Vielen Müttern werde ich wohl aus der Seele sprechen

Vielen Müttern werde ich wohl aus der Seele sprechen,
wenn ich berichte von den grausamen Verbrechen,
die Mütter und ihre Kinder hier erwarten,
so sie nicht mehr bereit, zu ertragen die Schandtaten,
die Schläge sowohl psychischer als auch physischer Natur,
einer rücksichtslosen, einer narzisstischen Kreatur.

Egal, ob verheiratet oder auch nicht,
nach der Trennung kommt der Schlag ins Gesicht,
egal, ob der “ Vater “ misshandelt Mutter und Kind,
die Gesetze auf seiner Seite hier sind.
Und nicht nur die, auch Jugendamt und Gericht,
interessieren seine Verbrechen nicht,
ganz in Gegenteil, es wird protegiert,
wer tobt und schimpft und randaliert.

Der Grund dafür ist sehr einfach gar,
liebende Mütter sind fürs Amt ne Gefahr,
sie tun ihr Bestes für ihr Kind,
welches dem Amt seine Existenzberechtigung nimmt,
so müssen sie unterstützen den “ Vater „,
denn erst durch das von ihm provozierte Theater,
können sie sogenannte “ Hilfen“ installieren,
nur dazu gedacht, Mutter und Kind zu separieren.

Der “ Vater “ wird hingestellt als toller Held,
und – wer weiß- vielleicht fließt auch noch Geld,
er wird gelobt, in den Himmel erhoben,
die Mutter hingegen in die Hölle verschoben.
Die Helferlein freut’s, sie verdienen viel Kohle,
Anwalt, Gericht es von der Mutter gern hole,
die da kämpft um ihres Kindes Glück,
nicht verstehen kann, es gibt kein Zurück.

Eine ganze Industrie lebt vom sogenannten “ Kindeswohl „,
dass darin besteht, dass die Kinder es hol‘,
verbringt sie zum “ Vater “ oder ins Heim,
zerstört das Urvertrauen des Kindes macht’s klitzeklein,
ausgeliefert dem Peiniger seiner Mutter,
oder geworden eines Heimes Futter,
vegetiert es nun einsam und allein,
das Fehlen der Mutterliebe bringt seine Seele zum Schrei’n.

Es wird auffällig, rebelliert, kommt in die Psychiatrie,
die seit Menschengedenken sich gekümmert hat nie,
um die wahren Belange der Menschen dort,
nein, es war schon immer ein übler Hort,
von Experimenten und Sadismus und so fort,
die Pharmaindustrie profitiert ebenfalls sehr von diesem Ort.

Tausende Schicksale belegen diese Theorie,
Mutter und Kind hatten eine Chance nie,
gegen staatlich protegiertes Theater,
ausgehend von einem narzisstischen Vater,
es wird gefördert von der Industrie,
denn an gesunden Menschen verdiente sie nie,
es werden mit Absicht kranke Menschen geschaffen,
mit ihnen experimentiert so wie mit Affen.

Es werden gefühllose, abgestumpfte Menschen kreiert,
die man dadurch dann um so leichter regiert,
ohne Liebe und ohne Selbstvertrauen,
können sie niemals eine eigene Zukunft erbauen,
nein, sie bleiben Sklaven in dem System,
das ist sehr praktisch und fürs System sehr bequem.

Kristina Becker

Sind Väter die besseren Mütter?

Die verlorenen Schuhe

So lautet der Aufmacher der aktuellen „Spiegel“-Ausgabe. Ich selber bin kein Spiegel-Leser, freue mich aber über die Blogbeiträge zu diesem Artikel, in der Mehrheit von Vätern. Und die sind richtig klasse und treffen genau meinen Nerv. Immerhin handelt es sich hierbei um eines meiner Lieblingsthemen: Gleichberechtigung in Partnerschaften mit Kindern.

So macht Jochen König den Anfang.

Gut finde ich auch den Beitrag von diesem Papa hier. Er beschreibt, was für ihn selbstverständlich ist, nämlich das Einbringen in den Alltag mit Kindern auf Augenhöhe mit der Mutter und bezeichnet sich selber gerne als „Elter“.

Kritisch setzt sich Johnny vom Bog WeddingerBerg mit dem Thema auseinander und beschreibt, dass viele Väter noch immer einen Vorwand finden, sich aus dem Thema größtenteils rauszuhalten.

„Die Statistik zeigt nämlich auch, dass diese sogenannten modernen Väter nichts anderes tun, als sich in die eigene Hosentasche zu lügen. Und das ganz unabhängig von ‚matneral gatekeeping‘. Da…

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Junge Welt: Profit statt Kindeswohl

„Studie: Zahl der Inobhutnahmen gegenüber 2005 nahezu verdoppelt. Fremdunterbringung und »Erziehungshilfen« sind ein Milliardengeschäft für freie Träger“

„Die Liste der Skandale ist inzwischen lang. Seit Jahren berichten Medien immer wieder über Betreiber von Heimen und Anbieter sogenannter Hilfen zur Erziehung, denen es offenkundig nicht um Unterstützung und Stärkung von Familien geht, sondern schlicht ums Kassemachen. Das Wohl der betroffenen Kinder verlieren dabei aber nicht nur Vereine, Firmen und Verbände häufig aus den Augen, sondern auch Mitarbeiter von Jugendämtern, Gutachter und Juristen. Zuletzt hatte das Magazin der Süddeutschen Zeitung am 11. Dezember einen Report über sechs solcher Fälle veröffentlicht.“

Weiter hier:

http://www.jungewelt.de/2015/12-30/068.php

 

 

 

Kommentar einer Mutter zum Wechselmodell

„Besonders spannend wird es, wenn man die Zahlen untersucht, wie viele Väter für ihr Kind tatsächlich finanziell und beruflich zurückstecken:

Junge Väter in NRW 2015:

Frage: Wie viele Monate haben Sie Elternzeit genommen oder planen Elternzeit zu nehmen?
Gesamt 45 Jahre
1 Monat 3 2 4 1
2 Monate 12 11 15 8
3 Monate 4 6 4 3
4 Monate 1 1 1 1
5 Monate 1 2 1 0
6 Monate 2 2 1 4
7 Monate 0 0 0 0
8 Monate 0 0 0 0
9 Monate 1 1 1 0
10 Monate 1 0 1 0
11 Monate 1 2 0 0
12 Monate und mehr 6 6 5 7
Elternzeit nicht genommen/nicht geplant
68 66 67 76

Sollten Väterrechler vor diesem Hintergrund weiterhin mit ihrer Forderung nach einem Wechselmodell als Standardlösung so präsent in den Medien und politisch so erfolgreich sein, werden Wechselmodelle in den meisten Fällen zu Bindungsstörungen der Kinder, zu Armut der ehemaligen Hauptbezugspersonen der Kinder und zu einer anwachsenden Benachteiligung von Frauen und Müttern führen.
Die Verantwortung für das berufliche Zurückstecken der Väter nach der Geburt eines Kindes tragen die Väter selbst, und nicht die Mütter. Um diese Fehlentwicklungen zu verhindern, sollte, bevor ein Wechselmodell als Standardlösung eingeführt werden kann, dafür Sorge getragen werden, dass sich Väter von Anfang an paritätisch in die Betreuung ihrer Kinder mit einbringen müssen, und nicht erst dann, wenn es sich statustechnisch und finanziell für sie lohnt.

Die „… wenn man uns lässt“-Väter

aufZehenspitzen

Wir sind die neuen Helden, wenn man uns lässt.“ Die Einblendung kommt nach 20 Sekunden und ich bin geneigt, den Laptop einfach wieder zuzuklappen. Väter – die neuen Helden heißt Teil 1 einer zweiteiligen Dokumentation auf WDR. Wenn man uns lässt, also. „Wer ist schuld? Na, na?“ zwickt der nachgeschobene Beisatz die Mütter keck in die Seiten. Aber es folgt ein schnelles Fade-Out. Um Mütter (und ihre Kämpfe, Sorgen, Verzichte, Befindlichkeiten) geht’s hier nicht.

Zur Doku stellt der Sender auch die Ergebnisse einer repräsentativen Studie zur Verfügung ins Netz, für die im Herbst 2015 insgesamt 1.037 Väter aus NRW mit Kindern unter zehn Jahren befragt wurden. Die Auswertung einer Frage sticht besonders ins Auge:

WDR Screenshot via www1.wdr.de/themen/aktuell/daten-junge-vaeter-100.html

Emotional mag sich also für die „neuen Helden“ vielleicht einiges geändert haben – aber ansonsten verläuft das Leben im jungen Vaterglück recht beschaulich in den bekannten Bahnen weiter. Naja. Immerhin: 1 Prozent…

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BUMERANG – Ausgabe #1 – Mutterschaft im Patriarchat – ist online!

FIPAZ e. V.

Die Ausgabe #1 des BUMERANG, unserer Zeitschrift für Patriarchatskritik, ist online.
Sie trägt den Titel „Mutterschaft im Patriarchat“.

Aus dem Editorial:
Warum beginnen wir im ersten Heft von Bumerang mit der Mutterschaft? Wir tun das,
weil wir behaupten, dass es das Ziel patriarchaler Bestrebungen seit Anbeginn ist, die
Mutter zuerst symbolisch und dann auch materiell abzuschaffen und durch das
„Artifizielle“ neu zu kreieren und zu ersetzen. Und wir wollen zeigen, dass dies keine
prozesshafte Transformation ist, sondern im Gegenteil eine gewaltsame, und dass am
Anfang der behaupteten patriarchalen Neuerschaffung Mord, Totschlag und
Vergewaltigung stehen.

Hier geht’s zum BUMERANG – Ausgabe #1 – Mutterschaft im Patriarchat

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Elfriede Hammerl: Zu enge Bindung II

„Wie mütterliche Fürsorge zunehmend pathologisiert wird.

Was bisher geschah: Zwei Volksschulkinder sagen, dass sie an den Besuchswochenden beim Vater sich selber überlassen seien. Der Vater sagt, das sei erstens nicht wahr, und zweitens überlasse er die Kinder sich selber, damit sie lernten, sich allein zu beschäftigen. Der Gerichtsgutachter sagt, die Kinder lügen, um der Mutter zu Willen zu sein, und außerdem sei es gut, wenn der Vater den Kindern Entwicklungsspielraum lasse, statt wie die Mutter ihre Freizeit zu strukturieren. Passt irgendwie nicht zusammen? Ist aber notwendig, wenn bewiesen werden soll, dass die Mutter, vordergründig harmlos, in Wirklichkeit ein Kontrollfreak ist, und der Vater, vordergründig emotional instabil und leicht erregbar, trotzdem einer, dessen Verhaltensweisen stärker in den Lebensalltag der Kinder einfließen müssen.

Psychologische Gutachten spielen bei Obsorgeprozessen eine bedeutende Rolle. Und leider sind sie oft voll von gewagten Interpretationen und Spekulationen, die immer häufiger den Verdacht aufkommen lassen, dass mittlerweile ein gesellschaftliches Klima herrscht, in dem Vätern in Obsorgestreitigkeiten generell ein Bonus eingeräumt wird. Nicht mehr der Patriarchenbonus, der ihnen Lenkungsqualifikation aufgrund höherer männlicher Weisheit zuspricht, sondern einer, der auch verantwortungsloses, liebloses oder grobes Verhalten in notwendige Facetten eines männlichen Rollenbildes umdeutet, mit dem Kinder konfrontiert werden müssten, um eine ganzheitliche Weltsicht zu entwickeln. Andernfalls sei ihre spätere Beziehungsfähigkeit zum anderen Geschlecht beeinträchtigt.
….“

weiter hier:

http://www.profil.at/meinung/elfriede-hammerl-zu-enge-bindung-ii-6182491