Carola Fuchs: Offener Brief an Presse

gefunden hier: http://www.carola-fuchs.de/offener-brief-an-die-presse/

Sehr geehrte Redaktion,

wegen des Mordes an den beiden Kindern durch ihren Vater am Sonntag den 27.09.2015 bei Dresden, wende ich mich im Auftrag der Mütterinitiative an Sie.

Offener Brief klein

Als selbst betroffene Mutter und Autorin von „Mama zwischen Sorge und Recht“, verstehe ich nicht, warum 2 Kinder, die an den Baum gefahren werden, nur eine kleine Erwähnung in den großen Zeitungen wert sind. Und ich verstehe auch nicht, warum nur der Vater als Täter im Gespräch ist, während die ganze Geschichte und ihre Hintergründe wenig interessieren.

Im Vergleich dazu wurde bei dem Germanwings-Absturz nicht vorwiegend der Copilot als Schuldiger bezeichnet, sondern die Verantwortung der Fluggesellschaft wurde bis ins Detail geprüft. Dabei spielte die Präsenz der Thematik in den Medien eine ausschlaggebende Rolle.

Es kann doch nicht daran liegen, dass 2 Kinder nur 1,33% von 150 Menschenleben sind. Oder?

Die Verantwortung für die Tat liegt nämlich nicht nur beim Vater. Der Mutter wurde vom Familiengericht nicht geglaubt, dass der Mann gewalttätig ist bzw. die Gewalthandlungen gegen die Mutter wurden nicht als Grund für Umgangsausschluss mit den Kindern akzeptiert.

Dabei weiß man aus vielen Fällen dieser Art, dass die Väter nicht primär ihre Kinder umbringen wollen. Nein, die Motivation für die grausame Tat ist, dass sie auf diese Weise der Mutter maximalen Schmerz zufügen können. Mit der großzügigen Unterstützung des Familiengerichts und anhängenden Behörden gelingt das auch.

Denn indem sie den Müttern keinen Glauben schenken bzw. deren Befürchtungen nicht sachgemäß prüfen, verstoßen sie gegen die Maßgaben des BMFSFJ, welches in ihrer Broschüre1 auf S. 20 explizit darauf hinweist: „In Fällen häuslicher Gewalt ist sorgfältig der Ausschluss des Umgangsrechts zu prüfen. Er kann wegen Gefährdung des von Gewalt betroffenen Elternteils und/oder Gefährdung des Kindes geboten sein (s. o. 4.). Nach einer Studie des BMFSFJ sind Frauen im Kontext von Trennung und Scheidung besonders bei der Realisierung des Umgangsrechts gefährdet: 10 % aller befragten Frauen, die sich aus Beziehungen mit gemeinsamen Kindern gelöst haben, gaben Probleme an, die sich auf Gewaltdrohungen, körperliche Gewalt, Entführung und angedrohte oder versuchte Ermordung der Frau oder ihrer Kinder bezogen.“

Daher ist es unbedingt erforderlich zu prüfen, in wie fern die involvierten Behörden durch fahrlässiges Handeln eine Mitschuld an diesem Verbrechen haben und zur Verantwortung gezogen werden müssen. Auch die Frage, ob zusätzliche Schulungen für Mitarbeiter in diesem Bereich nötig sind, damit sie in der Lage sind, bestehende Gesetze auch anzuwenden und umzusetzen.

Die Medien sollten aufschreien und die Aufklärung dieser Mitschuld fordern, damit künftig Gewaltandrohungen im Zusammenhang mit Umgangsregelungen verantwortungsvoller behandelt wird. Nur so können in Zukunft ähnliche Morde verhindert werden.

Daher bitte ich Sie um Ihre Unterstützung als 4. Staatsgewalt dazu beizutragen, dass das Leben von Kindern geschützt wird.

Beste Grüße,

Carola Fuchs

Mütter sind wie Weizenkörner

Mütter sind …wie Weizenkörner, wie kleine starke Samenkörner.

Aus jedem einzelnen Korn kann eine goldene Ähre oder ein großer Baum wachsen.

Aber du kannst keine Burg aus Samenkörnern bauen, denn sie halten nicht zusammen.

Aber aus Weizenkörnern kannst du Mehl mahlen.

Du kannst Mütter auch zermürben in den Mühlen der Justiz. Aber pass auf.

Hast du schon mal eine Mehlstaubexplosion gesehen?

Bange Frage: Was bleibt dann vom Weizenkorn übrig?

Die Mütter sagen: Wir wollen überleben! Wir wollen weiter leben, auch ohne unsre Kinder.

Samenkörner halten nicht zusammen, aber zermürbt und zu Mehl zermahlen, nehmen Mütter das Mehl in ihre eigenen Hände und kneten einen festen Teig daraus, und backen Brot.

Die Zeit heilt alle Wunden, so sagt man, und mit der Zeit wird Brot hart. Sehr hart.

Damit kann man gut zuschlagen.

Dono dare, sie werden es dir zum Geschenk geben.

Mütter sind Engel, aber nimm ihnen nicht die Kinder weg!

Mit Mutterliebe spielt man nicht!

Brigitte Naporra, Mütterinitiative & Matriparis

Frank Poschau: Wenn eine Mutter weint

Wenn eine Mutter weint

 

Eine Mutter liebt, wenn sie liebt,

liebt sie in allen Sprachen gleich,

uns ihre Kraft, ihre Seele gibt,

stärkste Mannen werden weich.

 

Mutter ist Schutz, Wärme, Heim,

steht’s ein Lächeln, offenes Ohr,

in größter Not bei ihr sein,

stellt sie sich schützend davor.

 

Ihre Kraft ist nicht unendlich,

Mutterherz bricht bei Betrug,

es nicht zu achten, schändlich,

Familie ist kein Lug und Trug.

 

Verlust lässt sich nicht ertragen,

Mutters Weinen ein Hilfeschrei,

jede Träne will uns sagen,

„wir sind bei jeder Geburt dabei“.

 

Was sie unterm Herzen getragen,

gestillt, gewickelt, gut bewacht,

sollten wir ihr Glück bewahren,

„gebt auf Eure Mütter acht.“

 

Volksdichter

Frank Poschau

25.12.12

Norbert Blüm: Willkür an deutschen Familiengerichten

gefunden hier:

http://www.kinderpassage.de/themen-texte/eltern-trennung-rechte/interview-norbert-bl%C3%BCm/?logout=1

Um „Wahrheit“ oder „Gerechtigkeit“ scheint es beim Familiengericht nicht zu gehen. Richter beugen willkürlich das Recht, Gutachter sind nicht qualifiziert und auch Anwälten geht es nur ums Geld.

Es herrscht eine familienfeindliche Atmosphäre, in der jeder nur an sich denkt. Hauptleidtragende sind Kinder; Frauen sind die Verlierer des modernen Scheidungsrechts  – so Norbert Blüm. Er wettert in seinem Buch „Einspruch“ gegen die deutsche Justiz. Die Kinderpassage hat mit ihm darüber gesprochen.

Kinderpassage: An den deutschen Familiengerichten  erleidet man oft Unrecht, statt Recht zu bekommen, sagen Sie. Es herrsche Willkür. Das sind keine Ausnahmen?
Blüm: Es sind nicht Einzelfälle, die eine Ausnahme bilden, sondern eine Vielzahl, die dem Trend zustimmt.
Im Trend spielt das Kindeswohl eine immer geringere Rolle und die Verantwortung, die über die Ehezeit hinausgeht, ist eine schwindende.

Können Sie Beispiele aus dem Familiengericht nennen?
Blüm: Der Bundesgerichtshof verlangt von der geschiedenen Mutter, dass sie ihr dreijähriges Kind in die „Fremdbetreuung“ gibt und selbst voll erwerbstätig wird.
Die geschiedene Mutter mit Kind soll also genauso erwerbstätig werden wie der geschiedene Vater ohne Kind, weil offenbar im Kopf der Hohen Richter Familienarbeit keine Arbeit ist und Kindererziehung „Freizeit“ für die Mutter.

Mütter haben im Scheidungsrecht das Nachsehen?
Blüm: Eine Mutter, die sich in einer Ehe auf die Arbeitsteilung eingelassen hat, hat den Hauptteil der Familienarbeit zu leisten, und wenn sie die Karriere des Mannes unterstützt hat, ist sie die Dumme des Scheidungsgerichts. Sie fängt wieder von vorne an. Es zählt offenbar nur die Erwerbsarbeit. Sie ist die heilige Kraft von Kapitalismus und Sozialismus. Beide sind materialistische Weltanschauungen.

Wo liegen hier die Hauptprobleme?
Blüm:
Es geht hauptsächlich um Geld. Das Scheidungsrecht nähert sich dem Insolvenzrecht an. Die Ehe verliert jede Verantwortung für den anderen. Nachhaltigkeit ist im Umweltschutz stärker entwickelt  als im Ehe- und Familienschutz.

In diesem Jahr wird der Selbsterhalt für Unterhaltszahlende erhöht – das heißt, es kommt weniger Geld bei Kindern und Müttern (die in der Regel die Alleinerziehenden sind) an. Noch ein weiterer Schritt in die falsche Richtung?
Blüm:
Das passt zum Zeitgeist. „Jeder sorgt für sich selbst. Damit ist auch für alle gesorgt.“ Diese Gesinnung  ist der Untergang der Solidarität, auf die wir als Menschen angewiesen sind. Kein Mensch ist immer und in jeder Hinsicht stark.
Sie schreiben „nie war der Feminismus männlicher“ – können Sie das genauer erläutern?
Blüm:
Die feministische Bewegung hat zu wenig Sinn für die Emanzipation, die in der Familie liegt. Sie hat vor allem Erwerbsarbeit im Kopf. Die Frau ist erst Frau, wenn sie erwerbstätig ist. Das halte ich für eine Verwirtschaftung des Menschen.
Die Familie ist der letzte Hort der Gemeinschaft, in der nicht das Mein und Dein, sondern das Wir gilt.
Die Familie ist eine Bastion der intimen Privatsphäre in einer Welt, die alles veröffentlichen will. Der „Fortschritt“, den die Familie bringt, ist nicht auf Wirtschaft beschränkt.
Ist das moderne Scheidungsrecht  eher „männerfreundlich“?
Blüm
: Es ist zu kinderfeindlich und zu missmutig für die Mütter.

Kinderpassage: Sie sprechen in Ihrem Buch auch vom Zerfall der Familie, die gar in der Verstaatlichung der Kinder mündet. Ist da ein Zusammenhang?
Blüm: Alle großen Unterdrückungsideologien vom Stalinismus bis zum Nationalsozialismus wollten vor allem die Familien zerstören. Die Familie ist ein Widerstand gegen alle totalitären Versuche, die Menschen nicht nur zu regieren, sondern auch ihr Innenleben zu erobern, sie gefügig zu machen.
Sie berichten von einem Fall, bei dem der Mutter – die sich und das Kind vor dem Vater schützen wollte – letztlich das Kind entzogen wurde und zum Vater kam.  Das ist haarsträubend! Und keine Ausnahme?
Blüm:
Der Fall ist deshalb skandalös, weil eine Jugendamtsmitarbeiterin ihre Aufgabe nicht erfüllt hat. Mich ärgert, dass darüber zur Tagesordnung übergegangen wird.
Viele Gutachter sind Stümper.
Beim TÜV ist mehr Sachverstand als bei manchem Gutachter im Familiengericht. Dabei geht es beim TÜV nur um Blech und Rost, beim Familiengericht oft um Lebensschicksale. Ob ein Kind beim Vater oder der Mutter besser aufgehoben ist, ist eine Existenzfrage von lebensgeschichtlicher Bedeutung.

Kinderpassage: Und Gutachter können diese Fragen nicht zuverlässig klären?
Blüm: Die großen Justizopfer von Mollath bis Gille sind auch Gutachteropfer. Es fehlt an strenger qualitativer Zugangsvoraussetzung für den Gutachterberuf. Beim Familiengericht fehlt jede Qualifikationsvoraussetzung. Gutachter kann jeder werden, den der Richter beruft.

Stimmt etwas mit den Gesetzen nicht, wenn Richter sie beliebig auslegen können?
Blüm:
Es schwindet die ethische Verantwortung von Richtern und Anwälten, ohne die kein Rechtsstaat funktionsfähig ist. So verliert der Rechtsstaat Vertrauen.

Kinderpassage: Sogar dem eigenen Anwalt ist nicht zu trauen?
Blüm: Der Vizepräsident der Bundesanwaltskammer, Dr. Krenzler, verkündet: „Erlaubt ist, was nicht verboten ist!“
Wie soll man einem solchen Anwalt vertrauen? Anstand, Fairness gelten offensichtlich nicht mehr.

Sind  Richter nicht kontrollierbar?
Blüm:
Richter sind unabhängig, aber nicht fehlerfrei. Sie müssen bereit sein, über den Fehler – wie jeder Mensch – nachzudenken.
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
Der Rechtsstand bedarf einer Fehlerkultur. Wie geht er mit Fehlern um?
Die guten Richter und Anwälte dürfen sich nicht vor den Karren jener spannen lassen, die alles in Ordnung finden und die Neubesinnung der Rechtspflege verhindern.
Was muss nach Ihrer Meinung konkret getan werden, um der Willkür zu begegnen?
Blüm:
Moral muss Recht stützen.
Die moralische Verankerung hat in der Familie ihre Geburtsstätte.
Also Stärkung der Familie – nicht nur mit Geld.

Gibt es etwas, das man den „Opfern“ der Gerichte raten kann?
Blüm:
Wehrt Euch! Entfacht eine Diskussion über Richter und Rechtsanwälte.“

Das unglaubliche Schicksal einer Mutter, deren Sohn nach Kanada ausgeliefert wurde

Absolut lesenswertes Buch der Mutter:

http://www.amazon.de/Nicht-ohne-meinen-Sohn-zerbricht/dp/3868825134

Beim Kauf unterstützt man die Mutter auch für weitere sehr teuere kanadische Gerichtsverhandlungen.
Bitte kaufen !

Hier die Geschichte von Anna in Kurzform:

http://annalovesmax.jimdo.com/was-geschah/

Rezension des Buches einer betroffene Mutter auf STADT LAND MAMA

Zum Buch der Autorin Carola Fuchs: Zwischen Sorge und Recht

liebe betroffene Mütter bitte lest das Buch und macht andere darauf aufmerksam !

gefunden hier:

http://www.stadtlandmama.de/content/f%C3%BCr-euch-gelesen-mama-zwischen-sorge-und-recht-von-carola-fuchs

„Ihr Lieben, bei mir ist es so, dass ich mich viel mit Kinderwunschthemen auseinandersetze – ohne selbst betroffen zu sein. Dass ich mich viel mit Fehlgeburten und Kindstod auseinandersetze – ohne selbst betroffen zu sein. Und dass ich mich auch ordentlich mit dem Thema Trennung und Alleinerziehende auseinandersetze – ohne selbst betroffen zu sein.

Ich könnte so weiter machen. Und ich weiß nicht, woran es liegt, ob ich eben ob der fehlenden eigenen Erfahrungen meinen Horizont aus Neugier erweitern möchte oder ob ich mich unterbewusst vielleicht vorbereiten will, stark machen möchte, für den Fall, dass…
Ich weiß es nicht und es tut auch nichts zur Sache. Jedenfalls empfahl mir eine alte Freundin aus Berlin dieses Buch: „Mama zwischen Sorge und Recht“, weil sie sich – selbst betroffen – so darin wiedergefunden hätte und es so angenehm fand, dass dieses Buch trotz der zermürbenden Rechtsstreitigkeiten zwischen Vater und Mutter mit Humor um die Ecke biegt. „Ich habe oft laut lachen müssen“, schrieb mir meine Freundin, das lockte mich, ich brauchte das Buch, organisierte es mir und begann zu lesen.

So viel zu Beginn: Es rollt einem die Fußnägel nach oben, wenn man mitbekommt, welche Ungerechtigkeiten in Deutschland passieren können. Mit welcher Voreingenommenheit Jugendamtsmitarbeiter reagieren können (nicht müssen!), mit welchen Methoden sich ein offensichtlich gestörtes Elternteil in die Herzen von Psychologen und Richtern lügen kann. Und weil ich selbst eine betroffene Freundin habe, die Ähnliches erlebt hat, glaube ich leider nicht, dass Carola Fuchs, die in Wirklichkeit übrigens anders heißt, ein Einzelfall ist. Und das macht wütend. Und trotzdem, ja, auch ich musste an der ein oder anderen Stelle laut lachen über Carolas schwarzen Humor.

Und darum geht´s: Carola ist seit einigen Jahren mit Thomas zusammen, sie wohnen nicht gemeinsam, das gibt die Jobsituation nicht her, doch als sie schwanger wird, zieht sie zu ihm. Sein Kontrollwahn wird bald anstrengend. Er möchte gern alles mit Carola teilen. Früher hatte sie ihre eigene Wohnung zum Luftholen, nun wird das Zusammenleben zur Geduldsprobe. Doch mit der Geburt der kleinen Katja wird es unerträglich.

Thomas verändert sich radikal und reagiert schroff auf Carolas Bemühungen ums Baby. Sie verwöhne das Kind mit ihrer Liebe, sie hätte den Haushalt zu schmeißen, es könne sich nicht alles ums Kind drehen. Und das sagt er nicht nach zweieinhalb Jahren, sondern noch im Wochenbett. Carola denkt zunächst noch, es läge an ihren Hormonen, dass sie sich sein Verhalten so zu Herzen nimmt, aber es wird nicht besser – sondern schlimmer. Sie bekommt mit, wie er ihr Kind schüttelt. Sie geraten so sehr aneinander, dass sie irgendwann heimlich mit dem Baby flüchtet, ich kriege jetzt noch Spannungs-Atemnot, wenn ich an die Stelle im Buch zurückdenke.

Sie treffen sich immer wieder. Wegen Katja. Sie sind beide ihre Eltern. Das wird so bleiben, das wird sie für immer verbinden. Doch dann spricht er eine Morddrohung gegen sie aus. Er schubst sie. Er beschimpft sie vor dem Kind. Ihr flattern braune Umschläge ins Haus, Gerichtstermine, weil er sich immer neue Dinge für sie ausdenkt. Und er besteht darauf, dass Katja bei ihm schläft, obwohl sie nicht will. Das arme Kind, schreit es in einem, wenn man das Buch liest. Das arme Kind.
Während Carola Katja beim Einschlafen unterstützt und im Zimmer bleibt, bis sie schläft, muss sie bei Papa allein auf dem Dachboden klarkommen. Sie hat Angst. Der Vater verpricht ihr, dass sie nicht bei ihm schlafen muss und bricht das Versprechen doch immer wieder und behält sie trotzdem bei sich. Manchmal fürchtet Carola um Katjas Leben, weil er Andeutungen macht und sie nicht zum verabredeten Zeitpunkt zurückbringt. Sie schaltet die Polizei ein, doch die hilft ihr nicht. „Er ist doch der Vater!“
Sowohl Richter als auch Jugendamtsmitarbeiter stehen fest auf der Seite von Thomas. Carola war ja selbst mal auf seinen Charme reingefallen… damals, als sie sich kennenlernten. Was sich hinter seiner Fassade verbirgt, entdeckt man erst auf den zweiten Blick. Und für den haben die Zuständigen keine Zeit.

Das ganze Buch hinduch wartet man auf ein Happy End. Und bewundert Carolas Durchhaltevermögen, Carolas Geduld und ihren Kampfesgeist, sich nicht unterkriegen zu lassen – für sich, aber vor allem: für ihr Kind. Am Ende gibt es tatsächlich so eine Art Happy End. Allerdings nur auf Bewährung. Denn bald schon kann ein nächster brauner Umschlag ins Haus flattern, der ihr wieder einen Strich durch ihre besser gewordene Situation machen könnte.

Was ihren Ex angeht, hat sie lebenslänglich. Sie hat sich damit abgefunden, dass das ihr Schicksal ist. Und sagt sich, dass das eben ihr Preis dafür ist, die beste Tochter auf der Welt geschenkt bekommen zu haben…

Carola ist übrigens sehr interessiert an Austausch. Wenn Ihr also persönlich oder beruflich in dieser Hinsicht einschlägige Erfahrungen gemacht habt, dann freut sie sich über Eure Zuschriften an carola.fuchs (at)gmx.net, gern könnt Ihr auch mal auf Ihrer Website vorbeischauen: http://www.carola-fuchs.de. Und zu guter Letzt könnt Ihr hier ihr Buch kaufen, das sie im Selbstverlag veröffentlicht hat.

Carola Fuchs: Mama zwischen Sorge und Recht

Das Buch zum Thema:

http://www.carola-fuchs.de

Mama_Sorge_Recht_gross

„Alleinerziehende Mutter kämpft ums Kindeswohl – gegen Voreingenommenheit und schnelle Urteile
Neuerscheinung als Selfpublishing: „Mama zwischen Sorge und Recht – Die aberwitzigen Erfahrungen einer Mutter in Sachen Umgang“ von Carola Fuchs
„Mehr Rechte für ledige Väter“, so titelte die Presse 2013 nach Inkrafttreten der Änderungen im deutschen Sorge- und Umgangsrecht. Und wie sieht nun die Realität aus, wenn die getrennten Eltern gleichberechtigt, aber uneinig sind? Sind dann Familiengerichte und Jugendämter in der Lage, das Kindeswohl zu schützen?

Der Erfahrungsbericht „Mama zwischen Sorge und Recht –
Die aberwitzigen Erfahrungen einer Mutter in Sachen Umgang“ von Carola Fuchs schildert den Kampf einer Mutter um Recht, Gerechtigkeit und Kindeswohl – persönlich, ehrlich, bewegend.
Carola steht vor Gericht. Ihr Fall hat eine lange, bewegte Geschichte. Die Geschichte einer Liebe, die leidenschaftlich begann, aber mit Handgreiflichkeiten und einer Morddrohung endete. Der Ankläger: Ihr smarter Ex-Freund Thomas will sein Recht auf Umgang mit der gemeinsamen Tochter durchsetzen. Carolas Hoffnung auf eine sachliche Klärung ist groß, doch die Dame vom Jugendamt und der Richter ignorieren ihre Berichte vom Verhalten des Vaters – und urteilen zu seinen Gunsten. Währenddessen leidet die kleine Katja unter Schlafstörungen und bestreikt die Papa-Übernachtungen. Das ist weder gerecht noch gesund, denkt Carola, und beginnt zu kämpfen.

Warum ich das Buch geschrieben habe
Es ist ein ernstes Thema, und dennoch: Ich möchte durch die Beschreibung meiner skurrilen Begegnungen mit einem völlig unberechenbaren Vater, mit „einfühlsamen“ Amtsangestellten und Richtern, die ihre Schubladen pflegen, zum Staunen und zum Lachen bringen. Und gerade dadurch möchte ich anderen Frauen Mut machen: Verbündete zu suchen und so lange nicht aufzugeben, bis sie davon überzeugt sind, dass die beste Lösung für ihr Kind gefunden ist. Dabei polarisiere ich nicht, im Gegenteil: Der Einblick in die menschlichen und persönlichen Seiten meiner Geschichte zeigt, wie sehr die Bevorzugung eines Elternteils Kinder in Mitleidenschaft ziehen kann.

Mama zwischen Sorge und Recht
Die aberwitzigen Erfahrungen einer Mutter in Sachen Umgang
Informationen, Leseprobe und Bestellmöglichkeit: http://www.carola-fuchs.de
Kontakt: carola.fuchs@gmx.net

Taschenbuch
263 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-00-047004-2
7,95 Euro“