Pressemitteilung Mütterlobby: Internationaler Frauentag 2017

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Pressemitteilung Mütterlobby: Internationaler Frauentag 2017

Auch heute – knapp 100 Jahre nach der Einführung des Internationalen Frauentages – stehen wir Frauen auf und fordern: Mehr Schutz und Rechte für unsere Kinder und uns Mütter!

Während es in anderen Ländern zum guten Ton gehört, an diesem Tag jedem weiblichen Wesen eine Ehrung zu Teil kommen zu lassen, zeichnet sich in Deutschland ein ganz anderes Bild ab: Hier ist der Frauentag gänzlich vom Kalender und aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden.

Doch nicht nur das: In den letzten Jahren zeichnet sich ein immer erschreckenderes Bild ab. Die Rechte der Frauen werden immer weiter beschnitten – von Männern für Männer!

Seit 2013 gilt das veränderte Sorgerechtsgesetz für Väter, dass es nunmehr den Männern ermöglicht das gemeinsame Sorgerecht gegen den Willen der Frau – und mitunter auch entgegen den Interessen und dem Wohl des Kindes – auszuüben.
Doch damit nicht genug. Nun sollen die Kinder nach einer Trennung ähnlich wie der Hausrat hälftig aufgeteilt werden. Das sog. Wechselmodell soll das Residenzmodell ablösen.

Der Staat möchte nun frühere Fehler einräumen, indem er nun sämtliche Kinder- und Frauenrechte über Bord wirft – und den logischen Menschenverstand gleich mit!

Gewalt in der Beziehung? Physischer, psychischer oder gar sexueller Missbrauch an den Kindern? Nachgewiesen, bezeugt, schwarz auf weiß. Alles kein Grund, dem biologischen Vater nicht das gemeinsame Sorgerecht und neuerdings den „hälftigen Anteil“ am Kind zu übertragen.

Lebten die Kinder bereits jahrelang bei der Mutter und kümmerte sie sich allein um das Kind, steckte all ihre Zeit und Liebe in die Erziehung und Pflege des Kindes: Es reicht nicht! Auch ein jahrelang verschollener Mann darf sich nunmehr „Vater“ nennen und seinen Besitzanspruch am Kind und letzten Endes auch seine Macht über seine Ex-Frau befriedigen.

Auch das in Artikel 6 Abs.4 GG niedergeschriebene Grundrecht jeder Frau und jeder Mutter auf den „Schutz und die Fürsorge der Gesellschaft“ ist in der Realität nichts wert!

Wir fordern daher:

• Wechselmodell nur bei Zustimmung beider Elternteile
• verbindliche Ausschlusskriterien für das Wechselmodell
• Definition der Begriffe Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung
• Ausschluss sämtlicher Rechte nach physischem, psychischem und sexuellem Missbrauch des Kindes
• Einführung von Kinderrechten
• Kinderrechte vor Väterrechten
• Kontrollorgan über das Jugendamt
• bessere Ausbildung aller Verfahrensbeteiligten und höhere Hürden zur Erlangung des Grades eben dieser
• öffentliche Sitzungen der Familienrechtsverfahren
• Einführung eines Protokolls in Familienrechtsverfahren
Wir leben in einem Täterstaat, der Opfer verunglimpft und die Täter verschont.
In einem Staat, der Sexualstraftätern ungehindert ihre Opfer zuführt und in dem Kinder auch gegen ihren ausdrücklichen Willen zum Umgang gezwungen werden.

Darum lasst uns alle aufstehen und für die Rechte unserer Kinder und Kindeskinder kämpfen! Jede Stimme zählt!

Denn: Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Unterstützen Sie auch die Petition:

Wir protestieren gegen das BGH Urteil zum Wechselmodell! Zu finden auf change.org

https://www.change.org/p/bundesregierung-wir-protestieren-gegen-bgh-urteil-zum-wechselmodell

In Zusammenarbeit mit der Mütterinitiative – Mamas wehren sich

Aufkleber5

Gemeinsam stark für unsere Kinder!

Unbenannt

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2 Gedanken zu “Pressemitteilung Mütterlobby: Internationaler Frauentag 2017

  1. Die wachsende Frauen- und Mütterverachtung ist sogar noch weitreichender: In den sozialen Medien verfolge ich eine Diskussion darüber, dass weite Teile der dort aktiven Männer den Artikel 6 Abs.4 GG abschaffen wollen. Was für eine Entmenschlichung auf ganzer Linie …

  2. Wieso wird das nicht von den Gerichten (einschl. BGH) beachtet, was da an Hetze stattfindet und in welch populistisch-aggressiver Weise Mütter verunglimpft werden?! Da findet regelmäßig in Politik und Presse eine Diskussion über Gewaltschutz statt, aber offenbar ohne Bereitschaft diesen auch tatsächlich umzusetzen und Kinder und Mütter (Frauen) wirklich vor Gewalt zu schützen. Wie viele VERMEIDBARE Opfer muss es noch geben, bevor Gewaltschutz nicht nur eine leere Phrase in Sonntagsreden der Verantwortlichen ist?!

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