Ergebnis eines Zwangsumgang: Zweifacher Kindsmord

Der Vater hatte wohl die Tat bereits angekündigt. Warum werden dafür die familiengerichtlichen Institutionen nicht zur Verantwortung gezogen ? Der Vater hat die Tat am ersten Umgangswochenende begangen.

Umgang um jeden, aber auch wirklich jeden Preis!

http://www.bild.de/regional/dresden/mord/vater-raste-seine-eigenen-kinder-in-den-tod-44745242.bild.html

Die Autorin Carola Fuchs ist empört und äußert sich in einem offenen Brief:

Offener Brief an die Presse

 

 

Carola Fuchs: Offener Brief an Presse

gefunden hier: http://www.carola-fuchs.de/offener-brief-an-die-presse/

Sehr geehrte Redaktion,

wegen des Mordes an den beiden Kindern durch ihren Vater am Sonntag den 27.09.2015 bei Dresden, wende ich mich im Auftrag der Mütterinitiative an Sie.

Offener Brief klein

Als selbst betroffene Mutter und Autorin von „Mama zwischen Sorge und Recht“, verstehe ich nicht, warum 2 Kinder, die an den Baum gefahren werden, nur eine kleine Erwähnung in den großen Zeitungen wert sind. Und ich verstehe auch nicht, warum nur der Vater als Täter im Gespräch ist, während die ganze Geschichte und ihre Hintergründe wenig interessieren.

Im Vergleich dazu wurde bei dem Germanwings-Absturz nicht vorwiegend der Copilot als Schuldiger bezeichnet, sondern die Verantwortung der Fluggesellschaft wurde bis ins Detail geprüft. Dabei spielte die Präsenz der Thematik in den Medien eine ausschlaggebende Rolle.

Es kann doch nicht daran liegen, dass 2 Kinder nur 1,33% von 150 Menschenleben sind. Oder?

Die Verantwortung für die Tat liegt nämlich nicht nur beim Vater. Der Mutter wurde vom Familiengericht nicht geglaubt, dass der Mann gewalttätig ist bzw. die Gewalthandlungen gegen die Mutter wurden nicht als Grund für Umgangsausschluss mit den Kindern akzeptiert.

Dabei weiß man aus vielen Fällen dieser Art, dass die Väter nicht primär ihre Kinder umbringen wollen. Nein, die Motivation für die grausame Tat ist, dass sie auf diese Weise der Mutter maximalen Schmerz zufügen können. Mit der großzügigen Unterstützung des Familiengerichts und anhängenden Behörden gelingt das auch.

Denn indem sie den Müttern keinen Glauben schenken bzw. deren Befürchtungen nicht sachgemäß prüfen, verstoßen sie gegen die Maßgaben des BMFSFJ, welches in ihrer Broschüre1 auf S. 20 explizit darauf hinweist: „In Fällen häuslicher Gewalt ist sorgfältig der Ausschluss des Umgangsrechts zu prüfen. Er kann wegen Gefährdung des von Gewalt betroffenen Elternteils und/oder Gefährdung des Kindes geboten sein (s. o. 4.). Nach einer Studie des BMFSFJ sind Frauen im Kontext von Trennung und Scheidung besonders bei der Realisierung des Umgangsrechts gefährdet: 10 % aller befragten Frauen, die sich aus Beziehungen mit gemeinsamen Kindern gelöst haben, gaben Probleme an, die sich auf Gewaltdrohungen, körperliche Gewalt, Entführung und angedrohte oder versuchte Ermordung der Frau oder ihrer Kinder bezogen.“

Daher ist es unbedingt erforderlich zu prüfen, in wie fern die involvierten Behörden durch fahrlässiges Handeln eine Mitschuld an diesem Verbrechen haben und zur Verantwortung gezogen werden müssen. Auch die Frage, ob zusätzliche Schulungen für Mitarbeiter in diesem Bereich nötig sind, damit sie in der Lage sind, bestehende Gesetze auch anzuwenden und umzusetzen.

Die Medien sollten aufschreien und die Aufklärung dieser Mitschuld fordern, damit künftig Gewaltandrohungen im Zusammenhang mit Umgangsregelungen verantwortungsvoller behandelt wird. Nur so können in Zukunft ähnliche Morde verhindert werden.

Daher bitte ich Sie um Ihre Unterstützung als 4. Staatsgewalt dazu beizutragen, dass das Leben von Kindern geschützt wird.

Beste Grüße,

Carola Fuchs

Brief einer Mutter zum Doppelmord an zwei kleinen Kindern

An MOPO24

„Hallo liebe Redaktion,


das war kein Unfall, bitte stellt es nicht immer als Unfall dar. Das war Mord, eiskalter Mord eines in seiner Eitelkeit gekränkten Vaters.

Und schlimmer noch – es war ein Mord mit Ankündigung. Der Mann hatte der Mutter genau mit dem gedroht, was nun passiert ist. Der Tod dieser zwei süßen kleinen Kinder ist also völlig unnötig und hätte verhindert werden können, wenn die Jugendänter und Familiengerichte ihre Arbeit gemacht hätten und die Kinder geschützt hätten.

Bitte richtet den Blick auch auf die Verantwortlichen im Jugendamt und am Familiengericht, die die Schilderungen der Mutter über die Gewalttätigkeites des Mannes gehört haben und ihm dennoch regelmäßigen Zugang zu den Kindern ermöglicht haben.

Warum, frage ich mich, wenn eine Mutter sich in das Frauenhaus rettet, warum findet sie dort keine geschützte Situation vor für sich und ihre Kinder, sondern die Kinder werden wissentlich den Gewalttätigkeiten ausgesetzt.

Ich verstehe es nicht, und die Fälle häufen sich. Drohungen der Väter müssen ernst genommen werden, Müttern muss geglaubt werden. Im Zweifel steht immer noch der Schutz für Leib und Leben der Kinder vor allem anderen!

Wie man hört, vertreten Jugendämter einhellig die Meinung, dass Gewalttätigkeit von Männern noch lange kein Grund ist, den Umgang mit den Kindern auszusetzen. Und oftmals wir den Mütter auch noch unterstellt, dass sie die Gewalttätigkeit erfunden haben. Auch dieser Mutter hat man nicht geglaubt, wobei die Frage ist, warum sie das Frauenhaus aufsucht. Aus reinem Vergnügen?

Bitte greifen Sie doch das Thema auf, warum bei Verdacht auf Gewalttätigkeit und sogar bei nachgewiesener Gewalttätigkeit durch das strikte Umgangsgebot die Kinder weiterhin der Gefahr ausgesetzt werden, die möglicherweise von dem Vater ausgeht.

Es kann nicht sein, dass das Umgangsrecht des Vaters über die körperliche Unversehrtheit des Kindes gestellt wird.

Viele Grüße

Maren Dennert

Carola Fuchs: Richter sind nur Juristen

gefunden hier: http://www.carola-fuchs.de/richter-sind-nur-juristen/

Richter sind eben nur Juristen

Richter sind nur Juristen_klein

Hand aufs Herz! Würden Sie in ein Flugzeug steigen, dessen diensthabender Pilot geäußert hat, er würde sich oder anderen etwas antun wollen?

Wohl kaum. Und seit dem Absturz der Germanwings-Maschine drehen Sie vielleicht sogar schon um, wenn der Pilot seltsam guckt.

“Auch Gewalttäter können gute Väter sein”

Warum um alles in der Welt, so frage ich mich nun, bekommt ein Vater, unbegleiteten Umgang mit seinen Kindern zugesprochen, obwohl die Mutter ins Frauenhaus flüchten musste und er ihr androhte: „Wenn du mit den Kindern gehst, dann gibt es dich nicht mehr und die Kinder kommen ins Heim“?

Der Grund ist ganz einfach. Die zuständigen Richter und SachbearbeiterInnen vom Jugendamt fanden, dass die Behauptungen der Mutter nicht bewiesen werden konnten und daher flossen weder die Gewalthandlungen an der Mutter noch die Drohungen in das Urteil zur Umgangsregelung ein.

Keine Ahnung

Da stellt sich mir die nächste Frage: Würde ich mir von einem Maschinenbauingenieur den Blinddarm operieren lassen? Natürlich nicht! Er hat davon keine Ahnung.

Aber Juristen und Sozialpädagogen dürfen darüber entscheiden, ob ein Vater für seine Kinder und seine Frau eine Gefahr darstellen könnte, oder nicht. Dabei haben diese Berufsgruppen von Psychologie genauso wenig Ahnung, wie der Ingenieur von der Medizin. Nämlich Null. Sie gehen von der psychischen Gesundheit aller Beteiligten aus, weil sie nichts von Persönlichkeitsstörungen und seelischen Erkrankungen wissen.

Hätte Germanwings den Kantinenchef damit beauftragt, die psychologische Eignung der Piloten zu beurteilen, wäre ein Aufschrei durch die Nation, ja durch die ganze Welt gegangen. Köpfe wären gerollt und Germanwings, sowie die Lufthansa wären Vergangenheit.

Zur Chefsache erklären

Aber diese bestialische Tat des Vaters aus Dresden, der vergangenen Sonntag seine beiden Kinder gegen den Baum gefahren und getötet hat, ist nicht mal eine Titelschlagzeile der großen Zeitungen wert. Noch schlimmer: In den kleinen Artikeln wird von „Erweitertem Suizid“ gesprochen. Dieser Euphemismus für das Schrecklichste, was man tun kann, ist ein Skandal.

Warum fordern die Medien nicht vehement, dass die schwierigen Fälle vor dem Familiengericht von Psychiatern mit mehrjähriger Berufserfahrung unter die Lupe genommen werden? Warum erklären die Ministerien Justiz und Familie die Vermeidung solcher Tragödien nicht umgehend zur Chefsache?

Weil zwei Kinder eben nur 1,33 Prozent von 150 Menschen sind?

Aber man kann doch nicht alle Väter wie potentielle Kindsmörder behandeln und ihnen eine derartige Untersuchung zumuten, könnte der ein oder andere im ersten Moment denken. Doch schon im zweiten Moment wird jedem klar, dass das eine mit dem anderen nichts zu hat. Die Piloten behaupten ja auch nicht, dass man sie zu potentiellen Massenmördern degradiert, nur weil sie zu regelmäßigen Untersuchungen über ihre psychologische Eignung zum Dienst verpflichtet sind.

Es ginge auch nicht um eine pauschale Psycho-Eignungsprüfung aller Eltern, sondern nur in den Fällen, in denen Gewalt im Spiel war, oder einer der beiden Eltern Sorge um die Sicherheit von sich selbst bzw. der Kinder äußert. Diese Befürchtungen müssen ernst genommen und von fachlich kompetenten Berufsgruppen überprüft werden. Dann stellt sich heraus, ob hier ein Elternteil fälschlicherweise bezichtigt wird, oder tatsächlich das Kindeswohl gefährdet ist.

Fragwürdiges Dogma

Das derzeitig beim Familiengericht herrschende Dogma „Ein Kind braucht seinen Vater, und zwar um jeden Preis“ wurde den beiden Kindern aus Dresden zum tragischen Verhängnis. Es zeigt wie falsch jene Damen und Herren liegen, die im Brustton der Überzeugung Sätze wie: „Auch Gewalttäter können gute Väter sein“ von sich geben.

Diesem Dogma ist es auch zu verdanken, dass sich Mütter derzeit oft gar nicht trauen, bei den Behörden auch nur ansatzweise ihre Befürchtung, der Vater könnte eine Gefahr für das Kindeswohl darstellen, zu formulieren. Denn ehe sie sich versehen, wird ihnen – wohlgemerkt ohne Überprüfung, ob die Sorge begründet ist – das Sorgerecht entzogen, die Kinder ins Heim gesteckt oder dem Vater zugesprochen. Denn eine Mutter, die den Kindesvater derart vor Gericht anschwärzt, kann unmöglich gut für das Kind sein.

Ein Aufschrei

Somit liegt die traurige Erkenntnis aus dieser Tragödie auf der Hand: Die derzeitige Rechtspraxis zwingt Frauen dazu, in Gewaltbeziehungen zu verharren, weil sie sonst sich selbst und ihre Kinder in Gefahr bringen oder sie verlieren.

Es wäre also höchste Zeit für einen Aufschrei durch die Nation und alle Medien:

„Jura den Juristen – Psychologie den Psychiatern – Schutz den Kindern“

Carola Fuchs

PS: Meine Erfahrungen mit einem Rechtssystem, welches Morddrohungen und sonstige Drohungen als Lappalie hinstellt, sind in meinem Buch „Mama zwischen Sorge und Recht“ nachzulesen

Kommentar einer Mutter zum Thema „erweiterter Suizid“ in Kindschaftsrechts-Angelegenheiten

Glaubt man den Amtsgerichten und den zugehörigen Institutionen, so könnte man meinen, es ist doch nicht so schlimm und kann wieder gut gemacht werden. Zumindest sahen das die Richter in einem Fall so, als ein Kind den Umgang nicht überlebte. Die Mutter bekam hernach einen Schadensersatzzahlung. Nun kann sie sich ja kiloweise Faltencreme kaufen.
Allerdings muss man aufpassen und dem aufgenötigten (im schlimmsten Fall unter Androhung des Kindsverlustes) Vergleich widersprechen, sonst hat nicht nur das Kind Pech, denn MAMA hat ja „freiwillig“ weiteren Misshandlungen zugestimmt.
Hätte die Mutter beim Jugendamt oder Gericht ihren Verdacht geäußert (und sie hatte sicherlich Verdacht), dann wäre sie verhämt und diskriminiert worden. Das läuft zigfach so ab. Mitunter hätte man ihr die Kinder entrissen, weil sie den Vater schlecht darstellt.

Nun sind wieder Kinder tot, weil die Gerichtsindustrie die durchaus guten Gesetze falsch umsetzt.
So lange die „familiären Zerwürfnisse“ noch heissglühend toben und die Trennungsphase noch nicht beendet ist, kann man die Kinder nicht einfach dazwischen schubsen.
Man sieht also, elterliche Bedürfnisbefriedigung steht über Kinderleben.
….aber deutsche Kinder sind in Deutschland nur noch nachwachsender Rohstoff.
Deutschland frisst seine Kinder.

Unfassbar ! Schon wieder Mord an Kindern während des Umgangswochenendes

Man nennt dies beschönigend „erweiterter Suizid“.

gefunden hier:

http://www.blaulicht-paparazzo.de/staatsanwalt-bestaetigt-vater-wollte-sich-und-seine-kinder-umbringen/

Wann findet endlich ein Umdenken statt ?
Wann werden Kinder und Mütter geschützt ?
Wann werden Kinder nicht mehr per Zwang zu einschlägig Vorbestraften und bekannt aggressiven Gewalttätern ver“umgangt“?

Wieviel soll noch passieren ?

Hier eine Liste der letzten Jahre

(Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit)

Filizide und erweiterte Suizide

28.09.2015                  Fischbach http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Vater-fuhr-seine-Kinder-mit-Absicht-tot-artikel9314844.php

04.08.2015                  Fulda (Rombachtalbrücke) http://www.rp-online.de/panorama/vater-toetet-seine-zwei-kinder-und-sich-selbst-aid-1.5284557 http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/hessen-drei-leichen-unter-rombachtalbruecke-gefunden-13731622.html

31.07.2015                  Bietigheim-Bissingen http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/stuttgart/gasexplosion-in-bietigheim-bissingen-wollte-mann-seine-familie-toeten/-/id=1592/did=15927414/nid=1592/u6qak1/

29.06.2015                  Trudering http://www.focus.de/regional/muenchen/kriminalitaet-vater-toetet-zwei-toechter-und-sich-selbst_id_4784059.html http://www.welt.de/regionales/bayern/article143306769/Vater-toetet-Toechter-und-sich-selbst.html http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.erweiterter-suizid-in-trudering-vater-toetet-seine-zwei-toechter-und-erhaengt-sich.32caeb95-a066-41c5-b01c-9b7e298221ff.html

September 2014         Friedrichsbrunn (Versuch) http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/versuchter-mord-brandstiftung-vater-vor-gericht100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html

28.062014                   Mainz (Versuch) http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4988668/vater-verletzt-toechter-und-toetet-sich-selbst.html

Mai 2014                     Oberasbach

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Familie/Gewalt_in_der_Familie/News/107304.php

25.01.2014                  Glinde http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article124213261/Familiendrama-Vater-toetet-seine-beiden-Kinder.html

26.08.2013                  Grabs http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/vater-zuendet-sich-selbst-und-seine-beiden-maedchen-im-auto-an-127106031

10.03.2013                  Leverkusen http://www.express.de/koeln/familiendrama-in-leverkusen-vater–33–toetet-zwei-kleinkinder-und-sich-selbst,2856,22054334.html

März 2013                   Treuchtlingen

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Familie/Gewalt_in_der_Familie/News/104041.php

28.11,2012                  Lengerich http://www.sz-online.de/nachrichten/familientragoedie-im-muensterland-vater-toetet-zwei-kinder-2456751.html http://www.focus.de/panorama/welt/familiendrama-in-lengerich-vater-toetet-seine-beiden-kinder-gestaendnis-per-sms_aid_870093.html

22.08.2012                  Berlin http://www.blick.ch/news/ausland/schon-siebtes-familiendrama-im-august-vater-toetet-seine-zwei-kinder-und-seine-frau-id2006552.html

11.08.2012                  Kempten http://www.stern.de/panorama/familiendrama-im-allgaeu-vater-toetet-seine-beiden-soehne-und-erhaengt-sich-3964854.html

09.08.2012                  Oberhausen http://www.blick.ch/news/ausland/schon-siebtes-familiendrama-im-august-vater-toetet-seine-zwei-kinder-und-seine-frau-id2006552.html

15.06.2012                  Groß Ilsede http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Themen/Familiendrama-in-Ilsede-Vier-Kinder-getoetet/Familiendrama-Vater-36-toetet-seine-vier-Kinder

22.02.2010                  Kassel http://www.abendblatt.de/vermischtes/article107650016/Vater-toetet-kleinen-Sohn-und-begeht-Suizid.html http://nh24.de/index.php/polizei/29918-vater-toetet-dreijaehrigen-sohn-und-begeht-selbstmord

19.01.2007                  Ludwigsfelde http://www.berliner-zeitung.de/archiv/conrad-z–erschoss-in-ludwigsfelde-seine-beiden-kleinen-kinder–dann-toetete-er-sich-selbst–ein-mann-muss-tun–was-ein-mann-tun-muss-,10810590,10449292.html

26.10.2005                  Zwickau http://www.derzwickauer.de/gericht_zwillingsmord.html

26.05.2005                  Alsdorf http://www.internetcologne.de/cms//artikel.php/8/22895/uebersicht.html/4494/30/uebersicht.html

17.05.2005                  Witten http://www.ksta.de/panorama/vater-toetet-fuenfjaehrige-tochter,15189504,13877696.html

Weihnachten 2004      Brandenburg/Havel http://www.berliner-zeitung.de/archiv/conrad-z–erschoss-in-ludwigsfelde-seine-beiden-kleinen-kinder–dann-toetete-er-sich-selbst–ein-mann-muss-tun–was-ein-mann-tun-muss-,10810590,10449292.html

08.06.1998                  Niedernhausen http://www.welt.de/print-welt/article620225/Vater-entfuehrt-und-toetet-seine-beiden-Kinder.html

Offener Brief an die FAZ zum Thema „Tote unter Rombachtalbrücke“

siehe hier:

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/tote-unter-bahnbruecke-nahe-schlitz-identifiziert-13732422.html

Sehr geehrte Damen und Herren der FAZ,

wir die „Mütterinitiative – Mamas wehren sich“ sind eine Selbsthilfegruppe bestehend aus Müttern, die von aggressiven Kindsvätern vor den Amtsgerichten und Oberlandesgerichten Deutschlands traktiert und gequält werden. Es melden sich immer mehr Mütter, da die Zustände in den Familiengerichten in den letzten Jahrzehnten immer dramatischer und bizarrer werden.

Es wird einer unbedingten Väterideologie gehuldigt, die die Persönlichkeitsstruktur der Männer komplett ausblendet. Kriminelle, psychisch auffällige Männer, schwere Gewalttäter, Stalker, ja sogar Missbraucher dürfen – nein müssen – unbedingt ihre Kinder regelmäßig sehen. Nur so kann nach aktueller Meinung der familienrechtlichen Institutionen das Glück und Wohl des Kindes gewahrt werden. Weißt eine Mutter auf die Gefahren dieses „Umgangs um jeden Preis“ hin, so ist sie in der Regel schweren Sanktionen ausgesetzt. Im Extremfall kann sie darüber ihr geliebtes Kind verlieren, denn sie zeigt sich ja „bindungsintolerant“ dem Vater gegenüber (eine schöne Wortschöpfung dieses Systems, mit denen man Mütter so richtig unter Druck setzen kann).

Wehrt sich ein Kind selbst gegen die Umgangskontakte, so wird dies wiederum der Mutter angelastet, die das Kind wahlweise verbal oder non-verbal beeinflusst  und instrumentalisiert. Auch hierfür kann es zu schweren Repressalien gegen die Kindsmutter und das Kind kommen bis hin zur Kindeswegnahme.

Es ist wohl demnach nachvollziehbar, warum die Mütter trotz der ihnen bekannten Gefahren ihre Fürsorgepflicht per Zwang (!) verletzen müssen, um noch Schlimmeres zu vermeiden.

Die Folge davon sehen und hören wir nun immer häufiger…

Wir möchten hier auch an den Truderinger Mord in München erinnern, der sich ebenfalls erst vor kurzem im selben Zusammenhang ereignete.

Wir bitten Sie dringend, auf diese gesellschaftlichen Missstände aufmerksam zu machen, denn wir ziehen im Moment eine Generation groß, die schon sehr früh in der Kindheit psychisch kaputt gemacht wird.

Viele Grüße