Phoenix-Frauen: Lügen fürs Kind

„In den letzten beiden Tagen habe ich eine Diskussion auf Twitter verfolgt, bei der es um die Frage ging, ob man als Frau über die Gewalt des (Ex-)Partners öffentlich schreiben darf, wenn man gemeinsame Kinder hat. Die Richtung, in die diese Diskussion am Ende ging, zeigt ganz klar, wie falsch auch bei FamilienberaterInnen teilweise die Einstellung ist, wenn es um familiäre Gewalt geht. Das lässt tief blicken. Ich möchte insbesondere Menschen, die als ÄrztInnen, AnwältInnen oder TherapeutInnen und BeraterInnen mit Opfern häuslicher Gewalt zu tun haben, darum bitten, sich intensiver mit der Dynamik von Gewaltbeziehungen zu beschäftigen – vor allem auch mit den Folgen, die familiäre Gewalt für Kinder hat. Außerdem möchte ich darum bitten, das Kindes- und vor allem auch das Mütterwohl als Opfer in so einem Fall mal von einer anderen Position aus zu betrachten.“

 
Curtius Olympia 1 t07

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