Carola Fuchs: Siegrid – ein Silberstreif am Horizont

http://www.carola-fuchs.de/siegrid-ein-silberstreif-am-horizont/

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Aus Norbert Blüm, Einspruch – wider die Willkür an deutschen Gerichten, S.19:

„Wie soll den Frauen, die mir von ihren Erfahrungen von Familiengerichten berichten, etwas vom Sinn der Veranstaltungen klar geworden sein ? Sie wurden von Rechtsprofis drangsaliert. Diese zelebrierten ihre juristische Überlegenheit, um sich der Not der Bedrängten durch eine unverständliche Sprache und ihr wichtigtuerisches Gehabe zu entledigen. Diese Frauen, die sich gedemütigt fühlen, sind frei von jeder Kenntnis juristischer Terminologie und ungeübt in Gepflogenheiten des juristischen Betriebes. Wie Josef K. in Kafkas Prozess verstehen sie die Welt nicht mehr. Dass ihnen Unrecht geschieht, wissen sie allerdings sehr genau und präziser als ihre Richter und Anwälte.

Es dämmerte diesen Frauen nicht sofort, aber doch nach einiger Zeit, dass sie unentwegt über den Tisch der Gerichte gezogen wurden und zwar mit allen Mitteln und Tricks der Rechtspflege. Es beschlich sie die Erkenntnis, zu der Josef K. bis zum Schluss nicht gelangte: Die Willkür hat kein System, sie ist unbegreiflich und sie ist prinzipiell ohne Rechtfertigungsbedarf.“

Blüm,Norbert 2012-04-30 Freiburg

Kristina Becker: Sylvester

Entsorgte Mütter

Und auch dieses Jahr läuft nun wieder aus,
ohne dass unsere Kinder bei uns zu Haus‘
Zuhaus‘ bei ihrer Mama, die sie geboren,
und die sich haben auserkoren.

Unsere Kinder werden von ihren Müttern isoliert,
und dadurch aufs Grausamste depriviert,
das wiederum führt zu Krankheit und Depression,
die Psychologen und Ärzte, die warten schon.

Können dann schön ihre Arznei ausprobieren,
das läuft besser als wie mit den Tieren.
Denn selbst Versuchskaninchen haben Rechte,
unsere Kinder hingegen sind nur Knechte,
und wenn sie einmal in fremden Händen,
kann jeder sie quälen, misshandeln und schänden.

Sie werden Opfer der schwarzen Pädagogik,
und es gehört zu deren Logik,
die Kinder grausam zu foltern und quälen,
derart zu martern ihre unschuldigen Seelen,
dass sie später gebrochene Menschen sind,
ohne Wurzeln, ohne Liebe, ihr Leben verrinnt.

Viele flüchten in Alkohol oder Prostitution,
die pädophilen Freier warten schon,
und auch die Drogendealer machen gute Geschäfte,
verkaufen ihnen tödliche Pillen und Säfte.
Und auch dieses Silvester wartet vergebens,
die Mutter auf ihr Kind, die Liebe ihres Lebens.

Sie weiß sehr wohl um all die Gefahren,
und möchte doch nur ihr Kind davor bewahren,
aber sie darf’s nicht, auf Order vom Gericht,
dem ist’s egal, ob das Kind zerbricht,
es stellt sich taub der Mutter Klagen,
nur das Jugendamt hat dort das Sagen,
und der Richter folgt den Lügen vom Amt,
schließlich ist man miteinander nur zu gut bekannt.

Die Mutter sei krank, weil sie kämpft um ihr Kind,
die Psychologen auch schnell zur Stelle sind,
ihr die eine oder andere Störung zu attestieren,
so kommt es dann, das Mütter ihre Kinder verlieren.
Und auch dieses Jahr läuft nun wieder aus,
ohne dass unsere Kinder bei sich und uns zuhaus’…

©Kristina Becker

Maria Anzbach Neujahrs-Feuerwerk 2016

Aus Alina Bronsky, Denise Wilk: Die Abschaffung der Mutter (2)

Nach dem Zeugungsakt – Lauter Rechte, keine Pflichten

„So sind nicht nur Mütterrechtler darüber entsetzt, wie der Gesetzgeber ohne Rücksicht auf persönliche Situation und Vorgeschichte zuweilen fremde Männer mit der Vollmacht ausstattet, das Leben alleinerziehender Frauen noch schwerer zu machen“.

„Der knappe Beitrag der Zeugung hat schon lange nicht mehr so viel gezählt wie heute, argumentiert Edit Schwab…“

“Skandalös finden auch wir den neuen Leitgedanken hinter der Reform: dass eine Mutter zu einer Kooperation mit dem Kindsvater gezwungen werden kann, ohne dass es zuvor zu einer tragfähigen Basis zwischen den beiden gekommen ist und obwohl es triftige Gründe der Mutter geben kann, den Vater nicht einzubeziehen.“

„Es ist kaum zu leugnen, dass ein gemeinsames Sorgerecht bei Paaren, die nie eine gemeinsame Basis hatten, auch für die Kinder verheerend ist. Trotzdem werden Mütter, die sich dagegen wehren, von den Institutionen zu fachlich zweifelhaften Zwangsberatungen und Lehrgängen gezwungen, als gälte es, ein Trotzkind umzuerziehen.

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Schiele - Mutter und Kind - 1910

Aus Alina Bronsky, Denise Wilk: Die Abschaffung der Mutter (1)

Zum Thema gemeinsames Sorgerecht für ledige Mütter:

“…der Vater kann ein gemeinsames [Sorgerecht] gegen den Willen der Mutter beantragen und einklagen. Widerspricht die Mutter seinem Antrag nicht innerhalb von sechs Wochen, wird der Fall in einem Schnellverfahren nach Aktenlage und ohne Anhörung der Beteiligten entschieden. Kommt der väterliche Antrag gleich zur Geburt, muss die Mutter somit noch im Wochenbett einen Anwalt einschalten und Gerichtsgänge absolvieren, wenn sie das Sorgerecht auf keinen Fall teilen möchte.

Väterverbände sahen den Mann durch die Lösung noch immer benachteiligt, da er ja das Sorgerecht frühestens sechs Wochen nach der Geburt bekommen könne. Da hätten Mütter immer noch automatisch die Entscheidungsfreiheit über die Geburt und die ersten Lebenswochen des Kindes, könnten über den Namen und medizinische Maßnahmen bestimmen, empörte sich so manche Väterinitiative. Selbst die Wahl des Geburtsortes, die einer Frau gesetzlich garantiert ist, sollte demnach zur Diskussion stehen.

[…]

Hauptsache, der bösen Mutter wird das Handwerk gelegt.“

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Weihnachtsgedicht für mütterlose Kinder

Bald nun kommt der Weihnachtsmann,
auch wenn man ihn vielleicht nicht sehen kann,
leise kommt er in das Haus,
breitet dort Geschenke aus,
unterm liebevoll geschmückten Tannenbaum,
sich erfüllt so mancher heißersehnte Kindertraum.
Und die Familie, die singt leise,
manche alt bekannte Weise,
“ Ihr Kinderlein kommet“ und “ Stille Nacht „,
man ist glücklich, das Kind, das lacht.
Plätzchen duften und vier helle Kerzen brennen,
das kann man voneinander nicht trennen.
Leider jedoch teilen nicht alle dieses Glück,
viele Kinder sind bei ihren Vätern, dürfen nicht zurück,
manches erhält nicht einmal einen Gruß,
es auch an Weihnachten fern der Mutter bleiben muss.
Liebe Kinder, ihr seid nicht allein,
auch wenn es jetzt vielleicht hat den Anschein,
eure Mutter ist stets mit ihren Gedanken und ihrer Liebe da,
ganz so wie es früher einmal war.
Sie ist da, ganz so wie der Weihnachtsmann,
auch wenn man sie vielleicht nicht sehen kann.

Kristina Becker

Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgedicht

Dieses Gedicht ist für all die Kinder,
und ihre lieben Mütter auch nicht minder,
die dieses Fest nicht zusammen sein können,
weil narzisstische Väter es ihnen nicht gönnen.
Es ist ein wahrlich Trauerspiel,
und davon gibt es viel zu viel,
Mütter, die auch dieses Weihnachten alleine sind,
mit ihren Geschenken, wartend auf ihr Kind.
Und Kinder, die auch an diesem Feste,
hoffen und beten auf das Beste,
nämlich ihre Mutter zu sehen,
und nicht allein ins Bett zu gehen.
Ja, es ist ein Drama in diesem Land,
die Liebe wird heutzutage Symbiose genannt,
daraufhin holen aus dem Haus, Polizisten kleine Kinder heraus,
verbringen die kleinen, schreienden Wesen,
zu ihren Vätern, den sadistischen Besen,
die ihre unmenschliche Freude haben,
daran zu zerstören des Kindes Gaben,
die nichts Anderes suchen als ihre Rache nur,
was für eine jämmerliche Kreatur.
Ihr Kinder und Mütter, lasst euch sagen,
die Hoffnung ist noch lange nicht zu Grabe getragen,
wer immer glaubt, er kann zerstören die Liebe,
am Ende wird ernten unzählig Hiebe,
er wird den Hass seines eigenen Kindes spüren,
und dieses dadurch auf ewig verlieren,
denn die Gefühle zwischen Mutter und Kind,
viel viel stärker als alles Andere sind.

Kristina Becker

Fritz Flebbe Mutter und Kind

Kommentar einer betroffenen Oma zum Geburtstag von „Mama zwischen Sorge und Recht“

„“Hm… GUTE FRAGE – was wünschen zum 1.Geburtstag?

Vor allem eine Gesellschaft, die ein Klima bietet – indem starke zuversichtliche selbstbewußte und vor allem selbstbestimmte starke Mütter, Mütter eingebetet in ein soziales Netzwerk verantwortungsbewußte SOZIALE Eltern den Lebensweg der nächsten Generation fördern und befördern.
Ein gesellschaftlich und den Kindern LEBENSLANG in der Verantwortung / Verantwortlichkeit bleiben.
Insbesondere wenn Mütter und Kinder Unterstützung – aus welchen Gründen auch immer – und in welcher Form auch immer – brauchen.

Unterm Strich bleibt immer noch die Frage – wie wichtig sind die Liebesbeziehung der biologischen Eltern für die Entwicklung von Kindern, wenn die Halbwertzeit dieser Liebe unter der die es braucht, bis Kinder pflüge werden.
Auch die Frage bleibt ungelöst im Raum … kein Mensch kann einem anderen Menschen all das auf dem Weg ins Leben mitgeben, was der andere alles braucht.
Wir Menschen sind soziale Wesen – wir brauchen den Austausch mit den Menschen um uns rum – gerade deshalb.

Es gibt nur eine einzige Beziehung in unserem Leben, die unkündbar und absolut bedingungslos für die eine Seite – die des Kindes – ist, die keine Wahl Beziehung ist und deren vorzeitige Beendigung vor der Geburt oder in der Anpassungsphase unmittelbar nach der Geburt, ein Todesurteil für das zukünftige Leben ist.

Ergo braucht es eher ein deutliche SICHTBARE und NACHHALTIGE Aufbesserung der Stellung von Frauen und Kinder in allen Gesellschaften – überall auf der Welt.
Kontrolle und Unterdrückung – einschließlich der gesellschaftlichen Abwertung von Frauen und Kindern damit verbundenen Folgen für diese, sollten endlich der Vergangenheit angehören.

Auf das das Leben und die Zukunft aller Kinder auf unserer Erde – egal wo sie Leben … eine glückliche voller Lebensfreude werden kann.

PS.: dann braucht es keiner machtbesessenen biologischer „Erzeuger“, da Kinder kein Statussymbol und Machtinstrument mehr sein müssen.

Zeit zum Feiern ist auch Zeit zum Nachdenken

freundliche zuversichtliche Geburtstagswünsche und Grüße
für uns und all die Kinder … Enkel um uns rum“