Eine traurige Reise

http://bredja.blogspot.de/2015/03/eine-traurige-reise.html?m=1

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„Ein Junge, lieb, fröhlich, ausgeglichen, sehr wohl erzogen. Einfach ein tolles Kind. Er geht auf die 11 Jahre zu und ist schon ein Großer. Morgens hat er noch schön mit seinem Bett gekuschelt und dann hält ihn nichts mehr.

Es geht raus an die frische Luft, mit dem Hund spazieren, auf die höchsten Bäume klettern, rennen, lachen, Tiere und Pflanzen erforschen und für den Hund das Spielzeug werfen.

Dann nach Hause, kräftig essen, wie es sich für so einen Jungen gehört, denn er will ja mal gross und stark werden. Vielleicht wird er mal in der Raumfahrt arbeiten, denn das würde ihm gefallen. Es hat mit schwarzen Löchern zu tun und alle den hellen Sternen, die weit entfernte Sonnen sind.

Nachmittag liest er Bücher und kuckt mal nach seinem Computerspiel.

Es läutet an der Tür. Herein kommen zwei Leute. Eine Frau vom Jugendamt und ein Gerichtsvollzieher. Sie wollen das Kind mitnehmen. Die Luft gefriert.

Der Junge – eben ging es ihm noch gut – fällt in sich zusammen und krümmt sich auf dem Sofa, macht sich ganz klein, senkt den Blick und sagt keinen Piep mehr.

Sie holen ihn! Aber er will nicht! Er bittet um ein letztes Telefonat mit seiner Mama, nur um „Tschüss“ zu sagen – aber es wird ihm nicht gewährt.

Die „liebe“ Frau vom Jugendamt sagt ihm: „Du darfst doch bestimmt nachher bei deinem Vater deine Mama anrufen!“ … So kann man sich täuschen….

Der Vater ist hier? Er will nicht zum Vater!!! Der Vater tut ihm wieder weh! Oder er setzt sich auf ihn drauf und hält ihm den Mund zu, so dass er keine Luft mehr bekommt!!! Warum hilft ihm niemand? Er will da nicht hin – aber er muss es…. unten steht ein Polizeibus vor der Haustür…. wenn er nicht mitgeht – so wird ihm gesagt – dann kommen die und holen ihn!

Das kleine Häufchen Elend geht lieber alleine mit – freiwillig kann man das nicht nennen, denn das kommt vom „freien Willen“, und wo ist der freie Wille, wenn dir mit einem Aufgebot Polizisten gedroht wird?

Aber er hat abgeschlossen. Seine Sachen will er nicht einpacken, seine Bücher lässt er da. Er braucht nichts mehr. Nun ist alles aus…..

Nur eine Bitte hat er noch: „Nur wenn der da wegfährt!“

„Der da“ ist sein Vater und der will ihn mitnehmen. Aber er würde lieber mit der fremden Frau vom Jugendamt mitgehen oder mit der Polizei als mit „dem da“.

Es wird ihm versprochen, dass Derda wegfährt, und Derda fährt ein Stück um die Ecke. Das kleine Häufchen Elend geht raus.

Dann wird er dem Vater übergeben. Derda ist nämlich garnicht weggefahren, sondern hat sich nur verstellt. Aber das hat er zumindest gut gemacht.

Das kleine Häufchen will nicht, er will es nicht! Aber die reden auf ihn ein und er weiß auch keinen Ausweg, niemand hilft ihm.

Und dann geht er mit dem Vater mit – von alleine. Ganz allein.“

Brief einer Alleinerziehenden an die SPD

Liebe SPD,

mein Leben als Alleinerziehende wäre ganz angenehm und schön, wenn ich nur die traditionelle Mehrfachbelastung eines traditionallen Alleinerziehenden hätte (ein bisschen Job, ein bisschen viele Kinder, ein bisschen Haushalt, wenig Geld, etc).

Aber … da gibt es ja seit 1998 ein Thema, dass alleinerziehende Mütter potentiell ruiniert – emotional – finanziell – gesundheitlich – ganzheitlich –

Das deutsche Familienrecht !

Beschliesst ein Kindsvater einer deutschen Alleinerziehenden vor Gericht zu ziehen, so hat er das gesamte Recht auf seiner Seite. Das ist Deutschland 2015. Das Familienrecht macht einen Hofknicks vor jedem, der sein Kind nicht haben wollte, der Mutter (und vielleicht auch Kind) schlug, misshandelte, stalkte.

Mütter gehen daran zu Grunde, dass sie keinerlei Möglichkeit haben, ihre Kinder zu schützen. Getrauen Sie sich Gewalt oder Missbrauch zu formulieren, so geraten Sie unter dem Verdacht der Bindungsintoleranz (schöner Begriff vom Familienrecht erfunden) oder/und der Erziehungsfähigkeit. Beides kann im Extremfall zum Verlust des Kindes führen (wem auch immer in so einem Fall geholfen ist – außer dem Geldbeutel eines Heims, einer Pflegemutter oder einer privaten Pflegevermittlung).

So emotional gebeutelt und ständig voller Angst werden wir alleinerziehende Mütter vor dem Familiengericht oft wöchentlich dem allumfassenden Helfersystem des Familiengerichts ausgeliefert, die alle an dem Leid (unserer Kinder) mitverdienen wollen. Verfahrensbeistände, Umgangspfleger, Mediatoren, Sozialpädagogen aller Art, Psychologen, Kinderärzte, Jugendamt, Richter, Anwälte, Elternberatungsstellen, etc…

Dies ist der wahre Fulltime Job einer Alleinerziehenden vor dem Familiengericht. Diesen oder den Brotjob wird sie irgendwann nachts ausführen – oder irgendwann – immer zerrissen – voller Angst – irgendwann davon krank.

So sieht moderne Menschenrechtsverletzung aus.

Was für eine Lobby haben wir Mütter, wir Alleinerziehende ?

Glauben Sie allen Ernstes unser Problem ist die Fremdbetreuung ? Nein, unsere Problem sind elementarer. Wir wollen unsere Kinder in Ruhe aufziehen.

Am allerliebsten tun wir das selbst – wer will denn nun wirklich ein Kleinkind in ständige Fremdbetreuung geben ? Warum sollte man Kinder bekommen, wenn man das will ? Ein Kind braucht Liebe, Schutz und Geborgenheit bei der Mutter.

Sorgen Sie dafür.

Sie machen die Politik !

Als Beitrag zur Umfrage der SPD:

http://alleinerziehende.spd.de/

Ein Artikel, der es auf den Punkt bringt „Häusliche Gewalt“

gefunden hier bei Kinderpassage:

http://www.kinderpassage.de/blog/h%C3%A4usliche-gewalt/

„Besser ein schlechter Vater…!?“

Etwa 45.000 Frauen fliehen jedes Jahr in Deutschland mit ihren Kindern vor einem gewalttätigen Ehemann, Lebensgefährten bzw. Vater ihrer Kinder in Frauenhäuser. Mütter und Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser geben an, dass die derzeitige Rechtsprechung Frauen dennoch gefährdet und einen Schutz ihrer Kinder nahezu unmöglich macht.

Wenn zu Hause geschlagen, gedemütigt oder vergewaltigt wird, dann ist dies längst kein Ort mehr, an dem man sich zu Hause fühlt. Im Gegenteil: Die eigenen vier Wände werden zum gefährlichsten Ort für die Frau. Nicht nur die Mütter, auch die Kinder erleben Gewalt. In mindestens einem Drittel aller Familien, in denen die Mutter vom Lebenspartner körperliche, psychische und sexuelle Gewalt erfährt, werden auch die Kinder geschlagen oder sexuell missbraucht, so die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF) in ihrer Kampagne „Gewaltig groß werden“.
Doch auch Kinder, die die Gewalt „nur“ miterleben, leiden. Miterlebte Gewalt kann die gleichen Auswirkungen haben wie selbsterlebte Gewalt. „Gewalt gegen die Mutter ist auch Gewalt gegen das Kind“, bestätigt ZIF „Wir haben es nicht nur mit ‚Zeugen‘, sondern auch mit Opfern von Gewalt zu tun.“
Gewalt, die Kinder erleben oder miterleben, bleibt nicht folgenlos, sondern führt zu Ängsten, Depressionen, Unruhe, Bettnässen, aggressivem Verhalten, Konzentrationsschwierigkeiten, Schulversagen und zu Traumatisierungen, die bis ins Erwachsenenalter reichen können.

…..

Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden:

http://www.kinderpassage.de/blog/h%C3%A4usliche-gewalt/

Skandal-Beitrag von Karin Jäckel

gefunden hier: http://www.deutschlandradiokultur.de/das-geburtsrecht-des-kindes-auf-mutter-und-vater.1005.de.mhtml?dram%3Aarticle_id=159130

Das Geburtsrecht des Kindes auf Mutter und VaterÜberlegungen zur SorgepflichtVon Karin Jäckel

Familie mit zwei Kindern  (AP)Familie mit zwei Kindern (AP)

Eltern-Kind-Beziehungen sind älter als jedes menschengemachte Gesetz und jedes Wächteramt des Staates. Es ist das natürliche und unverbrüchliche Geburtsrecht als Menschenrecht eines jeden Kindes, Mutter und Vater zu haben und von ihnen gemeinsam beschützt, erzogen und umsorgt zu werden.

Auf einen Elternteil verzichten zu müssen, bedeutet für jedes Kind einen schweren, Leib und Seele belastenden Verlust. Auch dann, wenn das Kind dies nicht bewusst erkennt. Irgendwann fragen sich alle Kinder nach den eigenen Wurzeln. Auch Adoptivkinder wollen ihre leiblichen Eltern kennenlernen, weil sie wissen wollen, wer die beiden Menschen sind, von denen sie gezeugt und geboren und an andere Leute abgegeben wurden und welches genetische Erbe sie in sich tragen.

Das Alleinerziehendsein ist keineswegs ein „Erfolgsmodell“, wie Edith Schwab als Vorsitzende des „Verbands alleinerziehender Mütter und Väter“ weismachen will, sondern erwiesenermaßen ein Misserfolgsmodell, das Mütter überfordert, Kinder in psychotherapeutische Behandlung und beide in Lebensängste und Armut treibt – mit und ohne finanziellen Unterhalt des ausgegrenzten Elternteils.

Auch wenn Alleinerziehendsein als vollzogene Emanzipation ausgelegt wird, kann eine Mutter kein Vater sein und ein Vater keine Mutter ersetzen. Kein einzelner Elternteil, der den anderen ausgrenzt, verheimlicht oder verleugnet, kann die Sehnsucht des Kindes nach sich selbst und den eigenen familiären Wurzeln erfüllen. Ganz davon abgesehen, dass durch Ausgrenzung herbeigeführtes Alleinerziehendsein für Kinder in aller Regel auch den Verlust der zweiten Großeltern und anderer Verwandten nach sich zieht.

Vor diesem Hintergrund noch immer das Geburtsrecht aller Kinder auf beide Eltern zu negieren und sowohl die Trennungsinteressen der Eltern als auch ein quasi Besitzrecht der Mutter an „ihrer Leibesfrucht Kind“ höher zu bewerten, ist kinderfeindlich und verursacht Trennungskriege.
Es kann nicht sein, dass die weltweiten Forschungsergebnisse über die nahezu identische Gewaltbereitschaft der Geschlechter weiterhin dem Mythos „Frau = Opfer, Mann = Täter“ untergeordnet werden und Kindern nur deshalb ihr Geburtsrecht auf beide Eltern vorenthalten wird, weil manche Männer zu Verbrechern werden und dann Frauen und/oder Kindern Gewalt antun.

Die große Mehrheit aller Väter ist gewillt und in der Lage, aufmerksam, fürsorglich und liebevoll zugewandt für ihre Kinder da zu sein und erzieherische Verantwortung zu übernehmen. Ausgegrenzte Väter kämpfen deshalb ebenso rückhaltlos um ihre ihnen entzogenen oder vorenthaltenen Kinder wie ausgegrenzte Mütter. Sie leiden nicht minder unter dem Kindesverlust und sehen ihre Kinder ebenso als Lebenssinn gebend an, wie Mütter dies tun.

Anstatt das Recht aller Kinder auf beide Eltern zu schützen und Auflagen zu machen, einen gemeinsamen Kompromiss zum Besten des Kindes zu finden, folgen Familienrichter dem Antrag des Rechtsanwalts des kindesentziehenden Elternteils auf Erteilung des vorläufigen alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts. Dadurch wird das Faustrecht der Kindesentziehung sanktioniert.

Als ich im Jahr 2000 erstmals den Schmerz und die Verzweiflung aus dem Leben ihrer Kinder gemobbter Väter öffentlich machte, lästerten Journalistinnen über die „neuen Leidensmänner“ und „Jammerlappen“. Diese spöttische Reaktion auf männliche Verletzlichkeit ist bis heute Teil einer verschwurbelten Männerfeindlichkeit, wie sie z. B. in einem Grundsatzpapier der SPD zum Ausdruck kommt, die mehr Menschlichkeit durch das Überwinden des Männlichen erzielen will.

Es ist Zeit, dass auch diejenigen für die Gesetzgebung Verantwortlichen, die sich zum Frauen- und Mütterschutz berufen fühlen, endlich begreifen und respektieren, dass Frauen keine Göttinnen mehr sind, die sich ihr Kind zu zaubern schienen.
Kinderschutz muss über jede Ideologie erhaben sein und das Recht des Kindes auf Mutter und Vater ist zu garantieren.

Karin Jäckel (Karin Yannic)Karin Jäckel (Karin Yannic)Dr. Karin Jäckel, Autorin und Journalistin, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Sprecherziehung. Sie ist Verfasserin zahlreicher Erfahrungsromane, Sachbücher, historischer Romane sowie Kinder- und Jugendbücher. Ihre Themenschwerpunkte sind historische Biographien und Probleme der Gegenwart wie Gewalt und Missbrauch in Familien oder Kindesentziehung. Karin Jäckel ist verheiratet und hat drei Kinder.“

Du bist nicht erziehungsfähig

Gefunden hier:

http://mutterseelenalleinerziehend.de/du-bist-nicht-erziehungsfahig/

Du bist nicht erziehungsfähig!

Der Willkür, mit der Gutachter*innen für familiengerichtliche Verfahren ihre Arbeit verrichten, sind Betroffene schutzlos ausgeliefert. Für Natalie* wurde diese Tatsache fast zum Verhängnis. 

Es war ein heißer Sommertag im Jahr 2012 als ich das familienpsychogische Gutachten in der Hand hielt, das mein Leben ändern sollte. Ich kann mich noch gut erinnern, weil ich mit meinen Kindern an der Nordsee im Urlaub war. Das erste Mal alleine mit ihnen.

Der Papa und ich hatten uns im Jahr zuvor getrennt.

Es gab gute Gründe für mich –  Gewalt, Straftaten, Stalking.

Wir hatten es zwar noch mit einer Familienberatung versucht, aber alle Gespräche liefen ins Leere.

Mit einer Anwältin ging ich vor Gericht nachdem der Vater nachts bei mir im Schlafzimmer stand – betrunken. Er hatte mich und sogar die Nachbarn bedroht.

Ich wollte ihm nicht das Sorgerecht entziehen lassen oder ihm die Kinder vorenthalten. Ich machte mir einfach Gedanken um unsere Zukunft. Die Straftaten machten mir in Bezug auf die Kinder Sorgen.Und ich wollte, dass der Vater eine feste Umgangsregelung bekommt und nicht immer in unserer Wohnung steht um die Kinder unangekündigt mitzunehmen.

Ich erhoffte mit Hilfe vom Familiengericht.

Der Richter gab ein familienpsychologisches Gutachten in Auftrag, weil er die Problemlage bei uns nicht abschätzen konnte.Ich fand die Gutachterin nett und hoffe darauf, dass die unsere Familiensituation fachlich beurteilen würde. Immerhin war sie eine vom Gericht bestellte Sachverständige – so naiv dachte ich damals. Ich machte mit, nahm ein paar Termine mit ihr wahr. Die Kinder und ich wurden in Interaktion beobachtet, der Vater ebenso.

Wir warteten ein paar Monate.

An diesem besagten Sommertag schickte meine Anwältin mir eine Email mit dem Gutachten. Es drehte sich alles als ich es las. Ich konnte es nicht fassen. Der Urlaub war gelaufen und ich stürzte ins Bodenlose.

Das Gutachten fiel sehr schlecht für mich aus. Die Gutachterin diagnostizierte mir allerhand Störungen (was sie eigentlich gar nicht durfte, sie behandelt aufgrund einer Heilpraktikerlizenz)  und erklärte mich für eingeschränkt erziehungsfähig.

Der absurdeste Vorwurf: ich sei geistig nicht altersangemessen entwickelt. Ich habe Abitur und ein Studium gemacht und arbeite als Managerin in einem großen Konzern. Das hatte mir vorher noch niemand attestiert.

Der Vater hatte nach ihrem Gutachten nichts. Die Straftaten, die Gewalt, das Stalking – als hätte es all dies nie gegeben. Er sei die bessere Wahl für unsere Kinder und voll und ganz erziehungsfähig.

Ihr Vorschlag: Wechselmodell oder die Kinder ziehen zum Vater. Ich sollte nur unter strengen Auflagen die Kinder sehen dürfen.

Es gab nun zwei Möglichkeiten: kämpfen oder aufgeben. Ich entschied mich für Ersteres. Meinen Kindern zuliebe.

Ich fand im Internet weitere Betroffene von dieser Gutachterin. Wir vernetzten uns. Ich sprach mit Experten und vielen Beratungsstellen und anderen Institutionen.

Immer mit meinen Papieren in der Hand: einen Befund einer approbierten Psychologin, das ich gesund bin, Stellungnahmen vom Kinderarzt, Kita, Therapeuten der Kinder und sonstigen Menschen aus meinem Umfeld, die belegen, dass ich eine liebevolle Beziehung zu meinen Kindern pflege.

Mit viel Geld ließ ich eine Gegenexpertise zu meinem Gutachten erstellen von Prof. Dr. Leitner (ein Experte zum Thema Familiengutachten), den ich später auch persönlich kennen lernte. Er stellte fest, dass das Gutachten schwere methodische Mängel aufwies. Psychologische Tests wurden falsch ausgewertet. Methoden fehlerhaft angewandt. Alles mangelhaft und nicht verwertbar war sein Fazit.

Die gutachterliche Stellungnahme wurde noch in der ersten Gerichtsinstanz verworfen. Die Empfehlungen der Gutachterin wurden nie umgesetzt. Ich hatte großes Glück, denn in der Regel folgen die Richter den Empfehlungen der Sachverständigen.

Uns als Familie hat das alles traumatisiert.  Ich kann bis heute diese Willkür nicht fassen und das Thema auch nicht einfach abschließen.

Wir haben mit vielen Betroffenen eine Internetseite aufgebaut.Über Kontakte haben wir eine Datenbank mit vielen Betroffenenadressen von Gutachterin in Deutschland und Österreich bekommen.

Über den sog. „Freundeskreis“ können Eltern sich mit anderen Gutachterbetroffenen vernetzen und es gibt Informationen, wie man sich auf den Gutachtenprozess vorbereiten kann.

Nach einer aktuellen Studie der Fernuniversität Hagen erfüllen 90% aller Familiengutachten die Anforderungen nicht.

Jeder Elternteil, der ein solches Gutachten bekommt, sollte das nicht auf sich sitzen lassen und sich dagegen wehren.

*Name geändert.“