Der neue Anti-Leibliche-Mutter Trend: Die Stiefmutter

Das Leid einer Stiefmutter wird neuerdings in allen Gazetten detailliert und mitreissend erläutert, so auch hier:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/thema-des-tages-stiefmuetter-1.2759946

Dazu der Kommentar einer leiblichen Mutter:

Wofür braucht eine „Bonusmutter“ denn Auskünfte von der Schule? Ich möchte keiner Stiefmutter unterstellen, dass sie die Stiefkinder nicht mögen würde, aber sie wird nie und nimmer den Platz einer Mutter einnehmen können! Dieses Geschwafel zwischen sich-selbst-in-den-Himmel-loben und mit-allen-Mitteln-um-Mitleid-heischen ist erbärmlich…
Aber es ist vielleicht „cool“, sich selbst – böse ausgedrückt – nie den Körper mit Schwangerschaften versaut zu haben, nie schlaflose Nächte neben kranken Kindern verbracht zu haben oder sich nach einem knappen Jahr Elternzeit schon von einem kleinen Wurm trennen zu müssen und trotzdem pseudo-stolz durch die Gegend stolzieren zu können und einen auf fürsorgliche Stiefmutter – Entschuldigung – „Bonusmutter“ zu machen. Man musste ja schließlich auch nicht im Beruf pausieren, konnte fleißig Karriere machen und sich die „Liebe“ der Kinder nun mit teuren Geschenken, Urlauben o.ä. erkaufen.
Wie gesagt: nicht alle sind so. Ich bin auch nicht neidisch oder irgendwas. Ich habe mich gerne für meine Kinder entschieden. Aber ich finde solche Selbstbeweihräucherungsartikel einfach nur lächerlich…

 

DBP 1962 385 Wohlfahrt Schneewittchen

Eine Mutter: „Die Väter sind fein raus“

„Bei uns gibt es für das Wechselmodell keinen Platz,da der Vater unsere Tochter für 3 Jahre nach Syrien entführt hat und deshalb nur noch begleiteten Umgang haben darf. Er ist mit lächerlichen 1,5 Jahren auf Bewährung davon gekommen und zahlt natürlich keinen Unterhalt trotz Titel. Er macht sich auf unsere Kosten hier ein schönes Leben. Er hat die Rechte und ich die Pflichten. Natürlich alles streng nach dem geltenden deutschen Recht. Alleinerziehende Mütter und ihre Kinder werden seit Jahren benachteiligt und die Väter können sich arm rechnen und sind fein raus“

Bundesarchiv Bild 183-17869-0006, Großrodensleben, Bäuerin mit Weizenspende

Kommentar einer Mutter zu Sünderhauf und Wechselmodell

„Es ist unfassbar mit welchen Argumentationen hier das Wechselmodell als für das Kindeswohl allerbeste Modell verkauft werden soll.
Sehr geehrte Richterinnen- und Richter, sehr geehrte Anwältinnen und Anwälte, sehr geehrte Väterverbände,
machen Sie sich doch einmal die Mühe und gehen sie genau dort vor Ort, wo die Tragik dieser Kinder tagtäglich erlebt werden kann, dort wo die für ein Leben lang schädlichen Auswirkungen solcher Prozesse auf die Kinder gesehen werden.
Machen Sie sich die Mühe und gehen vor Ort, gehen Sie in Kinderkliniken, gehen Sie in Kinder- und jugendpsychiatrische Abteilungen. Sprechen Sie mit dem Fachpersonal vor Ort.
Gehen Sie auch dahin, wo die Folgen für solche Kinder im Erwachsenenalter sichtbar werden, nämlich befragen Sie Psychologen und Psychotherapeuten.
Wenn der Gang zu einem Gericht erforderlich wird, hat das Kind schon verloren, hier brauchen wir nicht mehr über gerichtlich festgelegte für das Kindeswohl beste Umgangsmodelle sprechen. Hier ist das Kind bereits auf der Verliererseite angekommen. Gewinner sind hier nur die Anwälte, die häufig erst sog. “Hochstrittigkeitsfälle” produzieren.
Studien, die keinerlei wirklich wissenschaftlicher Basis entsprechen bräuchten wir dann nicht.
Wir Mütter haben doch in der tagtäglichen Sorge um das Wohlergehen des Kindes, begleitet von der erforderlichen Berufstätigkeit überhaupt nicht die Zeit, derart Aufzumarschieren, wie dies Väterverbände können.
Ich fordere hier auch die Presse, als 4. Gewalt auf, endlich die Sachlage wieder anhand objektiver Daten zu sehen und zu bewerten. Warum lesen wir nichts von der fehlenden Lobby von Scheidungskindern, warum lesen wir nichts von der Verletzung der in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Kinderrechte, warum wird nicht über die fortgesetzte Gewalt an Frauen und Kindern berichtet. Stattdessen findet sich regelmäßig eine Berichterstattung über angeblich “entsorgte Väter”. Ich frage mich tatsächlich, ob diese Väter jemals in Zeiten einer funktionierenden Beziehung Sorge um ihr Kind getragen haben, in unserem Fall, kann das ganz klar verneint werden, sodass ein fehlender emotionaler Bezug des Kindes zum “Erzeuger”, denn Vater kann man eine solche Person leider nicht nennen, nicht verwundert. Trennungsängste sind damit eigentlich erklärt, aber auch hier ist die Sprache sehr widersprüchlich, wenn man vergleicht, was Kinder in intakten Familien angeblich benötigen, für Scheidungskinder gilt das dann plötzlich nicht mehr ?!?“

 

Familienrechtsanwältin Köllner an Frau Sünderhauf

Sehr geehrte Frau Sünderhauf,

 

ich bin seit 25 Jahren mit dem Schwerpunkt Familienrecht als Anwältin tätig und habe mit Interesse Ihren Vortrag am Mittwochabend verfolgt.

 

In einem sind wir uns auf jeden Fall einig: Es ist immer und in jedem Falle erstrebenswert, dass sich Mütter und Väter Familienarbeit und Berufstätigkeit teilen.

 

Aus meiner Sicht ist es aber etwas spät, mit dem teilen anzufangen, wenn man sich trennt. Dies hat nämlich die folgenden Nachteile: Die Mutter hat sich in der Regel durch eine einen zeitweisen Berufsausstieg und darauf folgende Teilzeittätigkeit in eine Position begeben, in der sie nicht finanziell unabhängig ist.  Der Vater wiederum hat wenig Alltag mit den Kindern gelebt, so dass die Beziehung zwischen Vater und Kindern eine andere ist als die zwischen Mutter und Kindern.

Deswegen finde ich es naheliegend, dass die richterliche Anordnung eines Umgangsmodell unter anderem darauf basieren muss, wie die Betreuungsverhältnisse vor der Trennung waren. Auch aus diesem Grund ist ja ein Land wie Schweden Vorreiter bei solchen Modellen, weil die Väter von Haus aus wesentlich mehr in die Familienarbeit involviert sind.

 

Eine der renommiertesten Scheidungsforscherrinnen, Frau Dr. Sabine Walper, lebt in München, und forscht und arbeitet für LMU und Deutsches Jugendinstitut. Auch ihren Vortrag beim Deutschen Familiengerichtstag habe ich mit großem Interesse verfolgt. Die statistischen Daten sind  in etwa die gleichen, mit denen Sie arbeiten.  Demzufolge liegt der Schwerpunkt des Wechselmodells bei hoch gebildeten, gut situierten Eltern und bei Kindern im Grundschulalter.

 

Nun erwecken Sie leider mit ihrem Vortrag den Eindruck, sie hätten das Problem gelöst, ob die Henne oder das Ei zuerst da war:

Es mag richtig sein, dass es Kindern im Wechselmodell tendenziell etwas besser geht als Kindern im Residenzmodell. Sie ziehen daraus den Schluss, dass das Wechselmodell das bessere ist und für alle Familien überprüft werden muss, ob es geeignet ist. Frau Dr. Walper dagegen weist darauf hin, dass die Eltern, die bisher das Wechselmodell durchführen, Eltern sind, die ökonomisch gut gestellt sind, die nahe beieinander wohnen und wenig Konflikte haben. Fast zwangsläufig geht es diesen Kindern aus diesen Beziehungen besser, als Kindern, die in streitigen oder sogar hoch streitigen Verhältnissen zurecht kommen müssen, egal ob im Wechsel- oder im Residenzmodell.

 

Nach ihrer Ansicht werden Väter diskriminiert? Sie ziehen diese Schluss aus den simplen Zahlen, in welchem Verhältnis das Aufenthaltsbestimmungsrecht Müttern oder Vätern zugeteilt wird. Hierbei vergessen Sie allerdings, dass die Gerichte in der Regel dem Elternteil den Vorzug geben, der auch vor der Trennung die Hauptbetreuung für die Kinder übernommen hatte. Dies ist meines Erachtens folgerichtig und entspricht dem Wohl der Kinder. Erst kürzlich suchte mich eine Mandantin auf, die mir berichtete, ihr Mann habe 6 Jahre Elternzeit genommen und danach Teilzeit gearbeitet, wogegen sie die ganze Zeit Vollzeit berufstätig war. Sie wollte wissen, ob Sie eine Chance habe, nach einer räumlichen Trennung die Kinder bei sich zu haben. Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass bei einer solchen Konstellation die Mutter bevorzugt wird! Die Zahl der Zuweisungen des Aufenthaltsbestimmungsrechts an die Mütter spiegelt alleine und ausschließlich die tatsächlichen gesellschaftlichen Verhältnisse wieder.

 

Die Armut der Frauen im Residenzmodell im Vergleich zu den Müttern im Wechselmodell beruht, soweit ich es sehe, nicht darauf, dass mehr Zeit für eine Berufstätigkeit zur Verfügung steht. Es beruht darauf, dass von Haus aus finanziell besser gestellte Paare das Wechselmodell wählen, und dass, insbesondere, wenn Väter jeden Kontakt mit den Kindern abbrechen lassen, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie keinerlei Unterhaltszahlungen leisten. Dies führt zur Armut, aber nicht, weil die Mütter keine Lust haben berufstätig zu sein, sondern weil die Väter wenig Verantwortung übernehmen.

 

Ihrer Meinung nach verstößt es gegen Art. 6 GG, wenn ein Betreuungsmodell durch ein Veto eines Elternteil verhindert werden kann. Hierbei haben sie aber nur die Elternteile im Auge, die die Kinder im Residenzmodell bei sich betreuen wollen. Was ist mit den Elternteilen, die ihre Kinder nicht die Hälfte der Zeit betreuen wollen? Das ist doch der wesentlich häufigere Fall, dass Mütter zu mir in die Beratung kommen und wissen wollen, wie sie die Väter verpflichten können, regelmäßig und ausreichend Umgang mit ihren Kindern wahrzunehmen. Die Fälle, in denen Väter mehr Umgang haben wollen, als die Mutter es Ihnen zugestehen will, sind wesentlich seltener. Wenn also die Mutter das Wechselmodell möchte, und der Vater nicht, verstößt das dann auch gegen Art. 6 GG? Ich finde hier wird sehr fragwürdig mit zweierlei Maß gemessen. Zumal viele Väter nicht einmal für die Hälfte der Schulferien die Betreuung übernehmen.

 

Auch ist die Häufigkeit der Übergaben kein Maßstab, ob ein Modell dem Wohl des Kindes dient oder nicht. Eine Übergabe ins Wochenende oder für einen Nachmittag nach der Schule ist etwas ganz anderes, wie eine Übergabe für eine ganze Woche. Hierbei ist doch Grundvoraussetzung, dass sich die Eltern aggressionsfrei gegenseitig informieren können darüber, was in der vergangenen Woche passiert ist und was in der kommenden Woche ansteht, seien es Schularbeiten, Besuche von Freunden, besondere schulische Veranstaltungen, Krankheiten, Zwistigkeiten. Wie das bei hoch strittigen Paaren funktionieren? Sollen die Kinder diese Aufgabe übernehmen?

 

Darüber hinaus gibt es viele Forschungen, die entweder zu einem anderen Ergebnis kommen, als die von Ihnen zitierten, oder sie werden von anderen Forscherinnen anders ausgelegt. Z.B. wurde in einer australischen Studie (Kaspiew et al.) nachgewiesen, dass selbst bei allen positiven Voraussetzungen ein Wechselmodell für Kinder bis zum Alter von 4 Jahren Nachteile für die Kinder hat.  Es gab unabhängige und signifikant schädliche Auswirkungen in Bezug auf mehrere Ergebnisse im Bereich der emotionalen und verhaltensbezogenen Regulation, so die McIntosh-Studie, die Sie nach meiner Erinnerung ebenfalls erwähnt haben.

Durch Befragungen von früheren Scheidungskindern im erwachsenen Alter wurde festgestellt, dass gerade Kinder im Wechselmodell am zögerlichsten sind, ihren Eltern zu sagen wenn sie unglücklich sind, weil sie sich verantwortlich für das Glück ihrer Eltern fühlen (Fehlberg/Smyth).

 

Ich finde auch die These sehr fragwürdig, und sie wird von namhaften Psychologen wie z.B. Dr. Salzgeber, Mitglied des Vorstands des Familiengerichtstages, in Frage gestellt, dass die Beziehung zum Vater durch bloße Kontaktdauer besser sein soll. Wichtig ist die Qualität der Beziehung, und nicht die Frage, wie viele Tage oder Stunden oder Minuten das Kind bei jedem Elternteil verbringt, so auch die empirisch belegten Ergebnisse Frau Dr. Walpers.

 

Wenn das Wechselmodell solche absurden Züge trägt, wie von Ihnen geschildert, dass die Kinder sogar wochenweise abwechselnd verschiedene Kindertagesstätten besuchen müssen, damit die Eltern zufrieden sind (was Sie offensichtlich befürworten – Frau Dr. Walper hat es als Kindswohlgefährdung bezeichnet), oder, wie mir eine Richterin bestätigte, dass es sogar französische Beschlüsse gibt, wonach die Kinder wochenweise unterschiedliche Schulen besuchen müssen, wird deutlich, dass das Kindeswohl bei der Wechselmodell-Hysterie keine Rolle spielt. Es geht um Eltern-, meistens Väterrechte, um Macht und um Unterhaltszahlungen.

 

Ich selbst habe mir mit meinem Mann immer die Familienarbeit hälftig geteilt, bei einer Trennung wäre es gar nicht anders möglich gewesen, als ein Wechselmodell durchzuführen, weil wir beide unsere Berufstätigkeit vollständig darauf abgestimmt hatten. Aber ich erlebe viele Fälle, und zwar prozentual die weit überwiegende Anzahl, in denen die Väter vor der Trennung wie in früheren Zeiten die Haupternährer der Familie waren, wenig Zeit mit den Kindern verbracht haben, und die Mütter ihre Berufstätigkeit vollständig darauf abgestimmt haben, dass sie die Betreuung der Kinder gewährleisten. Warum dies mit der Trennung geändert werden soll, erschließt sich mir nicht.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ulrike Köllner

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

PikiWiki Israel 3422 Geography of Israel

Mutter schreibt an Frau Schwesig

Eine Mutter in Facebook, nachdem bei Ministerin Schwesig gepostet wurde, wir müssten alles tun, um Kinder vor Missbrauch zu schützen:

„Aktuell werden Kinder auch bei Verdacht des sexuellen Missbrauchs zum Umgang mit dem Täter (Familienvater) gezwungen. Auch der deutsche Kindeschutzbund gibt dazu an, dass Kinder die nachweislich sexuell missbraucht wurden, Umgang mit dem Täter haben müssen, wenn sie Glück haben, ist der Umgang begleitet. Frauen, die in Frauenhäusern mit ihren Kindern Schutz vor gewalttätigen Familienvätern suchen, werden dort Umgangsbeschlüsse zugestellt. Psychische und physische Gewalt, sowie Drogen, Alkoholismus, Sexsucht und Pädophilie, sind keine Gründe den Umgang auszuschließen. Dass alles lässt sich nicht vereinbaren, mit dem Recht der Kinder auf gewaltfreie Erziehung. Es interessiert aber vor den Familiengerichten niemanden. Das Umgangsrecht eines jeden Vaters steht offensichtlich in Deutschland über allem. Väter, die nachweislich dieses Recht missbrauchen, um weiterhin Macht über ihre Expartnerinnen auszuüben, haben einen Freifahrtschein, das Leben ihrer Kinder und das ihrer Ex-Frauen mit Hilfe der Familiengerichte zu zerstören. Dies führt in mittlerweile zahlreichen Fällen zu Inobhutnahmen dieser Kinder durch die Jugendämter mit der Begrüdunge der „Hochstrittigkeit“. Gewalt ist kein Konflikt, den eine Frau und Mutter lösen könnte. Es wird aber immer wieder von den Müttern verlangt, mit diesen Vätern eine Elternebene zu finden. Weigern sich die Mütter und schützen ihre Kinder vor den Gewalttätern, gelten sie als „bindungsintolerant“ und werden mit der Einleitung von Verfahren nach § 1666 gefügig gemacht. Ihnen wird gedroht, Ihnen die Kinder wegzunehmen, wenn sie dem Umgang nicht zustimmen. Oder die Kinder werden gleich in Obhut genommen. Menschenrechte?! Fehlanzeige. Auch wenn das BverG in zahlreichen Urteilen deutlich macht, dass diese gelebte Praxis den Grundrechten widerspricht, so gibt es nach wie vor zahlreiche Fälle an den Familiengerichten, die genaus so ablaufen. Mütter, die nachweislich nie das Wohl ihrer Kinder gefährdet haben, außer, dass sie sich weigern, ihre Kinder zu gewalttätigen Vätern zu geben, werden die Kinder weggenommen. 2015 in Deutschland sprechen die Zahlen der Inobhutnahmestatistik der Jugendämter eine deutliche Sprache. Wann, Frau Schwesig, und ich weiß, dass Ihnen zahlreiche betroffene Mütter immer wieder schreiben, wann, werden sie endlich etwas unternehmen, um dem elementaren Schutzbedürfnis von Kindern hier in diesem Land zu entsprechen? Dem Recht auf Schutz, dem Recht auf Leben und dem Recht auf eine unbeschwerte Kindheit?! Zuletzt verweise ich darauf, dass auch der Schutz von Müttern nach Art. 6 Abs. 4 im Grundgesetz festgeschrieben ist. Diese Grundrechts- und Menschenrechtsverletzungen an vielen deutschen Familiengerichten sind ein Skandal und nicht länger hinnehmbar. Sie sind selbst Mutter. Wie können Sie das zulassen?!“

Cloudy Sunrise02

Kommentar einer Mütter zum Sünderhauf Vortrag in München

„Ich verstehe nicht, dass KEINER der Wechselmodellbefürworter erwähnt, dass alle derzeitigen Studien über das Wechselmodell in Familien mit gleicher Rollenverteilung gemacht wurden. Frau Sünderhauf hat die Genderproblematik in ihren Forschungen völlig ausgeblendet, weil sie davon ausgeht, dass alle Mütter so viel Geld verdienen, wie sie selbst als Anwältin mit einer Professur. Auch ihre ach so gut verdienenden Wechselmodellkollegen haben nicht die blasseste Ahnung von der Armut vieler Wechselmodellmütter. Wie kann eine Wissenschaftlerin SO DERMASSEN verblendet sein, dass sie die wirtschaftlichen Gegebenheiten und die Genderproblematik völlig ignoriert?
Ebenso ist es mit Herrn Linzer vom ISUV – ein schwerreicher Anwalt, der auf das Wechselmodell schwört, weil er so viel Geld hat.
Vielleicht werde ich sie mal einladen. Dann können sie vielleicht einen Euro in meinen Gitarrenkasten werfen, wenn ich auf der Straße stehe und Musik mache, damit ich die nächste Klassenfahrt bezahlen kann.“