal gar nicht!!!

Am 09.02.15 kam eine Amtspflegerin vom Amtsgericht Lemgo zu mir ins Haus.
Sie unterhielt sich nur eine Stunde mit mir,horchte mich aus und ging wieder,um gleich im Anschluss mit meiner Tochter in der Schule zu sprechen und dannach sofort mit meiner Tochter zu ihrem Vater zu fahren.

Einen Tag später, rief sie gegen Mittag bei mir an und wollte dringend meine Tochter sprechen.
Ich habe mir nichts dabei gedacht, auch nicht,dass meine Tochter,diese fremde Frau duzte.
Sie wollte nachmittags für mich meine Shirleen von ihrer „Selbsthilfegruppe“, die das Jugendamt für meine Tochter Shirleen empfohlen hatte,abholen und mir nach Hause bringen,weil sie so dringend mit meiner Tochter sprechen wollte.

Aber statt nach Hause, fuhr sie mein Kind ins Kinderheim nach Detmold.Ohne richterlichen Beschluss,wie ich erst zwei Tage später erfahren sollte.
Sie holte sich erst im Nachhinein das Okay vom Richter.
Ich wartete am 11.02.15 gegen 18 Uhr voller Sorge,hatte schon ein komisches Gefühl im Bauch.
Dann kam ein Anruf,das meine Tochter in Obhut genommen wurde.
Ich bin umgefallen!!!

Ich hatte Gott sei Dank meine liebe Freundin bei mir, die für mich sofort meinen Anwalt und meine Verwandten anrief.

Einen Tag später hatte ich einen Termin beim Jugendamt,um zu erfahren,was mir denn vorgeworfen wird.

Mir wird nichts vorgeworfen!!!

Angeblich war es Shirleens Wunsch. EINE 10 JÄHRIGE WÜNSCHE SICH INS KINDERHEIM!!
Niemals glaube ich das!!!
Am Telefon erzählte mir meine Shirleen nämlich etwas anderes!!!

ICH GLAUBE MEINER TOCHTER!!! SIE LÜGT NICHT!!!

Ich habe noch um Gut Wetter bei meiner Fallbearbeiterin gebeten,die meiner Meinung nach befangen ist,weil sie alle Streitigkeiten meines Mannes verharmlost und sämtliche Übergriffe und Lügen meines Mannes und seiner Freundin ignoriert und beschönigt.

Bis Samstag Abend durfte ich noch mit meiner Puppi telefonieren,dannach wurde mir der Kontakt verboten.Angeblich erinnert sich Shirleen zu sehr an zu Hause und ihre Geschwister,wenn ich anrufe.Ist doch klar,sie hat Heimweh!

Bei dem Gespräch auf dem Jugendamt wurde mir gesagt, dass Shirleen mal Urlaub macht von ihren Geschwistern und nur bis zur Anhörung am 18.02.15 im Kinderheim bleiben soll.
Heute haben wir den 20.02.15!!!

Auf meine Beschwerden und Bitten wird nicht reagiert,ich möchte eine neutrale Fallbearbeiterin!!!
Zum Schluss habe ich mich sogar an den Bürgermeister unserer Stadt gewandt.

Bisher wird alles ignoriert.

Am 12.02.15 war wieder ein Umgangskontakt zwischen meinem Mann und den Kindern auf dem Jugendamt.
Dannach sollte nochmal ein Gespräch zwischen meinem Mann und mir stattfinden.
Erst da merkte ich, wie sehr mein Mann und ich gegeneinander ausgespielt werden.
Denn ich habe meinen Mann um etwas gebeten,und urplötzlich wurde aus meiner Bitte eine Drohung gemacht.
Mein Mann ist sofort drauf angesprungen und sofort wieder in Streit mit mir gegangen.
Erst da habe ich das Spiel durchschaut.

Gestern war ein verabredeter Umgangskontakt mit meinem Mann und den Kindern auf dem Jugendamt.
Mein Mann ist nicht erschienen.
Dann sagte die Dame vom Jugendamt,dass es gar keinen Termin gegeben hätte, dann widersprach sie sich, dass sie ja den Termin hätte absagen wollen.
Also Termine, die es nicht gibt, werden abgesagt.

Und dabei fuhr mein Mann am Rathaus vorbei,wurde gesehen,sagte aber er sei beim Arzt und krank.

Ich darf immer noch nicht mit meinem Kind sprechen, sie nicht sehen,ihr nicht Gute Nacht sagen.

Ich habe nichts getan!!!
Ich wollte doch nur meine Kinder schützen!!!

Wieso werde ich so bestraft?
Meine anderen Kinder vermissen ihre Schwester,ich vermisse mein Kind!!!

Ich habe Meinem Mann nie den Umgang verwehrt.

Ich liebe alle meine Kinder, sie sind alle ein Teil meines Herzens.
Bitte helft mir, dass mein Kind in ihre gewohnte Umgebung zurück kommt, zu ihren Freunden und Verwandten, ihrer Mama und ihren Geschwistern!!!
Sie war so voller Hoffnung,dass sie nach der Anhörung beim Richter nach Hause darf.

Ich kann doch für mein Kind da sein und sie trösten, lasst Shirleen nach Hause.!!!

Ich kenne mein Kind seid 10 Jahren, war jeden Tag mit ihr zusammen.

Bitte lasst sie nach Hause!!! Ich bin ihre Mutter,ich habe sie geboren und gestillt.
Ich war immer für Sie da.

Ich habe über viele Dinge versucht hinweg zu sehen.
Für meine Kinder!!!

Unsere Tochter Aimee will nicht mehr zu ihrem Vater, der ihr auch so weh getan hat.

Bitte gebt mir mein Kind zurück!!
Bitte lasst sie nach Hause!!!

Nur weil ich viele Kinder habe, bin ich nicht doof oder asozial,bin sauber und ordentlich. Ich verwahrlose oder misshandel meine Kinder nicht!!

Wo bleibt das Recht der Mutter an ihrem Kind?
Wo die Rechte der Kinder???

Wieso haben Väter mehr Rechte als Mütter und können sich alles heraus nehmen???

Bitte teilt das,damit mein Kind wieder nach Hause darf!!!

P.S.Auch wenn ich angezeigt werden sollte,ich kann alles belegen und habe Zeugen!!!

Meine liebe Shirleen,ich habe dich soooo lieb und ich vermisse dich.
Hab keine Angst, Mami denkt immer an dich und ist immer für dich da. Egal wo du bist, denk an unseren Stern,ich drück dich bald wieder an mein !!!
Egal was kommt,ich werde immer deine Mama sein und für Dich da sein.
Deine Mama!!!“

Ein salomonisches Urteil anstreben oder das Bedürfnis meiner Kinder respektieren?

gefunden hier:

http://rote-matrjoschka.blogspot.de/p/blog-page_41.html?m=0

„Ein salomonisches Urteil anstreben oder das Bedürfnis meiner Kinder respektieren?

Meine Kinder erwarten, dass ich für sie kämpfe und sie beschütze. Warum? Weil sie das selbst noch nicht können. Wenn sie alt genug sind, kann ich loslassen, weil sie dann selbst kämpfen können. Und weil sie dann endlich die Chance haben, dass man ihnen zuhört und glaubt. Weil sie endlich die Chance haben, dass man ihnen nicht mehr unterstellen kann, von der Mutter manipuliert worden zu sein.
Ich habe am Anfang den Fehler gemacht, dass ich meinen Kindern fest versprochen habe, dass ich sie beschützen werde. Das war falsch. Aus diesem Grunde habe ich schon mehrfach die schmerzliche Erfahrung machen müssen, dass mir nackte Wut und Hass von meinen Kindern entgegenschlug, z.B. als es dann hieß, es wird Umgang geben. Sie fühlten sich von mir betrogen und verlassen. Sie hatten erwartet, dass ich sie beschütze, ich hatte in ihren Augen versagt. Ihre Vorwürfe „du hast uns verarscht“, „du hast gesagt, du beschützt uns!“ „du hast uns gar nicht lieb, du willst uns nicht helfen“, kann ich verstehen, aber sie schmerzen unheimlich schlimm und ich fühle mich oft wie eine Versagerin, wie eine ganz schlechte Mutter. Die Gegenseite will mich auch als schlechte Mutter hinstellen, aber mit der irren Begründung WEIL ich meine Kinder beschützen will. Das führt oft zu purer Verzweiflung bei mir. Manchmal habe ich das Gefühl – nein es ist kein Gefühl, es ist eine Tatsache, dass alles auf der Mutter abgeladen wird. An allem soll ich Schuld sein. Bei der einen Seite dafür, auf der anderen Seite für das Gegenteil. Sind denn nur alle wahnsinnig geworden? Na gut, aber die Sichtweise und die Erwartungen meiner Kinder kann ich verstehen – ich bin schließlich ihre Mutter. Von wem sonst sollten sie Schutz vor dem angsteinflößenden Vater erwarten, wenn nicht von mir. Ich war es, die einen Fehler gemacht hat. Also habe ich jetzt den Wortlaut meines Versprechens geändert: „Ich versuche euch zu beschützen, so gut ich kann. Ich verspreche alles dafür zu tun, was mir möglich ist.“ Und habe ihnen dann noch erklärt, dass ich zwar nicht verhindern konnte, dass sie Umgang haben müssen, dass ich es jedoch für sie erkämpfen konnte, dass es begleiteter Umgang ist. Das haben sie dann verstanden. Auch habe ich ihnen erklärt, dass sie, wenn sie alt genug sind, selbst für ihre Rechte kämpfen können und müssen, weil ich immer nur in der Lage bin und sein werde, das schlimmere Übel zu verhindern.
Aber Fakt ist doch eines, dass die Gegenseite uns Müttern genau das vorwirft, was sie selbst tun. Sie verschleiern und vertuschen es zwar mit schönen Phrasen, die sie sich von Idealisten abgeguckt und auswendig gelernt haben. Aber wenn man ganz genau hinschaut, kommt sehr oft zwischen den Zeilen der pure Hass durch, eben weil Narzissten manchmal die Kontrolle verlieren. Narzissten sind Künstler im Manipulieren. Sie verdrehen alles so lange zu ihren Gunsten, bis ihr Weltbild wieder stimmig ist…

Norbert Blüm: Willkür an deutschen Familiengerichten

gefunden hier:

http://www.kinderpassage.de/themen-texte/eltern-trennung-rechte/interview-norbert-bl%C3%BCm/?logout=1

Um „Wahrheit“ oder „Gerechtigkeit“ scheint es beim Familiengericht nicht zu gehen. Richter beugen willkürlich das Recht, Gutachter sind nicht qualifiziert und auch Anwälten geht es nur ums Geld.

Es herrscht eine familienfeindliche Atmosphäre, in der jeder nur an sich denkt. Hauptleidtragende sind Kinder; Frauen sind die Verlierer des modernen Scheidungsrechts  – so Norbert Blüm. Er wettert in seinem Buch „Einspruch“ gegen die deutsche Justiz. Die Kinderpassage hat mit ihm darüber gesprochen.

Kinderpassage: An den deutschen Familiengerichten  erleidet man oft Unrecht, statt Recht zu bekommen, sagen Sie. Es herrsche Willkür. Das sind keine Ausnahmen?
Blüm: Es sind nicht Einzelfälle, die eine Ausnahme bilden, sondern eine Vielzahl, die dem Trend zustimmt.
Im Trend spielt das Kindeswohl eine immer geringere Rolle und die Verantwortung, die über die Ehezeit hinausgeht, ist eine schwindende.

Können Sie Beispiele aus dem Familiengericht nennen?
Blüm: Der Bundesgerichtshof verlangt von der geschiedenen Mutter, dass sie ihr dreijähriges Kind in die „Fremdbetreuung“ gibt und selbst voll erwerbstätig wird.
Die geschiedene Mutter mit Kind soll also genauso erwerbstätig werden wie der geschiedene Vater ohne Kind, weil offenbar im Kopf der Hohen Richter Familienarbeit keine Arbeit ist und Kindererziehung „Freizeit“ für die Mutter.

Mütter haben im Scheidungsrecht das Nachsehen?
Blüm: Eine Mutter, die sich in einer Ehe auf die Arbeitsteilung eingelassen hat, hat den Hauptteil der Familienarbeit zu leisten, und wenn sie die Karriere des Mannes unterstützt hat, ist sie die Dumme des Scheidungsgerichts. Sie fängt wieder von vorne an. Es zählt offenbar nur die Erwerbsarbeit. Sie ist die heilige Kraft von Kapitalismus und Sozialismus. Beide sind materialistische Weltanschauungen.

Wo liegen hier die Hauptprobleme?
Blüm:
Es geht hauptsächlich um Geld. Das Scheidungsrecht nähert sich dem Insolvenzrecht an. Die Ehe verliert jede Verantwortung für den anderen. Nachhaltigkeit ist im Umweltschutz stärker entwickelt  als im Ehe- und Familienschutz.

In diesem Jahr wird der Selbsterhalt für Unterhaltszahlende erhöht – das heißt, es kommt weniger Geld bei Kindern und Müttern (die in der Regel die Alleinerziehenden sind) an. Noch ein weiterer Schritt in die falsche Richtung?
Blüm:
Das passt zum Zeitgeist. „Jeder sorgt für sich selbst. Damit ist auch für alle gesorgt.“ Diese Gesinnung  ist der Untergang der Solidarität, auf die wir als Menschen angewiesen sind. Kein Mensch ist immer und in jeder Hinsicht stark.
Sie schreiben „nie war der Feminismus männlicher“ – können Sie das genauer erläutern?
Blüm:
Die feministische Bewegung hat zu wenig Sinn für die Emanzipation, die in der Familie liegt. Sie hat vor allem Erwerbsarbeit im Kopf. Die Frau ist erst Frau, wenn sie erwerbstätig ist. Das halte ich für eine Verwirtschaftung des Menschen.
Die Familie ist der letzte Hort der Gemeinschaft, in der nicht das Mein und Dein, sondern das Wir gilt.
Die Familie ist eine Bastion der intimen Privatsphäre in einer Welt, die alles veröffentlichen will. Der „Fortschritt“, den die Familie bringt, ist nicht auf Wirtschaft beschränkt.
Ist das moderne Scheidungsrecht  eher „männerfreundlich“?
Blüm
: Es ist zu kinderfeindlich und zu missmutig für die Mütter.

Kinderpassage: Sie sprechen in Ihrem Buch auch vom Zerfall der Familie, die gar in der Verstaatlichung der Kinder mündet. Ist da ein Zusammenhang?
Blüm: Alle großen Unterdrückungsideologien vom Stalinismus bis zum Nationalsozialismus wollten vor allem die Familien zerstören. Die Familie ist ein Widerstand gegen alle totalitären Versuche, die Menschen nicht nur zu regieren, sondern auch ihr Innenleben zu erobern, sie gefügig zu machen.
Sie berichten von einem Fall, bei dem der Mutter – die sich und das Kind vor dem Vater schützen wollte – letztlich das Kind entzogen wurde und zum Vater kam.  Das ist haarsträubend! Und keine Ausnahme?
Blüm:
Der Fall ist deshalb skandalös, weil eine Jugendamtsmitarbeiterin ihre Aufgabe nicht erfüllt hat. Mich ärgert, dass darüber zur Tagesordnung übergegangen wird.
Viele Gutachter sind Stümper.
Beim TÜV ist mehr Sachverstand als bei manchem Gutachter im Familiengericht. Dabei geht es beim TÜV nur um Blech und Rost, beim Familiengericht oft um Lebensschicksale. Ob ein Kind beim Vater oder der Mutter besser aufgehoben ist, ist eine Existenzfrage von lebensgeschichtlicher Bedeutung.

Kinderpassage: Und Gutachter können diese Fragen nicht zuverlässig klären?
Blüm: Die großen Justizopfer von Mollath bis Gille sind auch Gutachteropfer. Es fehlt an strenger qualitativer Zugangsvoraussetzung für den Gutachterberuf. Beim Familiengericht fehlt jede Qualifikationsvoraussetzung. Gutachter kann jeder werden, den der Richter beruft.

Stimmt etwas mit den Gesetzen nicht, wenn Richter sie beliebig auslegen können?
Blüm:
Es schwindet die ethische Verantwortung von Richtern und Anwälten, ohne die kein Rechtsstaat funktionsfähig ist. So verliert der Rechtsstaat Vertrauen.

Kinderpassage: Sogar dem eigenen Anwalt ist nicht zu trauen?
Blüm: Der Vizepräsident der Bundesanwaltskammer, Dr. Krenzler, verkündet: „Erlaubt ist, was nicht verboten ist!“
Wie soll man einem solchen Anwalt vertrauen? Anstand, Fairness gelten offensichtlich nicht mehr.

Sind  Richter nicht kontrollierbar?
Blüm:
Richter sind unabhängig, aber nicht fehlerfrei. Sie müssen bereit sein, über den Fehler – wie jeder Mensch – nachzudenken.
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
Der Rechtsstand bedarf einer Fehlerkultur. Wie geht er mit Fehlern um?
Die guten Richter und Anwälte dürfen sich nicht vor den Karren jener spannen lassen, die alles in Ordnung finden und die Neubesinnung der Rechtspflege verhindern.
Was muss nach Ihrer Meinung konkret getan werden, um der Willkür zu begegnen?
Blüm:
Moral muss Recht stützen.
Die moralische Verankerung hat in der Familie ihre Geburtsstätte.
Also Stärkung der Familie – nicht nur mit Geld.

Gibt es etwas, das man den „Opfern“ der Gerichte raten kann?
Blüm:
Wehrt Euch! Entfacht eine Diskussion über Richter und Rechtsanwälte.“

Mütter wehrt euch !

gefunden hier:

http://vollblutmama.npage.de/

„Die allgemeine Auffassung, mit der sich Mütter nach einer Trennung konfrontiert sehen, wonach die gemeinsame elterliche Sorge dem Kind grundsätzlich nütze und sowohl Kind als auch Vater ein Recht aufeinander haben, stellt den Widerspruch von Müttern von vornherein in ein schlechtes Licht. Diese Position unterstellt der Mutter, sie wolle das Kind dem Vater vorenthalten und schade damit den Interessen des Kindes. Allein diese Haltung, der Mütter vielfach begegnen, ist geeignet, diese zu entmutigen- selbst dann, wenn sie davon überzeugt sind, dass der Kontakt mit dem Vater dem Kind schadet und ihnen selbst extrem hohe Belastungen und Konflikte aufgebürdet werden. Mit der Ausblendung der zum Teil dramatischen Verhältnisse bleibt die Lebensrealität gerade derjenigen Frauen und Kinder verborgen, für die das geltende Sorge- und Umgangsrecht eben keine ENTlastung, sonder eine schwere BElastung und Schädigung mit sich bringt. Es sind gemeinhin die Mütter und die Kinder, die Zwänge auszuhalten haben und bei der Konfliktregelung den Kürzeren ziehen. Ob eine erzwungene Sorgeregelung oder eine zwanghafte Durchsetzung des Umgangsrechts dem Wohle des Kindes dient, wird sich erst längerfristig erweisen. Eine Studie, bei der auch Männer und Frauen befragt wurden, die bei der Scheidung ihrer Eltern selbst noch Kinder waren, ergab, daß ein erzwungener Kontakt nicht zu einer positiven Beziehung zum Vater beigetragen hat, sondern eher zu dessen starker Ablehnung. Viele Mütter strecken die Waffen in ihren Bemühungen um den Schutz ihrer Kinder vor weitergehendem Schaden, wenn ihnen von ASD, Jugendamt, Gutachterinnen und/ oder Gerichten vermittelt wird, sie hätten ohnehin keine Chance, den Kontakt mit dem KV zu verhindern. Wenn dieser nicht schon über die gemeinsame elterliche Sorge zustande komme, lasse er sich über das Umgangsrecht erzwingen. Entgegen verbreiteter Auffassung, die Mütter wollten sich an dem KV rächen, liegen die Gründe aber zumeist in gravierenden Gewalthandlungen oder in psychischen und Alkoholproblemen des KV. Eine geborgene, liebevolle und schützende Atmosphäre und Lebenssituation sollte für das Kindeswohl das entscheidende Kriterium sein! So müssen neue Regelungen gefunden werden, um die Mütter in Konfliktsituationen- statt sie zusätzlich zu belasten- zu unterstützen, den Kindern den notwendigen Schutz zu geben und eine weitergehende Gefährdung des Kindeswohls zu vermeiden. Der verzweifelte Kampf vieler Mütter um den Schutz ihres Kindes und um ein sicheres Leben mit dem Kind fordert Beachtung und Respekt! Frauen und Kinder bleiben häufig weiterhin negativen Einflüssen durch Ex-Männer ausgesetzt- dies geschieht unter Berufung auf Rechte dieser Männer im neuen Kindschaftsrecht. Warum übersehen viele Fachkräfte Schädigungen der Kinder und vertreten stereotyp die Auffassung „Das Kind muss zum Vater!“ und handeln dementsprechend? Die Behauptung, Frauen würden grundlos den Umgang verweigern (Umgangsboykott), führten bei Mitarbeiterinnen in Sozialarbeit, Psychologie und Justiz zu Verunsicherung und Vorbehalten gegenüber den Aussagen von Müttern und Kindern. Die Neigung, eher den Vätern Glauben zu schenken und deren Bemühungen- auch mit Zwangsmitteln- zu unterstützen, Kontakt zu den Kindern zu halten, scheint allgemein gewachsen zu sein. Das neue Kindschaftsrecht mit der gemeinsamen elterlichen Sorge als Regelfall, dem Umgangsrecht sowie der Androhung von Zwangsgeld bis hin zur Wegnahme der Kinder wegen Umgangsverweigerung bei verordnetem Sorgerechtswechsel, kann in seinen Auswirkungen nur als Rückschritt zum Vaterrecht bewertet werden. Der Umgang des Kindes mit dem Vater wird von Sozialarbeit, Justiz und Gutachterinnen überwiegend als gemeinhin kindeswohfördernd bewertet; entsprechend wird er- auch bei entgegenstehendem Wille eines Kindes- mit Zwangsmitteln durchgesetzt. Nicht erst die Zwangsvollstreckung, sondern bereits ihre Möglichkeit bringt manchen, sich dem Umgang widersetzenden Elternteil, zur Vernunft und ist deshalb durchaus kindeswohlförderlich, heißt es in einem Kommentar, dessen Autor offensichtlich davon überzeugt ist, dass der Kontakt zum Vater grundsätzlich kindeswohlfördernd ist und es keine Gründe geben könnte, ihn zu verweigern. Die Androhung eines Zwangsgeldes nötigt Mütter, dem KV- trotz begründeter Ängste und negativer Erfahrungen- das Kind zu überantworten. Zusätzlich zur Androhung des Zwangsgeldes kann die Drohung mit dem Entzug des Sorgerechts wegen Umgangsverweigerung erfolgen- eine Eskalation von Bedrängnissen, die dem Bemühen der Mütter, ihre Kinder und ihren Lebenszusammenhang vor zerstörerischen Einflüssen eines gewalttätigen, missbrauchenden und psychisch bzw. alkoholkranken Vaters zu schützen, nicht gerade förderlich ist. So heißt es nach 52a FGG „Das Gericht soll darauf hinwirken, dass die Eltern Einvernehmen über die Ausübung des Umgangs erzielen.“ Wird dies nicht erreicht, so weist das Gericht auf Rechtsfolgen hin, die sich auf eine Vereitelung oder Erschwerung des Umgangs ergeben können, insbesondere auf die Möglichkeit der Durchsetzung von Zwangsmitteln nach 33 oder der Einschränkung und des Entzugs der elterlichen Sorge unter den Voraussetzungen der 1666, 1671 und 1696 des BGB. Mit solchen drastischen Mitteln wird nicht unbedingt eine Einigung zwischen den streitenden Eltern erzielt, sondern eine bestimmte Lesart des Kindeswohls mit Zwang durchgesetzt. Oftmals stellt die Lösung gerade das Problem dar, wenn mit der erzwungenen Durchsetzung des Kindeswohls die psychische und körperliche Gesundheit und Entwicklung des Kindes aufs Spiel gesetzt wird. Dabei steht dann eher die Durchsetzung des väterlichen Rechtes als die Sicherung des Kindeswohls im Vordergrund. Diese Schlussfolgerung liegt auch deshalb nahe, weil Väter, die den Umgang zum Kind von sich aus ablehnen, bislang kaum Sanktionen zu befürchten haben, während die Einschüchterung und Bestrafung der Mütter, die den Umgang zwischen Vater und Kind ablehnen, unverhältnismäßig streng gehandhabt werden. Dies kann als eine vaterrechtliche Orientierung im Kindschaftsrecht gewertet werden und als eine Disziplinierung von Frauen, die sich mit ihren Kindern von dem Expartner befreien und ein selbst bestimmtes neues Leben aufbauen wollen. Als Konsequenz der aufgezeigten Probleme in der Handhabung des Sorge- und Umgangsrechts sind u.a. folgende Forderungen zu erheben: Verweigerung des Umgangs für einen Vater, der sein Kind sexuell missbraucht und misshandelt hat!, Kritik an einer Umgangsregelung gegen den Willen des Kindes!, Ersatzlose Streichung einer Erzwingung des Umgangs durch Zwangsgeld bzw. dessen Androhung (ersatzweise Haft!!!). Die Gründe für die Umgangsverweigerung von Müttern- sich selbst und das Kind vor weiterem Schaden zu schützen- müssen ernst genommen werden!, Ausschluss des Sorgerechtsentzugs (und damit Kindesentzugs) wegen Umgangsverweigerung!, Berücksichtigung von Gewalt des KV gegen die Mutter als Faktor von Kindeswohlgefährdung. Umgang in diesen Fällen nur beschützt bei Zustimmung von Mutter und Kind, sowie bei Nachweis therapeutischer Behandlung des gewalttätigen Vaters.“

Die tote Mama Maria

gefunden hier:

http://www.bild.de/regional/berlin/mord/wurde-maria-wegen-post-vom-jugendamt-getoetet-39504274.bild.html

Musste Maria sterben, weil
Post vom Jugendamt kam?

Von Matthias Lukaschewitsch

Es ist ein Verbrechen, das sprachlos macht. Das an Grauen kaum zu überbieten ist.

Berlin – Zweimal haben Marias Mörder der 19-Jährigen in den Bauch gestochen. Ihr Baby getötet, das noch nicht einmal geboren wurde. Dann gossen sie Benzin über die junge Frau, entzündeten das Feuer.

Marias Baby. Es wäre ein Mädchen geworden, sollte in wenigen Tagen zur Welt kommen. Maria freute sich auf ihre Rolle als Mutter, doch ihr Ex-Freund Eren T. (19) wollte von dem Kind nichts wissen.

Reifte der Mord-Plan, weil er Post vom Jugendamt bekam?

Eren T. und Maria waren seit September 2012 ein Paar, führten laut einer Bekannten eine On/Off-Beziehung. Als Maria schwanger wurde, verliess Eren T. sie.

Die Bekannte zu BILD: „Er wollte, dass sie abtreibt. Der Grund war seine Familie. Sie haben Maria nicht akzeptiert.“

Maria wollte das Kind trotzdem bekommen, plante offenbar, ihre Tochter allein großzuziehen. Nach BILD-Informationen soll sie sich von ihrem Ex bedroht gefühlt haben, gab ihn aber trotzdem beim Jugendamt als Vater des Kindes an.

War das ihr Todesurteil? Wie BILD aus Ermittler-Kreisen erfuhr, soll Eren T. erst vor wenigen Tagen Post vom Jugendamt bekommen haben. Darin sollte offenbar die Frage der Vaterschaft geklärt werden – ein mögliches Motiv für die Gräueltat.

Mittlerweile scheint auch geklärt, wie Maria am Tattag in den Wald gelockt wurde. Nach Informationen aus Ermittler-Kreisen sollen Eren T. und sein Komplize die Hochschwangere unter einem Vorwand von zu Hause abgeholt haben.

Demnach fuhren sie zu Dritt in einem Mietwagen nach Berlin-Adlershof – angeblich sollte dort eine Aussprache zwischen Eren und Maria stattfinden.

Ein Spaziergänger hatte Marias verbrannten Körper am Freitagmorgen in einem Waldstück im Südosten Berlins entdeckt. Nur wenige Stunden später meldete sich Eren T. bei der Polizei, um seine Freundin als vermisst zu melden.

Dabei verstrickte er sich aber schnell in Widersprüche, wollte die Schuld dann laut Polizei auf einen Kumpel schieben – und wurde schließlich als dringend tatverdächtig festgenommen. Seitdem schweigt der 19-Jährige zu den Vorwürfen.

Der Freund des Hauptverdächtigen legte dagegen bereits ein Teilgeständnis ab. Polizeipräsident Klaus Kandt sagte im Innenausschuss: „Wir haben zwei Verdächtige in Haft. Und ich denke, dass der Fall zügig aufgeklärt wird.”

WAS MUSS NOCH ALLES PASSIEREN BEVOR KINDER- UND MÜTTERRECHTE GEWAHRT WERDEN ?

Sehr geehrte Frau Ministerin Altpeter,

der Tod des dreijährigen Alessio in Lenzkirch hat uns, die von häuslicher Gewalt betroffenen Mütter in Deutschland, wie so viele Menschen sehr betroffen gemacht. Erneut wird durch ihn die Frage unabweisbar aufgeworfen, wie eine Wiederholung des Geschehens ausgeschlossen werden kann.
Angesichts der Schwere des Vorfalls, der in unserem Lande viele Menschen erschreckt hat, glauben wir, dass die Arbeit eines Untersuchungsausschusses eine angemessene Maßnahme sein müsste, die Vorgeschichte und den Hergang der Ereignisse zu rekonstruieren, die zum Tode des Jungen führten.
Warum ist der dringende und doch wohl wiederholte Ratschlag von Ärzten, von denen der Junge klinisch und ambulant untersucht und behandelt wurde, ihn aus dem Elternhaus herauszunehmen, von den zuständigen Personen im Jugendamt nicht befolgt worden?
Warum hat der Staatsanwalt, bei dem die Anzeige der Ärzte einging, wenn er sich schon mangels Beweisen auf den Vorschlag eines Gerichtsverfahrens nicht einließ, dann nicht seine Kollegen des Familiengerichts angesprochen, für die Unterbringung des Kindes in einer Umgebung zu sorgen, in der es jeder körperlichen Gewaltanwendung entzogen ist?
Wir sehen das Resultat der Recherchen, die auf diese und andere zu stellende Fragen Antworten suchen, nicht darin, einzelne Personen und Stellen anzuklagen. Wir sind vielmehr daran interessiert, dass das Geschehen und seine Aufklärung dazu führen, dass die erforderlichen Schlüsse gezogen werden. Zielstellung dabei müsste eine Verbesserung der Rechte der Kinder auf gewaltfreie Erziehung sein!
Im sogenannten Cochemer Modell bzw. Elternkonsens um jeden Preis erleben wir leider häufig, dass Kinder zu einem gewalttätigen Elternteil zu häufig unbegleiteten Umgängen gezwungen werden, der gewalttätige oder persönlichkeitsgestörte Elternteil Teil der gemeinsamen Sorge verbleibt und somit jahrelang gerichtlich, tatsächlich und damit auch finanziell (hälftige Kostenteilung, Vermeidung gerichtlicher Lösungen) Gewalt gegenüber den Kindern und Müttern ausüben darf. Im Sinne von Frau Heynen, Jugendamt Karlsruhe, ist tatsächlich zu fragen, ob bspw. ein gelungener Karlsruher Weg nicht in vielen Fällen einen nicht erkannten Kinderschutzfall darstellt. Wir vermissen, dass die Täter nicht zu ihrer Tat stehen müssen, sondern als Väterrechtler völlig überhöht teils unter der Assistenz der Verfahrensbeistände zu jedem Preis auch nach Scheidung/Trennung implementiert werden. Wir vermissen einen Schutz vor einer gerichtlichen Klagelawine mit hälftiger Kostenteilung und wir vermissen ganz deutlich den Schutz traumatisierter, teils auch behinderter Kinder, deren Kinderrechte zugunsten einer Ideologie wie bspw. „Allen Kindern beide Eltern“ bewusst außer Kraft gesetzt werden. In diesem Zusammenhang möchten wir explizit auf den von vielen Jugendämtern aber auch Kinderschutzvereinen vorgetragenen Satz „Auch ein gewalttätiger Ehemann muss noch lange kein schlechter Vater sein“ verweisen, welcher durch empirische Studien wiederlegt wurde. Ebenso haben wir tatsächlich häufig mit den Äußerungen zu kämpfen: „Wir erleben ihren Mann ganz anders, durchaus liebevoll und kooperativ.“ Hier muss in aller Entschiedenheit darauf hingewiesen werden, dass Gewalttäter und Misshandler, gerade aus akademischen Schichten ein hochmanipulatives Verhalten bei Gericht oder Jugendamt zur Schau stellen. Wären sie dazu nicht in der Lage, wären wir kaum ursprünglich eine Beziehung/Ehe mit ihnen eingegangen. Frauen und Kinder fühlen sich dabei jedoch wirklich nicht ernst genommen, zumal der Satz schlichtweg nichts besagt, außer dass der Frau in einer völlig naiven Art und Weise Wahrnehmungsprobleme unterstellt werden. Ursächlich hierfür sehen wir auch die jahrelange Fortbildungstätigkeit des Väteraufbruchs Karlsruhe für Richter und Jugendämter. Nicht von der Hand zu weisen ist bspw. auch der Fall Hüllenkremer, welcher als engagierter Gründer des Väteraufbruchs Aachen nun eine langjährige Haftstrafe wegen Mißbrauchs an seiner Stieftochter verbüßt.
Wir erleben und haben erlebt, dass Mütter nicht ernst genommen werden, dass sie zu Elternvereinbarungen über angedrohte Sorgerechtsentzüge, Teilsorgeentzüge etc. gefügig gemacht werden. An dieser Stell möchten wir auf Herrn Blüm verweisen, welche echte Mutter ist dann nicht „konsensfähig“, zumal sie die Gewalt des Partners/Ehemannes zumeist mehrfach hautnah erlebte und diesem Mann nicht ein Kleinkind ausliefern kann.
Weiter wird ignoriert, dass Kindesmisshandlungen und sexueller Missbrauch eines Kindes Wiederholungstaten sind und dagegen keine Garantie gewonnen wird, wenn Väter ein „kooperatives Verhalten“ mit Ämtern und Gerichten bekunden.
Die Verharmlosung des Leidens der Kinder, die Rechtlosigkeit von Kindern und die Überbetonung der Väterrechte sehen wir als Fehler an.
Wir begegnen teilweise auch Mitarbeitern der Jugendämter oder engagierten Fachkräften, die den Kinderschutz sehr ernst nehmen, deren Entscheidungsspielräume jedoch oft begrenzt werden, durch ökonomische Zwänge aber auch durch die jeweiligen Philosophien eines Jugendamtes (Cochemer Modell, Elternkonsens, Umgang um jeden Preis).
Wir fordern eine klare Linie, bei der das Kindeswohl und der Schutz von Müttern nach Trennung aufgrund von Gewalt eindeutig über dem Väterrecht und Elternkonsens steht!
Selbstverständlich stehen wir jederzeit zur Verfügung, um die aufgeworfenen Fragen in einem persönlichen Gespräch weitergehend zu erörtern.

VON ALLEN FRAUEN MIT KINDERN VOR DEN FAMILIENGERICHTEN !!!

Das ist eine Mutter

Sie muss lachen ,
auch wenn Sie traurig ist .

Sie muss trösten ,
auch wenn Sie Trost bräuchte .

Sie muss stark sein ,
auch wenn Sie mit Ihrer Kraft am Ende ist .

Sie muss lachen ,
auch wenn Sie am liebsten weinen würde .

Sie muss funktionieren ,
auch wenn Sie müde ist .

Sie muss für Ihre „Lieben“ da sein ,
auch wenn Sie krank ist .

Das ist eine Mutter