EditionF: Wie die Politik häusliche Gewalt verharmlost

„Familienministerin Katarina Barley hat mit ihrem Vorstoß zu getrennt erziehenden Eltern für Unmut gesorgt. Denn schon jetzt haben Mütter, die Gewalt durch ihre Partner erfahren haben, Probleme, sich und ihre Kinder zu schützen…“

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https://www.editionf.com/Wenn-Misogynie-wieder-Mainstream-wird-Wie-die-Politik-Gewalt-an-Muettern-bagatellisiert

Gewalt

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Ein Gedanke zu “EditionF: Wie die Politik häusliche Gewalt verharmlost

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich schreibe Ihnen, da ich einfach nicht mehr weiter weiss und mir niemand zuhören will. 

    11 Jahre lang war ich mit einem Narzissten zusammen, der Anfangs noch nett und liebevoll war, meine zwei bereis vorhandenen Kinder akzeptierte. Dann kam unsere gemeinsame Tochter zur Welt und er veränderte sich zusehends. Psychisch machte er mich immer wieder nieder, so dass ich irgendwann glaubte nichts mehr wert zu sein und ohne ihn nicht leben zu können. Nach außen waren wir die perfekte Familie, doch hinter verschlossenen Türen war es die reinste Hölle für mich und die Kinder. Irgendwann fing er an agressiv zu werden, weil wir seinen Ansprüchen nicht genügen. Die Kinder dürften keine eigene Meinung haben und hatten perfekt zu funktionieren. Wenn sie das in seinen Augen nicht taten, wurde zugeschlagen, geschrien und sie durften ihre Zimmer nicht mehr verlassen.

    Im Mai habe ich nun endlich den Absprung geschafft und bin mit den Kindern ausgezogen. Ausser ein paar Kleidungsstücken durften wir nichts mitnehmen. Aber egal, wir sind frei.

    Doch nach der Trennung ging es erst richtig los. Er macht mich überall schlecht. Die Fassade die er jahrelang aufgebaut hat, macht es den Leuten natürlich schwer mir zu glauben warum ich mit den Kindern gegangen bin und diese „perfekte“ Ehe einfach beendet habe. Jetzt will er unsere 10jährige Tochter regelmäßig sehen und seiner neuen Freundin zeigen wie perfekt er doch als Vater ist. Dass unsere Tochter panische Angst vor ihm hat und ihn nicht sehen will, interessiert niemanden. Ihn am wenigsten. Ich werde mein Kind schützen, doch dieser so genannte Rechtsstaat macht es mir nicht leicht, denn es ist egal was ein Vater getan hat, seine Rechte werden über die des Kindes gestellt. Ich hätte nie geglaubt das ein recht auf Umgang schwerer wiegt als ein recht auf gewaltfreie Erziehung. So sind mir als Mutter die Hände gebunden mein Kind zu schützen. Sie fühlt sich von mir im Stich gelassen.

    Auswandern, das war mein erster Gedanke. Doch wohin? Mit welchem Geld? Will uch die Kinder entwurzeln? Meine Familie zurück lassen?… dies ist also auch keine Lösung des Problems und nur ein Weglaufen.

    Aber was kann ich tun, wenn mir niemand glaubt? Niemand mich unterstützt?

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