Tag 24: VOM VATER GESCHLAGEN UND INS HEIM GESTECKT! SO KÄMPFT EINE MUTTER UM IHRE TOCHTER

„Havelland – Was Daria und Kristina Becker in den letzten Jahren durchgemacht haben, gleicht der Hölle.

Kristina Becker trennte sich vom Kindsvater, bevor ihre Tochter Daria (10) geboren wurde. Sie erlaubt Darias Papa, das kleine Mädchen zu sehen – bis es im Kinderzimmer zum Eklat zwischen ihm und Kristina kommt. Die tragische Geschichte nahm ihren Lauf (TAG24 berichtete).“

weiter hier:

https://www.tag24.de/nachrichten/sorgerechtsstreit-und-konflikt-mit-jugendamt-havelland-kristina-und-daria-becker-358114

Daria

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Mama arbeitet: Wie der Gewaltschutz versagt

„Mich schrieb, wie das öfter mal passiert, eine Frau auf FB via Direktnachricht an. Nennen wir sie Carina.

Ob ich Rat für sie hätte in Sachen Gewaltschutz, und falls nein, ob ich nicht wenigstens ihre Geschichte an die Öffentlichkeit bringen könne. Rat hatte ich leider keinen. Aber sie ihre Geschichte erzählen lassen, das kann ich….“

weiter hier: https://mama-arbeitet.de/politik/gewaltschutz-versagt-todesangst

mamaarbeitet

EditionF: Wie die Politik häusliche Gewalt verharmlost

„Familienministerin Katarina Barley hat mit ihrem Vorstoß zu getrennt erziehenden Eltern für Unmut gesorgt. Denn schon jetzt haben Mütter, die Gewalt durch ihre Partner erfahren haben, Probleme, sich und ihre Kinder zu schützen…“

weiter hier:
https://www.editionf.com/Wenn-Misogynie-wieder-Mainstream-wird-Wie-die-Politik-Gewalt-an-Muettern-bagatellisiert

Gewalt

Stoppt die täglichen Morde an Frauen und Kindern !

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Die offiziellen Statistiken vom Bundeskriminalamt zeigen, dass häusliche Gewalt in Deutschland keine Randerscheinung ist. Diese Art der Gewalt betrifft in den meisten Fällen nachweislich Frauen, aber auch Kinder! Mehr als 100.000 Frauen pro Jahr werden in Deutschland Opfer von Gewalt in der Partnerschaft – Tendenz leider steigend! 2015 wurden 65.800 Fälle von vorsätzlicher einfacher Körperverletzung an Frauen registriert. Dazu kamen Bedrohungen, gefährliche Körperverletzungen und Stalking – sowie Mord und Totschlag in 331 Fällen.

Die größte Tätergruppe sind nach den BKA-Zahlen ehemalige Partner.

„Die Zahlen sind schockierend“, reagierte Bundesministerin Manuela Schwesig (SPD) und appellierte an die Opfer von Gewalt, ihr Schweigen zu brechen.

Die MÜTTERINITIATIVE folgte diesem Appel und beschloss, die schlimmsten Fälle von Gewalt an Frauen und Kindern – gerne unter dem verharmlosenden Begriff „Beziehungstat“, „Familiendrama“ oder auch „erweiterter Suizid“ in den Medien präsentiert – zu sammeln, sowie die dazu  bekannten weiteren Einzelheiten, sofern vorhanden, zu recherchieren. Dabei wurde den Frauen der Initiative schnell klar, dass viele der Opfer im Vorfeld in ein Frauenhaus geflüchtet waren, Klagen bei der Polizei eingereicht hatten oder um Hilfe bei einer Beratungsstelle oder beim Jugendamt gebeten hatten, weil sie sich erhofft hatten für sich und vor allem für ihre ebenso betroffenen Kinder Hilfe zu bekommen. Leider vergeblich… .

Die Liste der MÜTTERINITIATIVE ist sicherlich keine vollständige Statistik der Gewalttaten an Frauen und Kindern, weil viele Fälle es nicht bis in die Medien schaffen, aber sie zeigt bereits eindeutig, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine endemische Plage handelt, die unzählige Frauen und Kinder bedroht. Auch zeigt sie, dass die Hilferufe der Betroffenen im Vorfeld nicht ernst genommen werden, dass Väter, die nachgewiesenen Gewalttäter sind, unbegleiteten Umgang zu ihren Kindern per Gerichtsbeschluss bekommen und somit freien Zugang zu ihren Opfern von den Behörden serviert bekommen.

Am internationalen Tag der Frauenrechte hofft die MÜTTERINITIATIVE auf eine erhöhte Aufmerksamkeit seitens der Öffentlichkeit und vor allem auf zukünftigen gesellschaftlichen Wandel. Das vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in März 2013 eingerichtete Hilfetelefon reicht nicht. Die Hilferufe einer Frau, und Mutter sollten grundsätzlich ernstgenommen und den Hinweisen soll auch ausreichend nachgegangen werden, damit den Tätern präventiv klare Grenzen gesetzt werden können !

Gewaltschutz und Kindeswohl muss zukünftig Vorrang haben vor Umgangs- oder Sorgerecht !

Quellen:

http://m.tagesspiegel.de/politik/bka-statistik-fuer-2015-100-000-frauen-von-haeuslicher-gewalt-betroffen/14881246.html

https://www.hilfetelefon.de

 

Hier die Liste der Mütterinitiative zu den uns bekannten Gewaltfällen an Frauen & Kinder 2016 (natürlich erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit) – bitte klicken Sie auf diesen Link, um die Übersicht zu öffnen:

Einzelfälle von Tötungen

 

 

 

Der tägliche Femizid

http://www.brigitte.de/aktuell/gesellschaft/haeusliche-gewalt–beinahe-taeglich-stirbt-eine-frau-10871084.html

Wie bei Brigitte festgestellt wird, wird mittlerweile fast täglich eine Frau durch Gewalt ermordet !

Es muss ein Umdenken im Strafrecht und im Familienrecht erfolgen ! Im Moment wird bei Gewaltdelikten weg gesehen, die Täter werden zu Opfern und die Opfer (nämlich die Frauen) werden zu Tätern, die im Zweifelsfall alles selbst herausgefordert haben.

Im Familiengericht gar kehrt sich bei Gewaltdelikten des Vaters die Sachlage oft ins Extreme für die Mutter. Wagt die Mutter die Gewalttaten im Familiengericht anzusprechen, läuft sie Gefahr als „bindungsintolerant“ zu gelten und kann im Extremfall ihr Kind verlieren.

Über Zwangsumgänge mit dem verordnet durch Familiengerichte kann ein gewalttätiger Mann seine Opfer so immer weiter quälen.

 
Gewalt ist nie okay 04