Petition gegen Wechselmodell: Bitte unterschreiben !

Bitte unterschreiben Sie alle diese Petition gegen das Urteil des BGH zum Wechselmodell:

https://www.change.org/p/bundesregierung-m%C3%BCtter-protestieren-gegen-bgh-urteil-zum-wechselmodell?recruiter=63241534&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_for_starters_page&utm_term=des-lg-no_src-no_msg

Mütter protestieren gegen BGH Urteil zum Wechselmodell !

Sehr geehrte Richter,

Hiermit möchte ich im Namen vieler Mütter entschieden dagegen protestieren, dass ein Wechselmodell gerichtlich gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden kann.

Begründung:

Die Einteilung des Lebens eines Kindes in zwei Hälften zur Befriedigung der Eigentumsinteressen der Eltern an der Lebenszeit des Kindes hat für den Alltag und die Gesundheit des Kindes weitreichende Folgen. Um einen derartigen Einschnitt in der Lebensqualität eines Kindes überhaupt rechtfertigen zu können, bedarf es eines höchst sensiblen, maximal konfliktarmen Umganges beider Eltern miteinander. Selbst dann sind diese Kinder in ihrem Alltag stark beeinträchtigt.

Wenn das Wechselmodell gegen den Willen der Eltern hingegen angeordnet wird, übersteigen die Belastungen, die ein als Faustpfand zwischen den Konflikt der Eltern geschobenes Kind aushalten muss, bei weitem die Vorteile, die ein solches Modell auch mit sich bringen kann.

Diese Erfahrungen mussten in letzter Zeit unzählige Familien machen, die durch den massiven Druck der Väterrechtsverbände in der Öffentlichkeit ohne Sinn und Verstand zu einem Wechselmodell genötigt wurden.

Ihre Entscheidung setzt Anreize für mitglieder von Väterrechtsnetzwerken, in Zukunft massiv Umgangsverfahren zu führen und wird deshalb in den sozialen Netzwerken der Väterrechtsverbände grandios gefeiert.
Der klageführende Vater soll nach Aussage einiger Mitglieder von VoR Mitglied bei „Väter ohne Rechte“ sein.

Ich fordere Sie hiermit dringend auf, in der Öffentlichkeit in aller Deutlichkeit und Vehemenz klar zu stellen, dass das Recht des Kindes auf ein gesundes Aufwachsen entschieden Vorrang vor den Elterninteressen haben muss.

Eindringlich bitte ich Sie darum, Kontakt mit Familien aufzunehmen, deren Kinder in erzwungenen Wechselmodellen schwer krank geworden sind. Es handelt sich dabei u.a. um folgende Erkrankungen: Enuresis, Depressionen, Schlafstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Essstörungen, Burnouterkrankungen. Die Erkrankungen verlaufen teilweise so schwer, dass intensivmedizinische Behandlungen nötig werden oder die Schule abgebrochen werden muss. Bei Beendigung des Wechselmodells verschwinden diese Erkrankungen.

Eine Befragung der betroffenen Kinder ist in der Regel NICHT möglich, weil diese Kinder unter einem doppelten Koalitionsdruck leiden und daher nicht äußern können, wenn sie das Wechseln nicht aushalten. Insofern trägt Ihre Entscheidung auch nicht zum Schutz der Kinder vor Krankheit bei, sondern zementiert allenfalls den Koalitionsdruck, sollte es zu einem gerichtlich angeordneten Zwangswechselmodell kommen.

Voller Unverständnis nehme ich zur Kenntnis, dass offenbar keiner der an solchen Entscheidungen beteiligten Erwachsenen dazu in der Lage ist, sich vorzustellen, wie ER sich fühlen würde, wenn er 7/8 seiner gesamten Lebenszeit unter Zwang wechselweise in zwei verschiedenen Wohnungen leben müsste, ohne dass er irgendwo richtig dazugehören darf.

Ich möchte eindrücklich dazu auffordern, dass die Fehler, die in den letzten Jahren in der von neoliberalistisch geprägtem Denken geprägten Familienpolitik in einigen europäischen Ländern gemacht wurden, nicht auch in Deutschland gemacht werden.

Eine Mutter

http://www.einzuhausefuerkinder.com/

Iustitia

Jugenamtsleiter Marc Serafin macht sich stark für den Väteraufbruch

Am 21.2.2017 schrieb Hartmut Wolters (VAFK Köln):

„Der Newsletter macht im Moment eine Pause, weil sich ein unglaublicher Strom der Unterstützung unserer Arbeit breit macht. Väter haben es satt, als Unterhaltspreller und Rabenväter dargestellt zu werden. Die perverse Aktion von Sigmar Gabriel, Heiko Maas und Manuela Schwesig hat nicht der SPD geholfen, sondern uns .. Wer dann (nach dem Flashmob des VAFK in Köln am 26.2.17) noch bleiben möchte, ist herzlich eingeladen, sich um 14 Uhr an der Kundgebung für ein starkes Europa zu beteiligen. Marc Serafin ruft zur Teilnahme auf: „Ohne EU keine Europaratsresolution zur Doppelresidenz, kein europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, kein Druck auf das konservative deutsche Familienrecht und Familienbild!“

Dumm nur, dass Marc Serafin laut der Aussage der zuständigen Bereichsleitern im BMFSFJ in den wissenschaftlichen Beirat der Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ berufen wurde, ebenso wie Hildegund Sünderhauf, die Kooperationspartnerin des Väteraufbruchs ist. Wie soll man jedoch die Gesundheit von Kindern erforschen, wenn es eigentlich um Väterrechte geht?

Ein ähnliches Problem der Verwechslung zwischen Väter- und Kinderrechten hat offensichtlich die Abc-Kindesvertretung, die in engem Schulterschluss mit FDP-Familienpolitikern das Kindeswohl generell abschaffen möchte, jedoch mit staatlicher Unterstützung Verfahrensbeistände ausbildet. Wie soll das zusammengehen? Ein Anwalt des Kindes, der das Kindeswohl ablehnt? Ein Anwalt des Kindes, der zugleich Väterrechte vertritt?

Deutsches Rechtssystem, wo bist du geblieben?

Machen wir neuerdings Befangenheit zum staatlich legitimierten Grundsatz deutscher Rechtssprechung?

 Strasbourg Europarat Denkmal