Kindern wird durch ihre Mütter eine Stimme gegeben…

…denn Mütter sind das Lebenselixier für Kinder….

… das Alpha und das Omega…

… das Sein, das jeden Psychologen erübrigt…

Lasst Kinder endlich wieder mit den Mütter sein !

Im Tierreich habt ihr doch auch Mitleid mit den mutterlosen Eichhörnchen, etc…

Ohne Mama geht es nicht – das gilt für Tier- und Menschenreich !

GEBT KINDERN EINE STIMME !!!

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Brandbrief einer Mutter an die Politik

Sehr geehrte Frau/Herr Politiker,

mein Name XXX(37 Jahre) Mutter eines mittlerweile 4-jährigen Sohnes. Ich wende mich hilfesuchend an Sie, ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Es geht um die Gesundheit und Zukunft meines Sohnes.

Ich möchte Ihnen den Fall so gut ich kann schildern

Vorgeschichte:
In einer kurzen Beziehung zu einem Mann wurde ich schwanger. Ab dem Zeitpunkt der Schwangerschaft veränderte sich das Verhalten des Kindsvaters schlagartig. Er missbrauchte mich physisch und psychisch und wollte die Abtreibung des Kindes, setze mich unter Druck, ließ mich Dinge tun, die einer Schwangerschaft abträglich sind. Ich aber mochte dieses, mein Kind zur Welt bringen und ihm eine gute Mutter sein, ihm eine glückliche Kindheit bieten, sodass es eines Tages auf eigenen Beinen stehend sein Leben nach seinen Wünschen bestreiten kann.

Ich schaffte es mit großer Anstrengung und der Hilfe meiner Eltern aus dieser Beziehung herauszukommen, um letztendlich wieder auf die Beine zu kommen. Seitdem ziehe ich mein Kind alleine groß mit der Unterstützung meiner Eltern. Mein Kind ist sehr aufgeweckt und sprachbegabt.
Nachdem sich der Kindesvater während der Schwangerschaft nicht mehr gemeldet hatte, hatte ich trotzdem immer noch Angst vor ihm und wendete mich noch in der Schwangerschaft an die Jugendhilfe meiner Stadt. Kurz vor der Geburt meldete sich der Vater dann doch wieder. Er wollte bei der Geburt dabei sein und den Namen bestimmen. Ich hatte den Vater bei der Geburt nicht angegeben und so begann der bis heute andauernde „Konflikt“. Zunächst um die vom Kindesvater eingeklagte Vaterschaftsfeststellung, dann wurde geteiltes Sorgerecht und Umgang eingeklagt. Und er hat dies auch bekommen – sowie der Vater immer alles bekommt und die Mutter die Generalschuld.

Die Umgänge zwischen Vater und Sohn verliefen zunächst begleitet, dann unbegleitet, bis es im Jahr 2016 zu Übernachtungen beim Vater kam.

So äußerte mein Kind – ein Junge – zunächst meiner Mutter gegenüber, dass der Vater ihn am After berühren würde und an seinem Penis ziehen würde. Mir gegenüber äußerte mein Sohn den Missbrauch in abstoßenden Details.

Ich habe das voller Sorge dem Jugendamt vorgetragen und mir wurde unterstellt, dass meine Mutter und ich lügen. Ich habe dann auf geltendes Recht verwiesen und um sofortiges, dringendes Einschreiten gebeten. Wegen dieser Reaktion des Jugendamts habe ich bei zwei Anlaufstellen für Kinder, die Opfer sexueller Gewalt wurden, Hilfe gesucht. Der Fall wurde vom Amtsgericht XXX an die Staatsanwaltschaft YYY weitergegeben und ist bis heute offen.

Aktuelle Situation:
Mittlerweile wurde dem Vater wieder unbegleiteter Umgang mit einstweiliger Anordnung zugesprochen, in einer weiteren einstweiligen Anordnung auch wieder Umgang in der väterlichen Wohnung. Der letzte Beschluss lag zu dem Zeitpunkt weder mir noch meiner Anwältin, noch dem Jugendamt vor. Ich ahnte nicht, dass mein Sohn in die väterliche Wohnung gebracht wird.
Mein Kind seither im Kindergarten stark verhaltensauffällig geworden und muss sogar in einen anderen Kindergarten gehen. Mittlerweile zeigt er im jetzigen Kindergarten sexualisiertes Verhalten und mir sind die Hände gebunden, ich kann das Vorgehen des Jugendamts nicht verstehen. Es ist nach allem was ich an Informationen bekomme so, dass jemand meinem Sohn etwas antut. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll – es geht doch um das Wohlergehen, die Gesundheit, die Zukunft und das ganze Leben eines jetzt 4-Jährigen Jungen.

Gerade wurde vom Jugendamt eine Kindeswohlgefährdung ausgesprochen und mittlerweile stehe ich im Verdacht eine Gefährdung für mein Kind zu sein. Das Jugendamt begründet die Gefährdung, nicht auf den Verdacht des Missbrauchs durch den Vater, sondern darauf, dass ich einen Loyalitätskonflikt schüren würde und deshalb mein Sohn ein so auffälliges Verhalten zeige. Ich habe Angst, dass mein Sohn traumatisiert ist und ich ihm nicht helfen kann. Ich habe den Umgang, aus Sorge, 3 Mal ausfallen lassen und es wurde seitens des Jugendamtes gedroht, mir den Sohn wegzunehmen, ihn fremd unterzubringen. Aber ich handle ja nur so, weil mir das Jugendamt nicht hilft, denn ich muss ihn auf Grund aller Indikatoren als bedroht, durch den Kindsvater, betrachten.
Der Kinderpsychologe und meine Familienhelferin sprechen sich klar gegen die Einschätzung des Jugendamts aus und auch gegen die Vorgehensweise des Gerichts. Die richterlichen „Beschlüsse“ sind einstweilige Verfügungen, dagegen kann ich nichts tun. Meine Familienhelferin versucht nun mehr seit 4 Wochen ein Gespräch mit den Jugendamtsmitarbeitern zu bekommen und wird abgewiesen und es wurde ihr u.a. gesagt, sie dürfte beim Familiengericht nicht als Zeugin aussagen.

Ich lebe nun seit Beginn dieser Vorkommnisse in Angst um Gesundheit und Zukunft meines Sohnes; nun lebe ich auch noch in Angst, dass mein Kind aus seinem stabilen und liebevollen Umfeld gerissen wird, weg von seinen Großeltern, weg von mir. Solange das Jugendamt erlaubt, dass der Vater unbeaufsichtigten Umgang mit meinem Sohn hat muss ich mir Sorgen machen; ich kann nicht anders, ich liebe meinen Sohn mehr als alles andere auf der Welt.

Wir, meine Eltern und ich haben alles getan was in unserer Macht steht und sind nun ohnmächtig und verzweifelt. Ich bitte Sie um Hilfe. Vielleicht können Sie irgendetwas tun um zu helfen.

Hochachtungsvoll

XXX

Briefumschlag fcm

Man darf nichts pauschalisieren

Hm… also ich denke, dass man nichts pauschalisieren darf.

Ich selbst bin Scheidungskind und mein Vater ist für mich unheimlich wichtig.

Zum Glück hat sich bei uns die Frage nie gestellt, bei wem wir leben wollen oder müssen. Mein Vater war trotzdem immer teil der Familie und dafür bin ich vor allem meiner Mama heute mehr denn je dankbar. Aber auch, wenn die Bindung zum Papa gut war, trotzdem hatte ich Sehnsucht nach meiner Mama wenn es mir nicht gut ging und generell steht meine Mutter auch heute noch viel kompromissloser hinter mir, als mein Vater es je tun würde.

Sie ist halt mit Herz und Seele Mama. Und genau da liegt ja der Punkt. Nur eine mama hat diese natürliche Art der Verbindung zum eigenen Kind. Ab dem ersten Moment der Existenz. Mama und Kind müssen sich nicht kennenlernen. Die Mama kennt von Natur aus die Bedürfnisse des Kindes. Bei einem Vater muss die Verbindung erst wachsen. Dies beginnt wenn überhaupt 10 Monate später.

Viele meiner Freunde sind aus verschiedenen Gründen ohne Vater groß geworden und alle kommen mehr oder weniger damit klar. Ein paar meiner Freunde sind ohne Mutter aufgewachsen und die haben einen Knacks und leiden bis heute. Es ist eben viel schwieriger zu akzeptieren (ob bewusst oder unbewusst), dass diese natürliche Bindung zur Mama gekappt wird, als die unnatürlich herbeigeführte freiwillige Beziehung zum Vater.

Was ich damit sagen will ist, dass ein Kind die Mama braucht. Wenn der Vater dann auch noch eine psychische Störung hat, ist das natürlich noch der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt. Leider unterstützt das deutsche Familienrecht genau diese Väter mit allen Mitteln. Ganz, ganz traurige Geschichte.

Eine Mutter

P.S. Es ist wirklich schlimm. Manchmal Zweifel ich wirklich an der Menschheit. Da bekommt man als Mutter die Fähigkeit aberkannt, dass Beste für sein Kind zu erkennen.

Sicher gibt es auch Mütter, die den Paarkonflikt zu Lasten des Kindes austragen, aber das wird doch wohl viel zu sehr pauschalisiert.

Kollwitz Mutter

Isabell Longhorn: Seitdem ich denken kann

Seitdem ich denken kann.

In allen Geschichten, die ich zu meiner Familiengeschichte kenne, tritt immer wieder ein bestimmtes Thema auf…

Meine Oma, die zu Beginn des zweiten Weltkrieges unter Todesangst von einem amerikanischen Offizier vergewaltigt wird.
Sie wird schwanger.

Ein Mädchen! Sie gebärt ein gesundes Kind, das sie noch im Moment der Geburt von der Hebamme töten lässt. Angst! Wie soll sie das erklären, woher kommt das Kind. Eine ledige Frau mit einem Baby. Zur damaligen Zeit undenkbar.

Jahre später gebärt sie ein weiteres Mädchen. Sie heiratet wenige Jahre danach. Die Tochter wird nie adoptiert.

Das ewige Tabuthema des sexuellen Missbrauches, und der Tatsache, dass Frauen gesellschaftlich schlecht gestellt werden, wenn sie „Alleinerziehend“ sind.

Diese Schmach – natürlich sind die Mütter heute den gesellschaftlichen Themen mit einer anderen Ausrichtung konfrontiert. Das leidige Thema der Jobsuche.
Wer will denn schon eine Alleinerziehende, die alleine die Schließtage im Kindergarten, oder die Ferienzeiten in der Schule stemmen muss, und dann auch noch fürs Kind da sein möchte, wenn er oder sie mal wieder krank ist.

Die Tatsache, dass dieses Mädchen selber Kinder in einer bis heute bestehenden glücklichen Ehe gebar, und dass diese Frau meine Mutter ist.

Es zieht sich durch wie ein roter Faden, denn auch ich, die Verfasserin dieser Zeilen bin alleinerziehende Mutter.

Mutter eines sexuell missbrauchten Kindes.

Wer uns das angetan hat? Der leibliche Vater.

Ob das der Grund der Trennung war? Nein, das war bereits Vergangenheit.

Auch ich stelle mich heute den gesellschaftlichen Problemen, bewerkstellige alles alleine. Hätte ich meine eigene Mama nicht, die sich liebevoll um meine Tochter annimmt, dass ich meinen Job nicht verliere, dann…

Die schlaflosen Nächte, wenn mein Mädchen mal wieder krank ist, und ich nach einer schlaflosen Nacht am nächsten Tag frisch gestriegelt in die Arbeit gehe, kennen alle Alleinerziehenden. Mein Herz bei meiner Tochter, meine Seele die viel erleiden musste, wegen alledem was sich seit Generationen in meiner eigenen Reihe abgespielt hat und auch mir durch das Familiengericht angetan wurde.

Ich bin der Überzeugung, wenn die Mütter der heutigen Zeit sich offen diesen Themen stellen, und diese in die Welt hinaustragen, es irgendwo und irgendwann Menschen geben wird, die uns eine Stimme geben, und die mit uns Vollblutmamas an diesen Themen arbeiten werden.

UNSEREN KINDERN SOLL ES EINMAL BESSER GEHEN ! SIE SOLLEN ES LEICHTER HABEN!

Sie sollen es leichter haben, gesellschaftlich akzeptiert zu werden.

Dass es keine Tabuthemen mehr geben wird, und dass man die Arbeit dieser Mütter honorieren wird, und sie mehr Unterstützung bekommen werden, als es bis zum heutigen Tage ist.

Lieber Leser, hat dich meine Geschichte berührt? Dann lass mir einen Kommentar da…

Wenn ich merke, dass Interesse besteht – wer weiß, vielleicht hört ihr bald wieder von mir…

Isabell Longhorn

Grandma Jean 1977

Elfriede Hammerl: Zu enge Bindung II

„Wie mütterliche Fürsorge zunehmend pathologisiert wird.

Was bisher geschah: Zwei Volksschulkinder sagen, dass sie an den Besuchswochenden beim Vater sich selber überlassen seien. Der Vater sagt, das sei erstens nicht wahr, und zweitens überlasse er die Kinder sich selber, damit sie lernten, sich allein zu beschäftigen. Der Gerichtsgutachter sagt, die Kinder lügen, um der Mutter zu Willen zu sein, und außerdem sei es gut, wenn der Vater den Kindern Entwicklungsspielraum lasse, statt wie die Mutter ihre Freizeit zu strukturieren. Passt irgendwie nicht zusammen? Ist aber notwendig, wenn bewiesen werden soll, dass die Mutter, vordergründig harmlos, in Wirklichkeit ein Kontrollfreak ist, und der Vater, vordergründig emotional instabil und leicht erregbar, trotzdem einer, dessen Verhaltensweisen stärker in den Lebensalltag der Kinder einfließen müssen.“

weiter hier:

http://www.profil.at/meinung/elfriede-hammerl-zu-enge-bindung-ii-6182491

 

 

FAZ: Verhaltensforschung – Mütter können mehr

Verhaltensforschung Mütter können mehr

Kinderkriegen setzt ungeahnte Kräfte im Gehirn frei, das hat die Verhaltensforschung eindrucksvoll belegt. In der Debatte um die bereuenden Mütter braucht es weder Trost noch die fatale Selbstentwertung der Frauen.

28.04.2016, von Martina Lenzen-Schulte

weiter hier:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/verhaltensforschung-muetter-koennen-mehr-14202664.html

 

 

Kommentar einer Leserin zum Mütter-Interview

„Das Interview anzuhören war kaum möglich. 😦
Man kann uns Mütter mit einer Kuh vergleichen, denen wird das Kälbchen auch sehr bald nach der Geburt genommen. Dann wird die Kuh gemolken bis es nicht mehr geht und wenn nichts mehr zu holen ist, gehts auf die Schlachtbank (für uns Mütter ist das die Psychotherapie, weil man uns kaputt gespielt hat.)
Auch wenn der Vergleich manchen stören mag, ist es traurige Realität. Und wer schon einmal gesehen hat, wie eine Kuh um ihr Kalb kämpft und trauert, weiß, was ich meine.
Wenn in ein paar Jahren aus bewusst kaputt gemachten Kindern degenerierte Erwachsene werden, die ihr Leben Dank dieses desaströsen Familienrechts bei Psychologen, Psychiatern und mit Pillen verbringen, kommt hoffentlich endlich eine Wende.“

 

Bundesarchiv Bild 183-1985-0628-016, Stolpen, Kuh mit Kalb