Mutter schreibt an Frau Schwesig

Eine Mutter in Facebook, nachdem bei Ministerin Schwesig gepostet wurde, wir müssten alles tun, um Kinder vor Missbrauch zu schützen:

„Aktuell werden Kinder auch bei Verdacht des sexuellen Missbrauchs zum Umgang mit dem Täter (Familienvater) gezwungen. Auch der deutsche Kindeschutzbund gibt dazu an, dass Kinder die nachweislich sexuell missbraucht wurden, Umgang mit dem Täter haben müssen, wenn sie Glück haben, ist der Umgang begleitet. Frauen, die in Frauenhäusern mit ihren Kindern Schutz vor gewalttätigen Familienvätern suchen, werden dort Umgangsbeschlüsse zugestellt. Psychische und physische Gewalt, sowie Drogen, Alkoholismus, Sexsucht und Pädophilie, sind keine Gründe den Umgang auszuschließen. Dass alles lässt sich nicht vereinbaren, mit dem Recht der Kinder auf gewaltfreie Erziehung. Es interessiert aber vor den Familiengerichten niemanden. Das Umgangsrecht eines jeden Vaters steht offensichtlich in Deutschland über allem. Väter, die nachweislich dieses Recht missbrauchen, um weiterhin Macht über ihre Expartnerinnen auszuüben, haben einen Freifahrtschein, das Leben ihrer Kinder und das ihrer Ex-Frauen mit Hilfe der Familiengerichte zu zerstören. Dies führt in mittlerweile zahlreichen Fällen zu Inobhutnahmen dieser Kinder durch die Jugendämter mit der Begrüdunge der „Hochstrittigkeit“. Gewalt ist kein Konflikt, den eine Frau und Mutter lösen könnte. Es wird aber immer wieder von den Müttern verlangt, mit diesen Vätern eine Elternebene zu finden. Weigern sich die Mütter und schützen ihre Kinder vor den Gewalttätern, gelten sie als „bindungsintolerant“ und werden mit der Einleitung von Verfahren nach § 1666 gefügig gemacht. Ihnen wird gedroht, Ihnen die Kinder wegzunehmen, wenn sie dem Umgang nicht zustimmen. Oder die Kinder werden gleich in Obhut genommen. Menschenrechte?! Fehlanzeige. Auch wenn das BverG in zahlreichen Urteilen deutlich macht, dass diese gelebte Praxis den Grundrechten widerspricht, so gibt es nach wie vor zahlreiche Fälle an den Familiengerichten, die genaus so ablaufen. Mütter, die nachweislich nie das Wohl ihrer Kinder gefährdet haben, außer, dass sie sich weigern, ihre Kinder zu gewalttätigen Vätern zu geben, werden die Kinder weggenommen. 2015 in Deutschland sprechen die Zahlen der Inobhutnahmestatistik der Jugendämter eine deutliche Sprache. Wann, Frau Schwesig, und ich weiß, dass Ihnen zahlreiche betroffene Mütter immer wieder schreiben, wann, werden sie endlich etwas unternehmen, um dem elementaren Schutzbedürfnis von Kindern hier in diesem Land zu entsprechen? Dem Recht auf Schutz, dem Recht auf Leben und dem Recht auf eine unbeschwerte Kindheit?! Zuletzt verweise ich darauf, dass auch der Schutz von Müttern nach Art. 6 Abs. 4 im Grundgesetz festgeschrieben ist. Diese Grundrechts- und Menschenrechtsverletzungen an vielen deutschen Familiengerichten sind ein Skandal und nicht länger hinnehmbar. Sie sind selbst Mutter. Wie können Sie das zulassen?!“

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