Die tote Mama Maria

gefunden hier:

http://www.bild.de/regional/berlin/mord/wurde-maria-wegen-post-vom-jugendamt-getoetet-39504274.bild.html

Musste Maria sterben, weil
Post vom Jugendamt kam?

Von Matthias Lukaschewitsch

Es ist ein Verbrechen, das sprachlos macht. Das an Grauen kaum zu überbieten ist.

Berlin – Zweimal haben Marias Mörder der 19-Jährigen in den Bauch gestochen. Ihr Baby getötet, das noch nicht einmal geboren wurde. Dann gossen sie Benzin über die junge Frau, entzündeten das Feuer.

Marias Baby. Es wäre ein Mädchen geworden, sollte in wenigen Tagen zur Welt kommen. Maria freute sich auf ihre Rolle als Mutter, doch ihr Ex-Freund Eren T. (19) wollte von dem Kind nichts wissen.

Reifte der Mord-Plan, weil er Post vom Jugendamt bekam?

Eren T. und Maria waren seit September 2012 ein Paar, führten laut einer Bekannten eine On/Off-Beziehung. Als Maria schwanger wurde, verliess Eren T. sie.

Die Bekannte zu BILD: „Er wollte, dass sie abtreibt. Der Grund war seine Familie. Sie haben Maria nicht akzeptiert.“

Maria wollte das Kind trotzdem bekommen, plante offenbar, ihre Tochter allein großzuziehen. Nach BILD-Informationen soll sie sich von ihrem Ex bedroht gefühlt haben, gab ihn aber trotzdem beim Jugendamt als Vater des Kindes an.

War das ihr Todesurteil? Wie BILD aus Ermittler-Kreisen erfuhr, soll Eren T. erst vor wenigen Tagen Post vom Jugendamt bekommen haben. Darin sollte offenbar die Frage der Vaterschaft geklärt werden – ein mögliches Motiv für die Gräueltat.

Mittlerweile scheint auch geklärt, wie Maria am Tattag in den Wald gelockt wurde. Nach Informationen aus Ermittler-Kreisen sollen Eren T. und sein Komplize die Hochschwangere unter einem Vorwand von zu Hause abgeholt haben.

Demnach fuhren sie zu Dritt in einem Mietwagen nach Berlin-Adlershof – angeblich sollte dort eine Aussprache zwischen Eren und Maria stattfinden.

Ein Spaziergänger hatte Marias verbrannten Körper am Freitagmorgen in einem Waldstück im Südosten Berlins entdeckt. Nur wenige Stunden später meldete sich Eren T. bei der Polizei, um seine Freundin als vermisst zu melden.

Dabei verstrickte er sich aber schnell in Widersprüche, wollte die Schuld dann laut Polizei auf einen Kumpel schieben – und wurde schließlich als dringend tatverdächtig festgenommen. Seitdem schweigt der 19-Jährige zu den Vorwürfen.

Der Freund des Hauptverdächtigen legte dagegen bereits ein Teilgeständnis ab. Polizeipräsident Klaus Kandt sagte im Innenausschuss: „Wir haben zwei Verdächtige in Haft. Und ich denke, dass der Fall zügig aufgeklärt wird.”

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