Epidemic of Protective Mothers losing custody to abusive fathers

 

Die Forscherin Joan Meier beschäftigt sich mit dem inflationären Gebrauch der angeblich wissenschaftlich fundierten Theorie des Eltern-Kind-Entfremdungssyndroms (PAS). Sie spricht davon, dass immer mehr auffällt, dass in Fällen, in denen Opfer häuslicher Gewalt (HG) vor Gericht äußern, es hätte Gewalt gegeben, Gerichte diesen nicht glauben und Kinder in ihr ‚Verderben‘ schicken, in dem sie z.B. Umgang mit dem Täter gewähren oder die Kinder gar dem Opfer entziehen und dem Täter zuweisen. Das sei kein Phänomen einzelner Gerichte oder besonders schlecht informierter Familienrichter, sondern passiere landesweit.
Besonderen Fokus legt die Forscherin auf das oben bereits erwähnte PAS. Die Gutachter verwenden diese Theorie inflationär und Richter verlassen sich darauf. Dabei ist dies weder eine wissenschaftliche Theorie, noch gibt es empirische Grundlagen (nie erforscht worden) für die Existenz eines solchen Phänomens. Es gibt viele Zitationen dazu, aber keine Grundlagenforschung, keine Nachweise.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s