Nächstes Treffen Mütterinititave Bayern

Wann?
Am Mittwoch, den 4.4.2018 um 17:30 Uhr

Wo?
Kofra
Baaderstr. 30
80469 Münche

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Brief einer Mutter an die Öffentlichkeit

Sehr geehrte Bürger in Deutschland,
Sehr geehrte Politiker in Deutschland,
Sehr geehrte Richterschaft mit helfenden „Fachkräften“,

Ich stehe hier als Frau eines Kindes, dem ich mir erlaubt habe, das Leben zu schenken. Das nicht leben würde, hätte ich auf den Kindsvater gehört, der wollte, dass ich einer Abtreibung zustimme. Der verschwand, um dann umso stärker unser Leben zu bedrohen. Es ist also eine Konstante: er bedroht Leben, sowohl des Kindes, als nun auch meines.

Wo ist Ihre Rolle dabei? Sie schauen dem Mord langsam, aber geniessend zu. Eine Lust scheint das Gericht zu treiben, nicht den Schwächeren zu schützen, sondern den stärkeren. Diese Ideologie hatten wir bereits einmal in Deutschland: Kinder wurden vor den Augen ihrer Mutter ermordet. Nicht vor den Augen der Väter, wohlgemerkt.
Dabei kommt eine von überallher schwappende, unreflektierte, engstirnige und geizige Methodik zuhilfe, die da heisst: „hälftig ist fair und Vater und Mutter sind gleich“.
Es wird ein Naturgesetz mit grausamen Folgen für die Gesellschaft einfach ausgehebelt, das in der Tierwelt nie angetastet würde – dann würde die Spezies nämlich aussterben.

Tiermütter werden wahnsinnig, wenn ihnen das Kind genommen. Tierkinder verweigern Nahrung, wenn von der Mutter getrennt. Die Welt echauffiert sich über ein Eisbärenbaby / Löwenbaby ohne Mama…
Die sprichwörtliche Löwenmutter darf es nur bei den Menschen nicht geben – da wird sie als krankhaft klettig erklärt und das Kinder in angeblich höchster Gefahr, (mindestens) mehr als hälftig entrissen.

Dass die Gerichte in Deutschland unter Druck von Geld und Väterlobbyisten stehen, die äußerst misogyn, einfach nur Mutter und Kind schaden wollen, ist bekannt und ich fühle mit Ihnen. Wahre Väter brauchen  kein Gericht.

Es braucht Mut und Humanismus, um dem Trend Weisheit und Aufklärung entgegenzusetzen, Motive exakt anzusehen und mit gesundem Menschenverstand Persönlichkeiten zu prüfen.
Es braucht Mut, um dem Vorreiter der Richter, König Salomon, der erkannte, dass eine wahre Mutter ihr Kind nicht halbieren lässt, im Berufsstand Ehre zu erweisen.

Ich bin furchtlos. Sie können vielleicht meine Gesundheit fordern, aber nicht meinen Mut, mein Kind zu schützen. Ich habe Ihnen alle Gründe genannt, es liegt an Ihnen, mit dem gleichen Mut Ihrem Berufsstand Ehre zu erweisen und mir als deutschem Bundesbürger das Gefühl zugeben, dass es ein Grundgesetz und eine funktionierende Demokratie gibt.

Eine seit Jahren um Menschenrecht kämpfende Mutter

Female and baby lions

Mütterschicksale und hilflose Helferinnen

Eine Helferin:

„Die meisten Frauen, die mich inzwischen anschreiben, haben Probleme damit, dass ihnen am Familiengericht oder im Jugendamt nicht geglaubt wird. Ein Riesenthema ist Kindesumgang nach einer Gewaltbeziehung. Mütter werden schon heute im Rahmen von Vergleichen zu Kindesumgang oder gar Wechselmodell mit Vätern gezwungen, die sie und/oder ihre Kinder missbraucht haben. Auch noch schlimmere Fälle höre ich immer häufiger: Dass die Frauen ihre Kinder an diese Täter verlieren. Es kräht nämlich kein Hahn nach ausgeglichenem Kindesumgang mit der Mutter und das „Parental Alienation Syndrome“ ist kein Thema mehr, wenn die Kinder einmal beim Vater sind.

Diesen Frauen kann ich nicht helfen. Ich kann ihnen zwar helfen, mit ihren Gefühlen umzugehen, aber ich kann ihnen nicht juristisch helfen. Und wie krank ist es, wenn man einer eigentlich gesunden Frau beim Umgang mit Ängsten hilft, die ein menschenunwürdiges System verursacht hat? Ich fühle mich verzweifelt und ohnmächtig angesichts dieser Geschichten.

Manche Frauen schrieben mich an und baten mich darum, andere Frauen zu warnen, dass sie sich aus diesem Grund nicht trennen sollen. Lieber misshandeln und schlagen lassen, als die Kinder verlieren, also?

Wie soll ich Frauen/Müttern zu einer Trennung raten, wenn sie danach nicht ausreichend juristisch und finanziell geschützt sind? Für mich ist das der blanke Hohn. Die aktuellen politischen Entwicklungen haben in diesem gesamten Bereich einen riesengroßen, blinden Fleck. Das Ganze ist nichts Neues, wie ich erfahren durfte. Schon seit Anfang der 2000er Jahre – seit den zunehmenden Änderungen des Umgangs- und Unterhaltsrechts zugunsten der Väter – informieren vor allem Frauenverbände und in den USA z.B. auch Männer (Lundy Bancroft, Barry Goldstein) zu diesem Thema. Dieses Phänomen ist nämlich ein weltweites. Hören und sogar danach handeln, will offensichtlich keiner. Die Betroffenen sind oft zu schwach, um sich lauthals zu wehren. Daher kann man sie leicht politisch ignorieren.“

Walter Sutkowski-Mutter mit Kind Lbg

Leserbrief an die „Welt am Sonntag“ zur Superväter-Titelstory am 04.10.2015

Supervater
Sehr geehrte Herrn Redakteure,
ich habe es als Mutter nicht abwarten können bis diese Titelstory endlich wahr wird!
Nun haben wir es schwarz auf weiß, dass die Evolution bei der Spezies männlicher Mensch wahre Wunder bewirkt hat.
Die natürliche Aufgabe der Aufzucht der Nachhut wird – in erdgeschichtlichen Maßstäben gemessen – äußerst rasant den Supervätern übertragen.
Ja, so ist es eben mit der Evolution – sie passt sich an die natürlichen Gegebenheiten an – und die sind im Moment äußerst schlecht für Mutter und Kind ohne Lobby.
Und da wurden sie biologisch rasant entwickelt: Die Spezies der SUPERVÄTER! Heureka !!!
Superväter sind die besseren Mütter – wir wissen es doch seit der Kindschaftsrechtsreform 1998 schon längst – Frau und Mutter, dieses Konzept ist längst überholt.
Es lebe Superdaddy!
Ich schlage vor, wir lassen den Schritt der standardmäßigen Einführung des Wechselmodells einfach aus und übergeben die Kinder den Superväter gleich vollständig zur gelassenen Erziehung.
Das Wechselmodell verlangsamt diesen Prozess doch nur unnötig.
Bravo !
Endlich können Superväter es den verhassten Ex-Mamas so richtig zeigen.
Und… man spart sich noch ein schönes Sümmchen an Unterhalt.
Ein gelungener biologischer Schachzug der Evolution.
Viele Grüße an Euch redaktionellen Väterrechtlern von der Welt am Sonntag!
Frederike Naumann
Mütterinitiative – Mamas wehren sich

Pressemitteilung zur Selbsthilfegruppe „Mütterinitiative – Mamas wehren sich“

Nichts verändert das Leben einer Frau so stark, wie die Geburt eines Kindes. Ihr liegt es am Herzen,  für das das Wohlergehen ihres Kindes zu sorgen, es zu beschützen.

Seit Einführung des neuen Kindschaftsrechts  wird es in strittigen Trennungssituationen vielen  Müttern unmöglich gemacht, den Schutz für ihre Kinder aufrecht zu erhalten.

Das im Grundgesetz Artikel 6 Absatz 4 zugesicherte Recht der Mutter auf Schutz und Fürsorge der Gemeinschaft wird in den Familiengerichten oft nicht erfüllt.

Wir von der Mütterinitiative möchten, dass die Rechte von Müttern und Kindern wieder gewahrt werden und die Stellung der Mutter in der Gesellschaft verbessert wird.

Mütter und Kinder werden durch jahrelange familienrechtliche Streitigkeiten in finanzieller und seelischer Hinsicht sehr belastet. Manchmal können sie dem nicht mehr standhalten und erleiden körperliche und seelische Schäden.

Das sogenannte Wechselmodell wird von getrennt lebenden Vätern gerne als das beste Betreuungsmodell angepriesen. Hierbei muss das Kind beispielsweise im wöchentlichen Wechsel zwischen väterlicher und mütterlicher Wohnung pendeln. Wir warnen ausdrücklich davor, denn ein zentraler Lebensmittelpunkt für das Kind, ein Nest ist wichtig für ein gesundes  Heranwachsen.

Babys und Kleinkinder werden zum Umgang mit Vätern gezwungen, die nie in häuslicher Gemeinschaft mit dem Kind gelebt haben. Er ist für sie eine völlig fremde Person. Babys und Kleinkinder empfinden eine Trennung von der Hauptbezugsperson als Bedrohung und kann sogar dazu führen, das Urvertrauen zu erschüttern. Trotzdem müssen kleine Kinder -begründet mit dem geringen bewussten Erinnerungsvermögens – noch häufiger als größere Kinder den Umgang zum Vater pflegen.

Ein zentrales Anliegen unserer Initiative ist der Schutz von Mutter und Kind bei Gewalt des Vaters. Zurzeit sind Kinder noch nicht in das Gewaltschutzgesetz eingeschlossen, sodass sie auch Umgang mit gewalttätigen Vätern pflegen müssen. Das Mittel der Wahl kann nur eine detaillierte Einzelfallprüfung und ggf. eine Umgangsaussetzung sein.

Unverheirateten Müttern muss wieder automatisch das alleinige Sorgerecht zufallen. Durch das gemeinsame Sorgerecht werden Mutter und Kind  bezüglich ihres  Selbstbestimmungsrechts in Aufenthalts-, Krankheits- und Betreuungsfragen stark eingeschränkt.

Fazit:

Auch Frauen mit Kindern muss ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden.

Den Rechten des Vaters müssen auch Pflichten gegenüber stehen, sonst wird dem Missbrauch des Machtinstrumentes Familienrecht Tür und Tor geöffnet.

Engagierte Frauen haben im Münchner Raum die Selbsthilfegruppe „Mütterinitiative- Mamas wehren sich“ gegründet. Die Initiative ist im deutschsprachigen Raum aktiv und soll den Austausch, sowie die gegenseitige Stärkung der Mütter ermöglichen. Es gibt regionale Treffen in verschiedenen Regionen Deutschlandes.

https://www.facebook.com/groups/muetterinitiativepublic

http://muetterinitiative.wordpress.com

https://muetterimfamiliengericht.wordpress.com

http://www.netzwerk-muetterinitiativen.com

 

E-Mail: Muetterinitiative@Outlook.de

Mütterinitiative – Mamas wehren sich, Baaderstr. 30, 80469 München

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