Aus Alina Bronsky, Denise Wilk: Die Abschaffung der Mutter (1)

Zum Thema gemeinsames Sorgerecht für ledige Mütter:

“…der Vater kann ein gemeinsames [Sorgerecht] gegen den Willen der Mutter beantragen und einklagen. Widerspricht die Mutter seinem Antrag nicht innerhalb von sechs Wochen, wird der Fall in einem Schnellverfahren nach Aktenlage und ohne Anhörung der Beteiligten entschieden. Kommt der väterliche Antrag gleich zur Geburt, muss die Mutter somit noch im Wochenbett einen Anwalt einschalten und Gerichtsgänge absolvieren, wenn sie das Sorgerecht auf keinen Fall teilen möchte.

Väterverbände sahen den Mann durch die Lösung noch immer benachteiligt, da er ja das Sorgerecht frühestens sechs Wochen nach der Geburt bekommen könne. Da hätten Mütter immer noch automatisch die Entscheidungsfreiheit über die Geburt und die ersten Lebenswochen des Kindes, könnten über den Namen und medizinische Maßnahmen bestimmen, empörte sich so manche Väterinitiative. Selbst die Wahl des Geburtsortes, die einer Frau gesetzlich garantiert ist, sollte demnach zur Diskussion stehen.

[…]

Hauptsache, der bösen Mutter wird das Handwerk gelegt.“

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