Leserbrief einer Mutter an die SZ

Leserbrief zu: Reicht es aus, wenn der Vater seine Kinder nur alle 14 Tage sieht? von Jeannette Hagen aus dem SZ-Magazin vom 8.12.2015

http://www.sueddeutsche.de/leben/vaterentbehrung-die-muetterhoheit-gehoert-vom-thron-gestossen-1.2764907-4

Huiuiuiui, da ist aber der Autorin ganz schnell ganz viel Unsinn aus der Feder gerutscht.
Beispiel 1: Sanktionierung von Verstößen gegen das Besuchsrecht. In Deutschland können Zuwiderhandlungen gegen das Besuchsrecht bereits jetzt mit empfindlichen Strafen von mehreren Tausend Euro geahndet werden. Selbstverständlich nur gegen die Mutter, die ihr Kind nicht dazu bringt (manipuliert) zum Vater zu gehen. Wenn der Vater überraschend einen Besuchstermin sausen lässt, bleibt das natürlich sanktionsfrei. Abgesehen davon, dass der Kindes-Unterhalt Eigentum des Kindes ist, den die Mutter bis zur Volljährigkeit desselben nur verwaltet.
Weiter im kruden Text: Wenn der Vater sein Kind nicht sehen will, hat die Mutter das wertungsfrei zu kommunizieren. Tatsache ist, will er es sehen, gebietet ihr der Gesetzgeber, dass sie alles in ihrer Macht stehende zu tun hat, um das Kind zum Umgang zu bewegen. Will er es nicht sehen: siehe oben. Die Basis für diese Denke steht schon in der Bibel: Genesis Kap.2(18) „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine HILFE machen, die ihm ENTSPRICHT“. Mit „Mensch“ ist der Mann gemeint, mit einer „Hilfe“, die Frau. Wer das verstanden hat, weiß, was zu tun ist.
Beispiel 2: Männer, die ihre Kinder nicht sehen wollen richten irgendetwas bei ihren Kindern an. Ja, was denn nun genau? Evolutionär ist das Kind der Mutter zugeordnet, denn lange vor Blut- und Gentests war eines klar, gesichert ist nur die Mutter. Die zwei haben ja auch schon intensive neun Monate miteinander verbracht. Ob der Vater da jetzt so viel anrichten kann….
Beispiel 3: Psychotherapie und Trauma der Autorin, wegen der Ablehnung des Vaters. Vielleicht hätte Frau Hagen erst mal Ihre Therapie abschließen sollen, bevor sie solch halbseidenen Ansichten verbreitet. Oder steht sie gar auf der Gehaltsliste der Väterrechtsorganisationen? Ob das auch auch bei Frau Dr. Sünderhauf (Wechselmodell-Propagandistin) oder Susanne Petermann (beste Stiefmutter von allen) der Fall ist ? Stichwort: Mietmaul.

Rotterdam kunstwerk moeder met kind

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