Weihnachtsgedicht für mütterlose Kinder

Bald nun kommt der Weihnachtsmann,
auch wenn man ihn vielleicht nicht sehen kann,
leise kommt er in das Haus,
breitet dort Geschenke aus,
unterm liebevoll geschmückten Tannenbaum,
sich erfüllt so mancher heißersehnte Kindertraum.
Und die Familie, die singt leise,
manche alt bekannte Weise,
“ Ihr Kinderlein kommet“ und “ Stille Nacht „,
man ist glücklich, das Kind, das lacht.
Plätzchen duften und vier helle Kerzen brennen,
das kann man voneinander nicht trennen.
Leider jedoch teilen nicht alle dieses Glück,
viele Kinder sind bei ihren Vätern, dürfen nicht zurück,
manches erhält nicht einmal einen Gruß,
es auch an Weihnachten fern der Mutter bleiben muss.
Liebe Kinder, ihr seid nicht allein,
auch wenn es jetzt vielleicht hat den Anschein,
eure Mutter ist stets mit ihren Gedanken und ihrer Liebe da,
ganz so wie es früher einmal war.
Sie ist da, ganz so wie der Weihnachtsmann,
auch wenn man sie vielleicht nicht sehen kann.

Kristina Becker

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Ein Gedanke zu “Weihnachtsgedicht für mütterlose Kinder

  1. Liebe Kristina Becker, wir sind nicht allein.
    Auch wenn es niemand, der nicht selbst betroffen ist verstehen kann und verstehen wird. Der Schmerz über den erlittenen Verlust wird als besonders tief empfunden an Tagen wie Weihnachten, dem Fest der Liebe und Familie. Nach nun 4 Jahren habe ich dieses Jahr zum ersten Mal wieder einen Weihnachtsbaum aufgestellt. Einen künstlichen. Es hat mich viel Überwindung gekostet. Mir einzugestehen, dass dieser Baum nur für mich sein wird. Die Kugeln habe ich allein aufgehangen, alles glitzert und leuchtet, es ist kitschig und schön, bunt und fröhlich. Es ist der erste Schritt nach vielen Jahren wieder auch an diesem Fest teilzunehmen. Das Leben geht weiter. Es geht einfach weiter an uns und wir haben keine andere Wahl als mitzugehen… Irgendwann einmal werden wir Frieden gefunden haben. Und Verzeihen.

    Für alle Mütter, die entmuttert wurden, ohne ihre Kinder leben müssen, habe ich meinen Baum aufgestellt als Zeichen des Zusammenhalts und der Solidarität. Es ist der Baum für unsere Kinder, die ohne uns das Fest der Liebe verbringen werden.

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