Frederike Naumann: 6 Jahre vor dem Familiengericht – und kein Ende in Sicht – mein Fall

Ich wurde schwanger von einem 10 Jahre jüngeren Mann, mit dem ich keine stabile Beziehung hatte. Er hatte extreme Wutausbrüche, die mich immer wieder die Beziehung beenden ließen. Auf die Schwangerschaft reagierte der Mann äußerst aggressiv. Er drängte mich fast täglich massiv zur Abtreibung, z.B. mit den Worten „mach, dass du nicht schwanger bist“.

Letztlich trennte ich mich endgültig. Ein unbeschreiblicher Stalking-Horror folgte: Minütliche Anrufe auf Handy, Festnetz, Auto-Verfolgungsfahrten, Bespitzelung, Verfolgung z.T. auf Schritt und Tritt, minütliche Chat-Beschimpfungen, E-Mails, Eindringen in meine Wohnung, Schreien und Brüllen im Treppenhaus, und vieles mehr. Einer der Höhepunkte waren 1-Cent Überweisungen auf mein Konto, wobei der Verwendungszweck für Beschimpfungen benutzt wurde.

Nach einigen Monaten hörte der Horror zunächst schlagartig auf. Ich hatte gehört, dass sich der Mann ins Ausland absetzte und war sehr erleichtert. Während der weiteren Monate der Schwangerschaft habe ich nie wieder etwas gehört.

Kurz vor errechnetem Geburtstermin allerdings trat der Mann wieder auf den Plan und stalkte mich wie früher per Anrufe, Emails, etc. Nun schrieb er plötzlich, dass es sich bei dem noch ungeborenen Baby um sein „Wunschkind“ handelte, und dass er um das Kind bis an sein Ende kämpfen werde – ganz offensichtlich, um mich als Mutter zu vernichten.

Einige Tage nach der schweren Geburt hat der Mann uns zu Hause fast die Wohnungstüre brüllend eingeschlagen. Ich war allein zu Hause mit meiner 5-jährigen großen Tochter und dem Neugeborenen. Aus Angst haben wir die Polizei gerufen, die dem Mann einen 7-tägigen Platzverweis aussprach.

Daraufhin bemühte der Mann schon wenige Tage nach Geburt das Jugendamt, um Druck auszuüben. Schon im Wochenbett (1 Woche nach Geburt) erhielt ich Anrufe vom Jugendamt, dass das Kind doch seinen Vater brauche.

Weiter reichte der Vater sofort einen gerichtlichen Antrag auf Vaterschaftsanerkennung ein. Ich wurde vom Gericht genötigt, den Mann als Vater zu bestätigen.

Unterhalt erhielt ich allerdings über Jahre keinen, die Beistandschaft des Jugendamts und später das Gericht verschleppten Unterhaltsanträge für das Kind über Jahre. D.h. finanziell bestritt ich von Anfang an alles aus eigener Tasche.

Sofort nach der Gerichtsverhandlung zur erzwungenen Vaterschaft 3 Monate nach Geburt, folgten unzählige Umgangsanträge des „Vaters“ (manchmal kamen die Anträge 14-tägig ins Haus geflattert).

Es wurden Umgänge mit dem Neugeborenen festgesetzt in folgender Häufigkeit: 3-Mal die Woche Umgang des Vaters in einer Elternberatungsstelle ohne Anwesenheit der Mutter. Das Kind wurde gestillt und schrie jedes Mal bis zur Bewusstlosigkeit bei den Umgängen, da es nicht wusste, wie ihm geschah. Auf die Frage, ob ich das Baby bei dieser Elternberatungsstelle eingewöhnen darf, wurde mir von gerichtsnahen Institutionen mitgeteilt (also Verfahrensbeiständin): „Wozu brauchen Sie eine Eingewöhnung ? Da geben SIe ihr Kind ab und fertig“. Das Kind war nach diesen Umgängen total durchgeschwitzt, überall gerötet und manchmal fast bewusstlos. Mehrere Male mussten wir sofort nach dem Umgang den Arzt aufsuchen. Das Kind war während dieser Zeit (also in seinen ersten 1,5 Lebensjahren) fast durchgehend krank. Zweimal benötigten wir direkt nach den Umgängen den Notarzt.

Der Mitarbeiter der Elternberatungsstelle hatte diese Umgänge zumeist frühzeitig abgebrochen. Nicht auszudenken, was mit dem Baby passiert wäre, wenn dies nicht passiert wäre.

Vor Gericht hatte man allerdings kein Einsehen. Denn ein Baby könne sich ja nicht so lange an den so wichtigen Vater erinnern, deshalb seien diese häufigen Umgänge für den Säugling lebenswichtig.

Wegen der hohen Aggressivität des Kindsvaters habe ich später privat Übergabepersonen bezahlt, die das Kind an den Vater zum Umgang übergeben. Dies war regelmäßig ein Fiasko: Die Übergabepersonen konnten nicht mit ansehen, wie das Kind bei der Übergabe weinte und sich wehrte und wie unsachgemäß und überhaupt nicht kindgerecht das Baby/Kleinkind behandelt wurde. Als eine Übergabeperson den „Vater“ bat, das lungen-kranke Kind doch bei der Mutter zu belassen, antwortet dieser: „Atmen kann es auch mit mir im Cafe“. Alle Stellungnahmen und eidesstattliche Berichte der privaten Übergabepersonen brachten kein Einsehen von Gericht, gerichtsnahen Institutionen und Jugendamt.

Die Situation der privaten Übergabepersonen gipfelte bei einer Übergabe damit, dass der „Vater“ den Ehemann einer privaten Übergabeperson, einen älteren, krebskranken Herrn, auf offener Straße – wohlgemerkt vor den Augen des Kindes – tätlich angriff und die Hand brach. Er warf den Mann auf eine vielbefahrene Straße und ließ ihn dort verletzt liegen. Daraufhin griff der „Vater“ mich auf offener Straße und vor mehreren Zeugen tätlich an. Der „Vater“ wurde vor dem Strafgericht „frei“ gesprochen mit der Auflage eines Schmerzensgeld (ca. 2000 Euro), denn es würde ja ein familiengerichtlicher Hintergrund existieren. D.h. ein „Vater“ muss für seine Gewalt- und Straftaten wohl keine angemessene Strafe befürchten.

Im Familiengericht wurde dieser massive Gewaltausbruch (plus all die übrigen Angriffe des Vaters, die hier nicht weiter erwähnt werden) stets ignoriert und unter den Tisch gekehrt. Ich habe vielmehr erfahren, dass man als Mutter unter Beschuss steht, wenn man die Gewalttätigkeit des Vaters offen benennt. Man wird als bindungsintolerant bezeichnet oder/und als erziehungsunfähig gehandelt. Meist wird in so einer Konstellation ein Gutachter beordert, der dem Gericht schriftlich bestätigen soll, wie schlimm es um den Geisteszustand und der Erziehungsfähigkeit der Mutter steht. So war es auch bei mir.

Das Gutachten wies massive Fehler und Lügen auf. Es wurde ungemein viel Anstrengung darauf verwendet, die Gewalttaten und Aggressivität des „Vaters“ zu vertuschen und klein zu reden. Mit Mühe und Not konnte ich aufzeigen, dass das Gutachten erhebliche Mängel aufweist.

In der Zwischenzeit hatte man die Umgangsübergaben so festgesetzt, dass die Übergaben am Kinderschutzbund durchgeführt wurden. Dies sollte so geschehen, dass sich die Eltern wegen der Gewalttätigkeit des Vaters nicht treffen müssen. Das Kind war in der Zwischenzeit durch den massiven Zwang, der seit Geburt angewendet wurde, und die Lieblosigkeit bzw. Vernachlässigung des Vaters bei den Umgängen so negativ den Umgängen gegenüber eingestellt, dass es sich regelmäßig massiv wehrte. Es schrie, stieg nicht aus meinem Auto aus, um zum Vater zu gehen. Mehrmals hatten die Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes und auch die Umgangspfleger das Kind mit körperlicher Gewalt aus meinem Auto geholt. Es krallte sich dabei zwischen den Sitzen fest, versteckte sich oder/und schrie wie am Spieß. D.h. es kam zum regelrechten Kampf zwischen Kleinkind und Umgangsdamen. Mich als Mutter setzte man vor Gericht massiv unter Druck. Ich solle es schaffen, dass das Kind aus dem Auto aussteigt, sonst hätte ich mit massiven Sanktionen zu rechnen.

Später wurde das Umgangssetting durch das Gericht so verändert: Ich sollte das Kind in die Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes bringen. Dort das (schreiende) Kleinkind in einen leeren Raum abstellen und es schaffen, den Raum zu verlassen, ohne dass sich das Kind an mir festkrallt oder hinter mir herläuft. Ich sollte also so schnell wie möglich gehen und die Türe sofort schließen und mich entfernen, also das Haus verlassen. Dann sollte der Kindsvater kommen und das Kind aus dem Raum holen. Würde ich das so nicht schaffen, drohte man mir mit Ordnungsgeld bis zu 25000€.

Ich habe an dieser Stelle den Eindruck der Befangenheit des Richters formuliert. Natürlich wurde dies abgelehnt, auch vom OLG. Denn die Richterschaft entscheidet ja intern selbst, ob Kollege X oder Y befangen ist. An dieser Stelle hat man als Bürger keine Chance, gehört zu werden.

Da ich das oben beschriebene, Menschen-unwürdige Umgangssetting verweigerte, wurde ein Ordnungsgeld von €2000 oder wahlweise 20 Tage Haft vom Amtsgericht festgesetzt. Eine Beschwerde beim OLG gipfelte darin, dass man feststellte, so einen schweren Fall von „umgangsverweigernder“ Mutter sollte man sofort in Haft nehmen – ohne Möglichkeit des Ordnungsgelds.

In all der Zeit hatte ich mit wechselnden Umgangspflegern, Umgangsbegleitern, Verfahrensbeiständen und Gutachtern zu tun. Festzustellen ist, dass all diese gerichtsnahen Berufsgruppen davon leben, Kinder unter allen Umständen zu den „Vätern“ zum Umgang zu bringen. Egal wie. Egal in was für einer Konstellation. Ohne Berücksichtigung des Einzelfalles. Schaffen diese Berufsgruppen das nicht, so ist wohl ihr Berufsziel nicht erfüllt. Aus diesem Grund kann man von diesen Berufsgruppen nicht erwarten, gehaltvolle und der Wahrheit entsprechende Berichte zur Umgangssituation zu bekommen. Im Gegenteil – nirgendwo wird so gelogen wie im Familiengericht. Und zwar massiv zum Nachteil von Mutter und Kind.

In der Zwischenzeit wird mein Kind von einer gerichtsnahen Person zu Hause abgeholt und zum Vater gebracht. Das Kind weigerte sich auch in den letzten Monaten massiv. Es hatte Albträume, da der Vater Autorennen ohne passenden Autositz mit ihm fuhr. Das Kind bekam während der Umgänge weder zu essen noch zu trinken usw. Alles dies wird von Gericht und Jugendamt nach all den Jahren nicht als Kindeswohlgefährdung angesehen. Vielmehr denkt das Jugendamt darüber nach -soll heißen droht mir, eine Kindeswohlgefährdung durch die Mutter zu melden, da es in den Umgangsübergabesituationen immer wieder zur Gegenwehr beim Kind kommt.

Will ein Kind nicht zum Vater und drückt dies aus, so wird in der Regel IMMER alleine die Mutter dafür verantwortlich gemacht. Ein unsachgemäß durchgeführter Umgang beim Vater wird NIE als mögliche Ursache in Betracht gezogen.

Aktuell soll ein Gutachten zu meiner Erziehungsfähigkeit durchgeführt werden, denn der Kindsvater hat Antrag auf Alleinsorge gestellt. Der Gutachter hat mich bereits wissen lassen, dass er die Akten zur Gewalttätigkeit des Kindsvaters nicht lesen und einfließen lassen wird.“.

Hat der Vater Geld und einen guten Anwalt, dann hat man als Frau keine Chance, sein Kind vor solchem Leid zu schützen. Die Mutter selbst wird mit System kaputt gemacht, so lange bis sie unter dem Druck einen Fehler macht – dann schnappt oft die Falle (oder das familiengerichtliche System) zu. Vor den Familiengerichten ist eine gnadenlose Täter- Opfer- Umkehr üblich zum Wohl des Vaters und Patriarchen.

Frederike Naumann

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17 Gedanken zu “Frederike Naumann: 6 Jahre vor dem Familiengericht – und kein Ende in Sicht – mein Fall

  1. Kann gar nicht in Worte fassen wie traurig mich dieser schreckliche, leider wahrheitsgemässe Bericht macht. Ich kann der Mutter und ihren Kindern nur viel Kraft wünschen. Unsere Gerichte und die Kindschaftsinstitutionen tragen dazu bei, dass unser Staat schweren Schaden nimmt. Mit einer derartigen Schizophrenie kann keine Gesellschaft auf Dauer leben.

    Wir müssen Wege finden um Frauen und Kinder aus diesem Missbrauch zu befreien. Ich weiss derzeit nicht wie ganz ehrlich.

  2. Hier scheint bei den Gerichten ein „Familienbild“ zu existieren, das – wie die AfD – „Alleinerziehend“ als „gescheiterten Lebensentwurf“ sieht. Habe sowas ähnliches in einer streng katholischen, konservativen Stadt mitansehen müssen.
    Es ist klar, dass damit der Erzeuger nur seine Rache auslebt. Sollte er davon nicht bald von selbst ablassen (dazu könnte helfen, im klarzumachen, dass diese „Rache“ nur lächerlich und man davon nicht beeindruckt ist), sollte ein Umzug in eine Gegend eine Lösung sein, wo „Alleinerziehend“ als normalste Sache der Welt angesehen wird. Eine gewisse Entfernung der Lebensorte hilft meiner Erfahrung nach auch, dass der Erzeuger an seiner Rache selbst die Lust verliert. So ein Umzug ist zwar hart, aber auf Dauer wahrscheinlich die beste Lösung.

    1. So ein Umzug ist leider oft ebenfalls nicht möglich, da es bei gemeinsamen Aufenthaltsbestimmungsrecht der Zustimmmung des Vaters bedarf, die dieser nicht geben wird. Ein Umzug ohne Zustimmung wird als Kindesentführung gewertet. Und um eine Zustimmung einzuklagen, muss man wieder vors Familiengericht – immer mit der Gefahr, dass der Vater die Kinder dann ganz zugesprochen bekommt, weil er ja so engagiert und an den Kindern interessiert erscheint.

      1. Nicht innerhalb des Landes. Dies ist zunächst die beste Lösung um das Kind vir diesen wildgewordenen Vätern und Familiengerichten zu schützen.

      2. Hallo Melzer,

        leider auch innerhalb des Landes; sogar innerhalb derselben Stadt, wenn dadurch der Umgang erschwert wird; selbst wenn die Mutter eine Arbeit nicht annehmen kann, weil sie für die Arbeit umziehen müsste (was dann natürlich zu Problemen mit dem Arbeitsamt führt, weil die Mutter ja eine Arbeit abgelehnt hat).

        Sogar wenn der Kindsvater im Vorfeld (außergerichtlich) schriftlich eingewilligt hat, kann er noch auf den letzten Drücker über ein Eilverfahren die Änderung des Aufenthaltsortes verhindern.

  3. Sehr traurig stimmt mich dies. Es exsistiert in Deutschland momentan ein zunehmend schizophrenes Menschenbild, jenseits jahrhundertelanger menschlichen Würde und Vorstellung von Leben, Glück, Geborgenheit, Wertschätzung usw. Die armen kleinen Seelen sind verlorene Menschen, es soll nicht mehr sein, ein Mensch mit Herz und menschlichen Zügen. Es muss was passieren, unsere Kinder müssen geschützt werden! Ein Mann der gegen Mutter und Kind die Hand erhebt, hat einfach mal kein Recht dessen Leben weiter zu begleiten. Für jedes Handeln ist jeder einzelne eigenverantwortlich. Auch mir erging es ähnlich. Ich fühle mit jeder einzelnen Mutter, der sowas widerfahren ist und hoffe auf Gerechtigkeit und baldige Umkehr.

  4. Es tut mir sehr leid, Was du erlebst und erlebt hast.
    Ich habe ähnliches hinter mir und mein Kind ist nun beim Vater…
    Er hat es geschafft seine Drohung: „wenn du dich trennst, nehme ich dir das Kind“ umzusetzen.
    Ich wünschte es wäre möglich sich irgendwie zu wehren, aber als Alleinerziehende oder Entmutterte Frau steht Frau in der Gesellschaft ziemlich schlecht da.
    Mir bleibt nur die Hoffnung, dass irgendwann das Karma zuschlägt.
    Mein Kind will trotz der langen Zeit immer noch bei mir leben und wir geben nicht auf.
    Ich drücke dich und schicke dir Kraft!

  5. Unfassbar. In welchem Bundesland befindet sich dieses Jugendamt und Familiengericht? So zieht sich die Helferindustrie das/die nächste(n) Opfer. Von Kindeswohl kann da ja keine Rede mehr sein.

    1. Hallo Wolfgang R

      Das ist nicht vom Bundesland abhängig; so läuft das bundesweit. In der Vergangenheit waren mein Kind und ich selbst betroffen; ich hatte mich einem Selbsthilfeforum angeschlossen und über mehrere Jahre aus allen Teilen des Landes die prinzipiell gleichen Vorgänge mitbekommen.

      Und du hast Recht: mit Kindeswohl hat das nichts zu tun; darum geht es bei diesen Verfahren nicht.

  6. Puh, darüber werde ich gerade gar nicht fertig. Mir tut das Herz weh, wenn ich das lese. Gerade wenn man eigene Kinder hat. Nimm Zuflucht in der Kirche mit deinen Kindern, falls gar nichts mehr geht. Aber eigentlich: Musst du dich wehren! Geh damit an alle großen Zeitungen und mach der Politik die Hölle heiß. Aktiviere Jounalisten, das Fernsehen.

  7. Gibt es zu den im Artikel beschrieben furchbaren Vorgängen Aktenzeichen? Eventuell auch anonymisierte Pdf Dokumente. – Der Artikel ist ja öffentlich und es soll ja anscheinend auch Öffentlichkeit hergestellt werden. Wäre die betroffene Mutter bereit einer Journalistin anonym ein Interview zu geben? Dürfte der Mann, bzw. der Vater des Kindes, mit der gleichen Journalistin reden? Sollte das Gespräch der Journalistin mit dem Mann vor oder nach dem Gespräch mit der Mutter stattfinden?

  8. Wir machen in Österreich auch immer mehr ähnliche Erfahrungen. Es scheint bei der Entscheidungsfindung immer mehr um Prinzipien und Elternrechte zu gehen, immer weniger um das tatsächliche Wohl des Kindes. Obwohl ich feststellen muss, dass es für das Jugendamt oftmals sehr schwer ist die reale Situation zu erfassen. Aber selbst wenn ein Elternteil den Kontakt zum anderen ET verhindert, wenn das Kind keinen Kontakt will, so ist es auch aus Kindespsychologischer Sicht schlecht für das Kindeswohl, diesen Kontakt zu erzwingen. Und Gewalt muss immer als Grund gelten den Kontakt einzustellen, gerade dann, wenn er Aktenkundig ist.

  9. es ist wirklich so ! Klappt der Umgang zum Vater nicht, ist die Mutter vor Gericht diejenige die daran Schuld ist! Unglaublich aber auch ich habe es so erlebt. Nur gut das meine Kinder jetzt alt genug sind selber zu entscheiden! Keinen Tag länger als nötig sind sie zum Vater gegangen!

  10. Das sagt uns also, man sollte mit einem Mann der zu ständigen Wutausbrüchen und Gewalt neigt, nicht unbedingt ein Kind zeugen.
    Und mit der Bitte, dass Kind doch unbedingt abtreiben zu lassen, nie und nimmer im Leben, diesen Mann eine Vaterschaft anerkennen lassen.
    Auch dem kann man gut zuvorkommen.

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