Carola Fuchs: Richter sind nur Juristen

gefunden hier: http://www.carola-fuchs.de/richter-sind-nur-juristen/

Richter sind eben nur Juristen

Richter sind nur Juristen_klein

Hand aufs Herz! Würden Sie in ein Flugzeug steigen, dessen diensthabender Pilot geäußert hat, er würde sich oder anderen etwas antun wollen?

Wohl kaum. Und seit dem Absturz der Germanwings-Maschine drehen Sie vielleicht sogar schon um, wenn der Pilot seltsam guckt.

“Auch Gewalttäter können gute Väter sein”

Warum um alles in der Welt, so frage ich mich nun, bekommt ein Vater, unbegleiteten Umgang mit seinen Kindern zugesprochen, obwohl die Mutter ins Frauenhaus flüchten musste und er ihr androhte: „Wenn du mit den Kindern gehst, dann gibt es dich nicht mehr und die Kinder kommen ins Heim“?

Der Grund ist ganz einfach. Die zuständigen Richter und SachbearbeiterInnen vom Jugendamt fanden, dass die Behauptungen der Mutter nicht bewiesen werden konnten und daher flossen weder die Gewalthandlungen an der Mutter noch die Drohungen in das Urteil zur Umgangsregelung ein.

Keine Ahnung

Da stellt sich mir die nächste Frage: Würde ich mir von einem Maschinenbauingenieur den Blinddarm operieren lassen? Natürlich nicht! Er hat davon keine Ahnung.

Aber Juristen und Sozialpädagogen dürfen darüber entscheiden, ob ein Vater für seine Kinder und seine Frau eine Gefahr darstellen könnte, oder nicht. Dabei haben diese Berufsgruppen von Psychologie genauso wenig Ahnung, wie der Ingenieur von der Medizin. Nämlich Null. Sie gehen von der psychischen Gesundheit aller Beteiligten aus, weil sie nichts von Persönlichkeitsstörungen und seelischen Erkrankungen wissen.

Hätte Germanwings den Kantinenchef damit beauftragt, die psychologische Eignung der Piloten zu beurteilen, wäre ein Aufschrei durch die Nation, ja durch die ganze Welt gegangen. Köpfe wären gerollt und Germanwings, sowie die Lufthansa wären Vergangenheit.

Zur Chefsache erklären

Aber diese bestialische Tat des Vaters aus Dresden, der vergangenen Sonntag seine beiden Kinder gegen den Baum gefahren und getötet hat, ist nicht mal eine Titelschlagzeile der großen Zeitungen wert. Noch schlimmer: In den kleinen Artikeln wird von „Erweitertem Suizid“ gesprochen. Dieser Euphemismus für das Schrecklichste, was man tun kann, ist ein Skandal.

Warum fordern die Medien nicht vehement, dass die schwierigen Fälle vor dem Familiengericht von Psychiatern mit mehrjähriger Berufserfahrung unter die Lupe genommen werden? Warum erklären die Ministerien Justiz und Familie die Vermeidung solcher Tragödien nicht umgehend zur Chefsache?

Weil zwei Kinder eben nur 1,33 Prozent von 150 Menschen sind?

Aber man kann doch nicht alle Väter wie potentielle Kindsmörder behandeln und ihnen eine derartige Untersuchung zumuten, könnte der ein oder andere im ersten Moment denken. Doch schon im zweiten Moment wird jedem klar, dass das eine mit dem anderen nichts zu hat. Die Piloten behaupten ja auch nicht, dass man sie zu potentiellen Massenmördern degradiert, nur weil sie zu regelmäßigen Untersuchungen über ihre psychologische Eignung zum Dienst verpflichtet sind.

Es ginge auch nicht um eine pauschale Psycho-Eignungsprüfung aller Eltern, sondern nur in den Fällen, in denen Gewalt im Spiel war, oder einer der beiden Eltern Sorge um die Sicherheit von sich selbst bzw. der Kinder äußert. Diese Befürchtungen müssen ernst genommen und von fachlich kompetenten Berufsgruppen überprüft werden. Dann stellt sich heraus, ob hier ein Elternteil fälschlicherweise bezichtigt wird, oder tatsächlich das Kindeswohl gefährdet ist.

Fragwürdiges Dogma

Das derzeitig beim Familiengericht herrschende Dogma „Ein Kind braucht seinen Vater, und zwar um jeden Preis“ wurde den beiden Kindern aus Dresden zum tragischen Verhängnis. Es zeigt wie falsch jene Damen und Herren liegen, die im Brustton der Überzeugung Sätze wie: „Auch Gewalttäter können gute Väter sein“ von sich geben.

Diesem Dogma ist es auch zu verdanken, dass sich Mütter derzeit oft gar nicht trauen, bei den Behörden auch nur ansatzweise ihre Befürchtung, der Vater könnte eine Gefahr für das Kindeswohl darstellen, zu formulieren. Denn ehe sie sich versehen, wird ihnen – wohlgemerkt ohne Überprüfung, ob die Sorge begründet ist – das Sorgerecht entzogen, die Kinder ins Heim gesteckt oder dem Vater zugesprochen. Denn eine Mutter, die den Kindesvater derart vor Gericht anschwärzt, kann unmöglich gut für das Kind sein.

Ein Aufschrei

Somit liegt die traurige Erkenntnis aus dieser Tragödie auf der Hand: Die derzeitige Rechtspraxis zwingt Frauen dazu, in Gewaltbeziehungen zu verharren, weil sie sonst sich selbst und ihre Kinder in Gefahr bringen oder sie verlieren.

Es wäre also höchste Zeit für einen Aufschrei durch die Nation und alle Medien:

„Jura den Juristen – Psychologie den Psychiatern – Schutz den Kindern“

Carola Fuchs

PS: Meine Erfahrungen mit einem Rechtssystem, welches Morddrohungen und sonstige Drohungen als Lappalie hinstellt, sind in meinem Buch „Mama zwischen Sorge und Recht“ nachzulesen

Kommentar einer Mutter zum Thema „erweiterter Suizid“ in Kindschaftsrechts-Angelegenheiten

Glaubt man den Amtsgerichten und den zugehörigen Institutionen, so könnte man meinen, es ist doch nicht so schlimm und kann wieder gut gemacht werden. Zumindest sahen das die Richter in einem Fall so, als ein Kind den Umgang nicht überlebte. Die Mutter bekam hernach einen Schadensersatzzahlung. Nun kann sie sich ja kiloweise Faltencreme kaufen.
Allerdings muss man aufpassen und dem aufgenötigten (im schlimmsten Fall unter Androhung des Kindsverlustes) Vergleich widersprechen, sonst hat nicht nur das Kind Pech, denn MAMA hat ja „freiwillig“ weiteren Misshandlungen zugestimmt.
Hätte die Mutter beim Jugendamt oder Gericht ihren Verdacht geäußert (und sie hatte sicherlich Verdacht), dann wäre sie verhämt und diskriminiert worden. Das läuft zigfach so ab. Mitunter hätte man ihr die Kinder entrissen, weil sie den Vater schlecht darstellt.

Nun sind wieder Kinder tot, weil die Gerichtsindustrie die durchaus guten Gesetze falsch umsetzt.
So lange die „familiären Zerwürfnisse“ noch heissglühend toben und die Trennungsphase noch nicht beendet ist, kann man die Kinder nicht einfach dazwischen schubsen.
Man sieht also, elterliche Bedürfnisbefriedigung steht über Kinderleben.
….aber deutsche Kinder sind in Deutschland nur noch nachwachsender Rohstoff.
Deutschland frisst seine Kinder.

Kriminalisierte Mütter: Laras Mutter muss über drei Jahre ins Gefängnis

gefunden hier:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.entfuehrtes-kind-laras-mutter-muss-ueber-drei-jahre-ins-gefaengnis.6141f8cc-f7e9-4213-9075-bac7c887e765.html

Da stellt sich die Frage der Verhältnismässigkeit –

Wieviel bekommt ein Kindsvater, der seine Kinder im sogenannten erweiterten Suizid umgebracht hat ?

Wieviel bekommt ein Kindsvater für nachgewiesenen Missbrauch ?

Mehr oder weniger als 3 Jahre und 3 Monate ? Vielleicht nur auf Bewährung – wahrscheinlich – so ist die Erfahrung…

Aus Müttersicht ein SKANDAL

Unfassbar ! Schon wieder Mord an Kindern während des Umgangswochenendes

Man nennt dies beschönigend „erweiterter Suizid“.

gefunden hier:

http://www.blaulicht-paparazzo.de/staatsanwalt-bestaetigt-vater-wollte-sich-und-seine-kinder-umbringen/

Wann findet endlich ein Umdenken statt ?
Wann werden Kinder und Mütter geschützt ?
Wann werden Kinder nicht mehr per Zwang zu einschlägig Vorbestraften und bekannt aggressiven Gewalttätern ver“umgangt“?

Wieviel soll noch passieren ?

Hier eine Liste der letzten Jahre

(Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit)

Filizide und erweiterte Suizide

28.09.2015                  Fischbach http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Vater-fuhr-seine-Kinder-mit-Absicht-tot-artikel9314844.php

04.08.2015                  Fulda (Rombachtalbrücke) http://www.rp-online.de/panorama/vater-toetet-seine-zwei-kinder-und-sich-selbst-aid-1.5284557 http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/hessen-drei-leichen-unter-rombachtalbruecke-gefunden-13731622.html

31.07.2015                  Bietigheim-Bissingen http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/stuttgart/gasexplosion-in-bietigheim-bissingen-wollte-mann-seine-familie-toeten/-/id=1592/did=15927414/nid=1592/u6qak1/

29.06.2015                  Trudering http://www.focus.de/regional/muenchen/kriminalitaet-vater-toetet-zwei-toechter-und-sich-selbst_id_4784059.html http://www.welt.de/regionales/bayern/article143306769/Vater-toetet-Toechter-und-sich-selbst.html http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.erweiterter-suizid-in-trudering-vater-toetet-seine-zwei-toechter-und-erhaengt-sich.32caeb95-a066-41c5-b01c-9b7e298221ff.html

September 2014         Friedrichsbrunn (Versuch) http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/versuchter-mord-brandstiftung-vater-vor-gericht100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html

28.062014                   Mainz (Versuch) http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4988668/vater-verletzt-toechter-und-toetet-sich-selbst.html

Mai 2014                     Oberasbach

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Familie/Gewalt_in_der_Familie/News/107304.php

25.01.2014                  Glinde http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article124213261/Familiendrama-Vater-toetet-seine-beiden-Kinder.html

26.08.2013                  Grabs http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/vater-zuendet-sich-selbst-und-seine-beiden-maedchen-im-auto-an-127106031

10.03.2013                  Leverkusen http://www.express.de/koeln/familiendrama-in-leverkusen-vater–33–toetet-zwei-kleinkinder-und-sich-selbst,2856,22054334.html

März 2013                   Treuchtlingen

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Familie/Gewalt_in_der_Familie/News/104041.php

28.11,2012                  Lengerich http://www.sz-online.de/nachrichten/familientragoedie-im-muensterland-vater-toetet-zwei-kinder-2456751.html http://www.focus.de/panorama/welt/familiendrama-in-lengerich-vater-toetet-seine-beiden-kinder-gestaendnis-per-sms_aid_870093.html

22.08.2012                  Berlin http://www.blick.ch/news/ausland/schon-siebtes-familiendrama-im-august-vater-toetet-seine-zwei-kinder-und-seine-frau-id2006552.html

11.08.2012                  Kempten http://www.stern.de/panorama/familiendrama-im-allgaeu-vater-toetet-seine-beiden-soehne-und-erhaengt-sich-3964854.html

09.08.2012                  Oberhausen http://www.blick.ch/news/ausland/schon-siebtes-familiendrama-im-august-vater-toetet-seine-zwei-kinder-und-seine-frau-id2006552.html

15.06.2012                  Groß Ilsede http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Themen/Familiendrama-in-Ilsede-Vier-Kinder-getoetet/Familiendrama-Vater-36-toetet-seine-vier-Kinder

22.02.2010                  Kassel http://www.abendblatt.de/vermischtes/article107650016/Vater-toetet-kleinen-Sohn-und-begeht-Suizid.html http://nh24.de/index.php/polizei/29918-vater-toetet-dreijaehrigen-sohn-und-begeht-selbstmord

19.01.2007                  Ludwigsfelde http://www.berliner-zeitung.de/archiv/conrad-z–erschoss-in-ludwigsfelde-seine-beiden-kleinen-kinder–dann-toetete-er-sich-selbst–ein-mann-muss-tun–was-ein-mann-tun-muss-,10810590,10449292.html

26.10.2005                  Zwickau http://www.derzwickauer.de/gericht_zwillingsmord.html

26.05.2005                  Alsdorf http://www.internetcologne.de/cms//artikel.php/8/22895/uebersicht.html/4494/30/uebersicht.html

17.05.2005                  Witten http://www.ksta.de/panorama/vater-toetet-fuenfjaehrige-tochter,15189504,13877696.html

Weihnachten 2004      Brandenburg/Havel http://www.berliner-zeitung.de/archiv/conrad-z–erschoss-in-ludwigsfelde-seine-beiden-kleinen-kinder–dann-toetete-er-sich-selbst–ein-mann-muss-tun–was-ein-mann-tun-muss-,10810590,10449292.html

08.06.1998                  Niedernhausen http://www.welt.de/print-welt/article620225/Vater-entfuehrt-und-toetet-seine-beiden-Kinder.html

Meinung einer Blog-Leserin

„Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. KLASSE! Ich danke euch, dass es diese Initiative gibt, so fühle ich mich einfach gleich ein wenig besser und weniger allein in diesem Kampf. Diese neue Rechtsprechung ist einfach nur der Supergau, von wegen Kindeswohl und die bösen Mütter, die den Kindern, die ach so tollen Väter entziehen oder diese gar erpressen. Es mag tatsächlich vereinzelte Fälle geben, zugegebenermaßen, dennoch sind das Einzelfälle und die ganz große Mehrheit weiss nur einfach besser, warum der Vater ferngehalten werden sollte oder nur unter Aufsicht das Kind sehen sollte. WIR tragen unsere Kinder fast ein Jahr lang unter unserem Herzen, bringen sie zur Welt, stillen und nähren sie und dann müssen wir sie uns wegreissen lassen an Personen, die derart verantwortungslos mit ihnen umgehen! Ein Gericht möchte, ohne die Eltern und das Kind tatsächlich zu kennen, aufgrund von meist Falschaussagen der jeweiligen Parteien entscheiden können, was das Beste für das Kind ist? Ich denke es hat seine Gründe warum schon unsere Vorfahren zu Urzeiten entschieden haben, dass die Frauen die Kinder groß ziehen und umsorgen, während die Väter jagen. Manche Naturgegebenheiten werden einfach immer ihre Richtigkeit haben.“

Kommentar zum Thema

Eine Leserin des Blogs hat uns dies geschrieben:

„Es ist unvorstellbar, welches Leid Scheidungskindern aufgebürdet wird. Mit angeblichen wissenschaftlichen Studien werden die Väterrechte vor die Kinderrechte geschoben. Schaut man sich die Studienlage in Deutschland allerdings genau an, stellt sich doch tatsächlich heraus, dass hier diesen jegliche Wissenschaftlichkeit abgeht. Den Schaden, der derzeit bei den Kindern durch Entscheidungen von Familiengerichten angerichtet wird, wird die kommende Generation tragen. Das einzelne Kinderschicksal unvorstellbar: Zwangsumgänge, Umgangspflegschaften, Sorgerechtsentzug, erzieherische Maßnahmen. Mütter können ihre Kinder nicht mehr schützen. Mütter, die ihre Kinder vor Missbrauch schützen werden durch Verhängen von Ordnungsgeldern zu Straftätern. Wacht endlich auf, lasst uns nicht mehr tatenlos zusehen, was hier mit unseren Kindern passiert!!!“

Mutterliebe: Dieser Blog ist für alle M Ü T T E R

„Das hier ist für alle Mütter, die nächtelang
am Bett ihres Kindes verbracht und
geflüstert haben:“Ist ja gut mein
Schatz, Mama ist
hier!“ Für alle Mütter, die sich auf der Arbeit mit
Ausgespucktem im Haar, Milchflecken auf der
Bluse und Pampers in der Handtasche
blamieren.

Die Fahrgemeinschaften organisieren, Kekse
backen und Kostüme für Halloween nähen.

Das hier ist für die Mütter, die kleinen
Babys, die sie niemals sehen werden, das
Leben schenken.
Und für die Mütter, die diese Babys
aufnehmen und ihnen ein zu Hause schenken.

Für alle Mütter, die mit ihren unbezahlbaren
Kunstwerken ihrer Lieblinge die Küchenwände
schmücken.

Für all die Mütter, die beim Fußballspiel
ihres Nachwuchses auf unbequemen
Metallbänken
lieber erfrieren, anstatt das Spiel aus dem
warmen Auto mit laufender Heizung zu
verfolgen, um später
wenn die Kinder fragen: „Mama, hast du
mich gesehen?“ sagen zu können:
„Aber natürlich, um nichts in der Welt
hätte ich dein Spiel verpasst!“ und es
auch genauso meinen.

Das hier ist für alle Mütter, die im
Supermarkt mit ihren Kindern schimpfen und
sie in ihrer Verzweiflung am liebsten
erwürgen würden, wenn sie mit stampfenden
Füßen lautstark nach Eiscreme verlangen.
Und für alle Mütter, die stattdessen bis 10
zählen.

Das hier ist für alle Mütter die hungern,
damit Ihre Kinder essen können.

Für alle Mütter, die ihren Kindern, wenn sie
zur Schule gehen beibringen, wie man
Schnürsenkel bindet. Und für all die Mütter,
die stattdessen Schuhe mit Klettverschlüssen
kaufen.

Für alle Mütter, die ihren Söhnen
beibringen, wie man kocht und ihren
Töchtern,
wie man
ein Tor schießt.

Das hier ist für jede Mutter, die
automatisch
reagiert, wenn eine kleine Stimme
ruft:“Mama!“, obwohl sie wissen,
dass ihre eigenen Nachkommen zu Hause sind
-oder schon auf der Uni.

Für alle Mütter, deren Kinder vom rechten
Weg abgekommen sind, und sie nicht mit
Worten
erreichen können.

Für alle Mütter, die nicht wissen, wo ihre
Kinder sind, ob sie weggelaufen sind,
entführt wurden oder überhaupt noch leben
und trotzdem die Hoffnung auf ein
Wiedersehen
niemals aufgeben.

Für alle Mütter, die ihre Kinder mit Liebe
erziehen, damit sie diese Liebe anderen
weitergeben können, für den Frieden in der
Welt, und die nun für ihre Söhne beten,
damit ihnen kein Leid geschieht im
Krieg und sie gesund nach Hause
zurückkehren.

Was macht eine gute Mutter aus?
Ist es Geduld?
Mitleid?
Verständnis?

Die Fähigkeit ein Kind zu versorgen, Essen
zu kochen und einen Knopf fest zunähen, und
all
das zur selben Zeit?

Oder ist es in ihrem Herzen?

Den Schmerz, den sie fühlt, wenn ihr Kind am
Ende der Straße verschwindet, um zum ersten
Mal alleine zur Schule zu gehen?

Der Ruck, der sie nachts aufschreckt und
nicht mehr einschlafen lässt, bevor sie
nachgeschaut hat, ob es auch wirklich
zudeckt ist und es ihm gut geht?

Die Unruhe später, die sie nicht schlafen
lässt, bis sie den Schlüssel in der Türe
hört und weiß, sie sind wieder sicher zu
Hause?

Die Gefühle einer Mutter sind so vielseitig,
und deshalb ist das hier für junge Mütter,
die unter Freizeit- und Schlafmangel leiden,
und ältere Mütter, die lernen müssen
los zulassen.

Für arbeitende Mütter und Mütter, die zu
Hause sind.

Für alleinstehende Mütter und verheiratete
Mütter.

Für Mütter mit Geld und ohne.

Das hier ist für ALLE Mütter!

Wir sollten genauso bleiben, wie wir sind,
und wie es uns unser Herz vorgibt.
Wir sollten unseren Kindern jeden Tag sagen,
dass wir sie lieben.
Und für sie beten.

„Zu Hause ist da, wo man Dich auffängt,
wenn du fällst!“

Und wir alle fallen….“

gefunden auf Facebook auf den Seiten von „Mutterliebe“:

Eine Mutter an SPD Europa Abgeordnete Noichl zu deren Aktionismus PRO Wechselmodell

Sehr geehrte Frau Noichl,

ich las den Flyer zu Ihrer Veranstaltung Wechselmodell und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hier kommen ausschließlich Wechselmodellbefürworter zusammen, um Werbung für dieses Modell zu machen.
Seit vielen Jahren bin ich in einem Mütternetzwerk ehrenamtlich tätig und kann Ihnen sagen: Es wenden sich jeden Tag verzweifelte Mütter hilfesuchend an uns, denen ein Wechselmodell aufgezwungen werden soll. Möglichst aussergerichtlich, mit der Pistole an der Brust, damit das Wechselmodell dann später als „freiwillig“ verkauft werden kann. Die meisten Mütter, selbst die, die so einem Modell nach Erpressungsversuchen zustimmen, sind sehr unglücklich mit dem Modell. In der Regel sind sie durch das Modell auch verarmt, da es keinen Kindesunterhalt gibt. Sie können sich dann zwischen einem Leben mit Ganztagsstelle ganz ohne ihre Kinder (die entweder in Betreuung oder beim Vater sind) oder für völlige Armut und einem Leben entscheiden, in dem sie zumindest zeitweise ihre Kinder sehen. Viele Kinder, die in solchen Modellen leben, entwickeln Störungen. Die kleinen Kinder bis gut 6 Jahre entwickeln psychische Störungen und Bindungsstörungen, die etwas älteren Kinder sind gestresst und überfordert, viele bekommen Lernstörungen und sind schulisch eher problematisch. In meinem Umkreis gibt es inzwischen viele Wechselmodellkinder. Ich kenne kaum eines, dass sich normal entwickelt hat. Dazu bedarf es eines sehr guten Verhältnisses von Vater und Mutter, eine große räumliche Nähe und eine große Flexibilität der Eltern, die möglichst nach der Trennung noch gut befreunet sind. Im Grunde sieht dies auch der deutsche Familiengerichtstag so. Ein Wechselmodell bedeutet häufig, dass ein Kind kein Zuhause mehr hat. Manche Kinder, wie auch manche Erwachsene, lieben es, ständig die Betten zu wechseln. Gerade unter den Menschen, die erfolgreich in der Öffentlichkeit stehen oder politische Karrieren machten, sind die meisten belastbar und leistungsfähig. Sie mögen Kinder bekommen mit den gleichen Anlagen. Kinder, denen frühe Krippen und Wechselmodelle nichts anhaben können. Für viele Menschen ist dies aber eine große Belastung. Die Studien, die zu diesem Thema in der letzten Zeit erschienen sind, sind zielgeleitet gewesen.
Wer heute das Wechselmodell möchte, kann dies ohnehin tun. Dazu bedarf es keiner Werbekampagnen. Mit Ihrem Einsatz für ein Wechselmodell machen Sie, Frau Noichl, als Frau, das Leben vieler vieler anderer Frauen und Kindern zunichte. Denn es geht ja wohl darum, das Wechselmodell öffentlichkeitswirksam durchzusetzen, um auch die hineinzwingen zu können, die es gar nicht wollen. Wie kann man so wenig loyal zu seinen Geschlechtsgenossinnen sein? Sie erweisen Ihren Geschlechtsgenossinnen einen Bärendienst.
Mit freundlichen Grüßen