Die Störenfriedas: Die hässliche Welt der Väterrechtler

„Wir Störenfriedas sind Hassmails und Beschimpfungen, Unterlassungsklagen und anderen Blödsinn durch Freier, Zuhälter, Transaktivisten und andere Frauenhasser gewohnt. Was uns aber in den letzten Wochen wirklich verwundert hat, dass die Gruppe mit dem nachhaltendsten Frauenhass die der Väterrechtler ist, die uns auf allen Kanälen regelrecht nachstellt und selbst vor massiven Beschimpfungen und Bedrohungen nicht zurückschreckt. Für uns war das Grund genug, sich einmal anzuschauen, wer diese Väter eigentlich sind und woher sie den Anspruch nehmen, anderen ihren Hass und ihr verqueres Weltbild überzustülpen.“

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https://diestoerenfriedas.de/die-haessliche-welt-der-vaeterrechtler

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Die Stoerenfriedas: Wechselmodell für alle – wie Väterrechtler die Bundestagswahl kapern

Es ist kein Geheimnis, dass Väterrechtler besser vernetzt sind als Mütter. Der Grund liegt auf der Hand: Sie haben Ressourcen und Zeit, die Müttern fehlen. Nur so sind die Ereignisse der letzten Tage zu erklären, die auf ein völliges Versagen der Politik schließen und das Schlimmste für Mütter und Kinder …Weiterlesen The post Wechselmodell für…

über Wechselmodell für alle – wie Väterrechtler die Bundestagswahl kapern — Die Störenfriedas

Familienunrecht in Deutschland: Staatlich verordneter Mütterhass

Staatlich verordneter Mütterhass

May 16, 2017

Hope For Humanity

Zu Anfang dieses Artikels ist es wohl unumgänglich darauf hinzuweisen, dass es in diesem Bericht NICHT um Väter im Allgemeinen geht, die sich nach einer Scheidung/Trennung um Kontakt zu ihren Kindern bemühen, sondern um die Ideologie, die Manipulationen und Lügen, die von einer kleinen Gruppe von Lobbyisten ausgeführt werden, um die Expartnerin , als Mutter der gemeinsamen Kinder, zu demontieren. Hilfe bei diesem perfiden Vorgehen, erhalten die selbsternannten „Aufbruchsbewegungen“ , von verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Interessenverbänden.

Fürsorgliche Väter tun alles in ihrer Macht mögliche, um auch nach der Trennung , einen guten Einfluss auf ihre Kinder zu haben, indem sie als männliches Vorbild fungieren, dass versucht den Kindern die elterliche Trennung weniger Schmerzhaft erscheinen zu lassen. Ein vorbildlicher Vater zeichnet sich durch einen respektvollen Umgang mit der Kindesmutter aus, er unterstützt die gemeinsamen Kinder finanziell und hat auch schon während der noch bestehenden Partnerschaft viel Zeit mit seinen Kindern verbracht, ihnen Selbstbewusstsein , Empathie und moralische Werte vermittelt.

Müttergruppen, Alleinerziehendegruppen und selbst feministische Gruppen, leugneten nie die Wichtigkeit des Vaters im Leben eines Kindes, im kompletten Gegensatz zu der Gruppe der Väter, die lautstark ueber eine angebliche Bevorzugung von Müttern schwadronieren und sich selbst Väterrechtler nennen. Das Bestreben dieser Individuen gilt nicht dem Wohle der gemeinsamen Kinder, sondern der Rache und Kontrolle der Expartnerin, der Umgehung von Unterhaltszahlungen und der Entfremdung der gemeinsamen Kinder, bis hin zum vollständigen Kontaktabbruch der natürlichen Mutter-Kind-Bindung. Das unendliche Leiden der Kinder und ihrer Mütter wird hierbei nicht nur billigend in Kauf genommen, es ist sogar ausdrücklich erwünscht, als Zeichen des Sieges über den erfolgten Kontrollverlust seines „Eigentums“.

Diese Ideologie entstammt der vor weniger als hundert Jahren noch stattgefundenen Einstufung, dass Frauen und Kinder als „ Besitz“ des Mannes galten und es einzig dem Mann oblag, über dieses Eigentum willkürlich zu entscheiden. Genau dieses überholte Weltbild der absoluten Macht, ersehnen sich diese Patriarchen zurück und werden in ihrem Machtbestreben von Richtern, Anwälten, Sozialarbeitern und der Politik umfangreich unterstützt. Diese Unterstützung der patriarchalen Gesellschaft beruht auf zwei Komponenten :

1. dem finanziellen und

2. dem ideologisch manipulierten Aspekt.

weiter hier:
http://femalesupremacy.wixsite.com/mysite/single-post/2017/05/16/Staatlich-verordneter-M%C3%BCtterhass

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Hört auf die Väterrechte über das Kindeswohl zu stellen!

Das Leben einer Hardcore Single Mom

Angesichts des kommenden Muttertages habenEltern.de,Mama arbeitetundMutterseelesonnigdazu aufgerufen, seinen eigenen Muttertagswunsch in die Welt hinaus zu schicken via #muttertagswunsch . Tolle Aktion!

In den letzten Jahren habe ich viele, viele Leidensgeschichten alleinerziehender Mütter und vor allem deren Kinder gelesen, gehört, gesehen. Jedes Mal war ich nicht nur fassungslos, jedesmal starb ein Stück des Glaubens an das Rechtssystem in mir. Mittlerweile kann ich sagen: Viel ist davon nicht übrig geblieben. Tot ist es allerdings noch nicht. Immerhin stirbt die Hoffnung zuletzt.

Ich lernte Mütter kennen, denen ihre Säuglinge sprichwörtlich von der Brust gerissen worden sind, nur weil der frisch getrennte Kindsvater es nicht einsah, dass die Mutter mehr Zeit mit dem Baby verbringen sollen darf, als er. Wozu zurückstecken? Das Baby verkraftet das schon!

Falsch!

Ich wünsche mir, dass offensichtliche Unterschiede zwischen Mann und Frau anerkannt und berücksichtigt werden! Gleichberechtigung in allen Ehren aber doch bitte…

Ursprünglichen Post anzeigen 402 weitere Wörter

Jugenamtsleiter Marc Serafin macht sich stark für den Väteraufbruch

Am 21.2.2017 schrieb Hartmut Wolters (VAFK Köln):

„Der Newsletter macht im Moment eine Pause, weil sich ein unglaublicher Strom der Unterstützung unserer Arbeit breit macht. Väter haben es satt, als Unterhaltspreller und Rabenväter dargestellt zu werden. Die perverse Aktion von Sigmar Gabriel, Heiko Maas und Manuela Schwesig hat nicht der SPD geholfen, sondern uns .. Wer dann (nach dem Flashmob des VAFK in Köln am 26.2.17) noch bleiben möchte, ist herzlich eingeladen, sich um 14 Uhr an der Kundgebung für ein starkes Europa zu beteiligen. Marc Serafin ruft zur Teilnahme auf: „Ohne EU keine Europaratsresolution zur Doppelresidenz, kein europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, kein Druck auf das konservative deutsche Familienrecht und Familienbild!“

Dumm nur, dass Marc Serafin laut der Aussage der zuständigen Bereichsleitern im BMFSFJ in den wissenschaftlichen Beirat der Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ berufen wurde, ebenso wie Hildegund Sünderhauf, die Kooperationspartnerin des Väteraufbruchs ist. Wie soll man jedoch die Gesundheit von Kindern erforschen, wenn es eigentlich um Väterrechte geht?

Ein ähnliches Problem der Verwechslung zwischen Väter- und Kinderrechten hat offensichtlich die Abc-Kindesvertretung, die in engem Schulterschluss mit FDP-Familienpolitikern das Kindeswohl generell abschaffen möchte, jedoch mit staatlicher Unterstützung Verfahrensbeistände ausbildet. Wie soll das zusammengehen? Ein Anwalt des Kindes, der das Kindeswohl ablehnt? Ein Anwalt des Kindes, der zugleich Väterrechte vertritt?

Deutsches Rechtssystem, wo bist du geblieben?

Machen wir neuerdings Befangenheit zum staatlich legitimierten Grundsatz deutscher Rechtssprechung?

 Strasbourg Europarat Denkmal

Phönix-Frauen: Väterwerbung für den Mütterjob ?

Die Fallstricke der Gleichberechtigung

„In den letzten Monaten und Jahren gab es ja so einige Bestrebungen, den „Mütterjob“ Familienarbeit attraktiver für Väter zu gestalten. Interessant ist, wie diese Veranstaltungen vom Bundesfamilienministerium benannt werden. Da heisst es z.B. Vater sein braucht Zeit. Auch setzt man sich neuerdings sehr dafür ein, dass die Unternehmen endlich mal Familienarbeit als gleichberechtigt zur Erwerbsarbeit betrachten und den Vätern dadurch keine Karriere-Nachteile entstehen, dass sie für ihre Familie in Teilzeit gehen. Was bei all diesen Bestrebungen auffällt ist, dass die Väter in einer Art und Weise gepampert und unterstützt und vor allem auch überzeugt werden sollen, wie manche (berufstätige) Mutter es sich nicht zu träumen wagt. Die Quote für Frauen in Vorstandsetagen, die lange nicht umgesetzt ist, führt dagegen zu einem großen Aufschrei und Hatespeech unter Männern. Gespiegelt wird in dieser Herangehensweise an das Thema, dass die Beteiligung an der Familienarbeit für viele Väter nach wie vor eine Wahlentscheidung ist…“

weiter hier: http://phoenix-frauen.de/vaeterwerbung-fuer-den-muetterjob/

 

Frühes Vogerl: Aufgewachsen ohne Vater

„Direkt nach meiner Geburt ist meine Mutter mit mir zu meinen Großeltern gezogen, die im oberen Teil ihres Hauses noch ausreichend Platz parat hatten, uns für eine gewisse Zeit unterzubringen. Meine Eltern haben im Grunde wohl schon vor meiner Geburt gewusst, dass es mit den beiden nichts für die Ewigkeit wird und haben sich dann irgendwo um meine Geburt herum getrennt, verheiratet waren sie nie. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich der Grund für die Trennung gewesen bin, mein Vater also vor der Verantwortung als Vater fliehen wollte. Wenn dem doch so gewesen sein sollte, konnte meine Mutter das immer gut vor mir verbergen.“

Weiter hier:

http://fruehesvogerl.de/2017/01/aufgewachsen-ohne-vater-benjamin-im-familienrollen-interview.html

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KiMiss-Studie der Uni Tübingen: Ausschließlich Väter im Blick ?

Die Universität Tübingen untersucht mit der KiMiss Studie „in welchem Ausmaß das Getrenntleben oder die Trennung von Eltern und Kindern zu einer Sorgerechtsproblematik, oder zu Problemen wie Eltern-Kind-Entfremdung oder Sorgerechtsmissbrauch führt“. Nach eigenen Angaben verfolgt die KiMiss-Studie langfristige Ziele: „gesellschaftliche und praktizierbare Definitionen für Begriffe wie Sorgerechtsmissbrauch, Kindesmissbrauch oder Kindesmisshandlung“.

Schon beim Lesen dieser einführenden Zeilen fällt die Wortneuschöpfung „Sorgerechtsmissbrauch“ auf.  Soll bereits hier etwas unterschwellig suggeriert werden ?

Wie sind die Schlagwörter „Kindesmissbrauch“ und „Kindesmisshandlung“ zu verstehen ? Im althergebrachten Sinn, oder aber im neu zu definierenden Sinn – nämlich gerichtet auf die bekannt böse und gemeine leibliche Mutter.

Nun finden wir unter der KiMiss-Liste den Hinweis „Die dem Projekt zugrunde liegende KiMiss-Liste entstammt größtenteils: Risk assessement […] Family Conflict Resolution Services, Canada […]“

Diese Organisation ist mit Väterrechtsverbänden eng vernetzt, u.a. auch mit fathers4justice.

Man darf also annehmen, dass die KiMiss-Liste in Zusammenarbeit mit Väterrechtsverbänden entstanden ist. Somit ist wohl schon der vermeintliche Unterton der ersten erklärenden Sätze zur Studie erklärbar.

Wir Mütter haben uns dennoch an der Umfrage beteiligt und waren verwundert, nein mehr noch – waren geschockt.

Hier unsere Beobachtungen:

1. Die Studie erfasst nur die Sichtweise des nicht hauptsächlich betreuenden Elternteils (also zumeist des Vaters), ohne nach den Ursachen zu fragen, weshalb es eventuell zu Kontakteinschränkungen kommt. Laut BMFSFJ ist jede dritte Frau in Deutschland von Gewalt betroffen, und nach einer Trennung ist daher das Bedürfnis der hauptsächlich betreuenden Elternteile, ihre Kinder zu schützen, besonders groß. Durch das Design der Umfrage, die nur die Sichtweise des nicht hauptsächlich betreuenden Elternteils wiedergibt, werden Elternteile, die nach Gewaltvorfällen ihr Kind schützen möchten, zu Auslösern von Kindeswohlgefährdung erklärt. Die Gewalt wird hingegen verschwiegen. Es findet gewissermaßen eine Täter-Opfer-Umkehr statt. Wenn nach Beendigung die Studie die durch Weglassung entscheidender Kriterien entstandenen Zahlen veröffentlicht werden, kann dies betreuende, von Gewalt betroffene Mütter in ein schlechtes Licht rücken und eine Flut von Umgangsverfahren auslösen, die wiederum zur Belastung von Kindern durch familiengerichtliche Verfahren führen können. Ist diese Verzerrung von Daten und die Anheizung von Konflikten politisch beabsichtigt?

2. Die Studie setzt eine gleichberechtigte Elternschaft und die gleichmäßige Verteilung von Betreuungszeiten zwischen den Eltern mit Kindeswohl gleich, ohne zu differenzieren, dass dies eine Elternkategorie ist. Kinder haben individuell verschiedene Anpassungsmöglichkeiten. Beispielsweise für hochsensible Kinder, Kinder mit einer ADHS – oder Autismusproblematik kann die „gerechte Aufteilung von Betreuungszeit“ eine Überforderung darstellen. Gleiches gilt für Kinder mit einer durch die Betreuungssituation vor der Trennung bedingten sehr engen Bindung zu einer Bezugsperson (https://soc.kuleuven.be/…/6/…/Manuscript_final%20version.pdf). Die Fragen sind an dieser Stelle undifferenziert und verflacht und haben nicht die verschiedenen Bedürfnisse verschiedener Kinder und Familienkonstellationen im Blick. Durch das Design der Fragen wird ein Betreuungselternteil, der das Kindeswohl im Blick hat und deshalb für ein Zuhause und eine durchschaubare Alltagsstruktur, angepasst an die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten des Kindes, eintritt, ebenfalls zum Auslöser von Kindeswohlgefährdung erklärt.

3. Wie wird Verhalten festgehalten, das durch das Verhalten des anderen Elternteils überhaupt erst ausgelöst worden ist?

4. Wie kann in der Befragung Übertragung erkannt und ausgeschlossen werden (d.h. man würde aus einer narzisstischen Kränkung heraus selber gern entfremden, bringt aber unbewusst den anderen Elternteil dazu, genau das zu tun, um den Elternteil dann bekämpfen zu können?) Die Befragung impliziert auch hier eine Rollenumkehr.

5. Die Belastungen von Kindern durch auf einem Wechselmodell beharrende Elternteile wird nicht erfasst.

Für uns ergeben sich daraus viele Fragen.

Die Skalen müssten beispielsweise durch folgende Punkte ergänzt werden:

• Wie viel Prozent Kindeswohlschädigung treten auf, wenn ein Vater ein Kind manipuliert, indem er z.B. einem Kind mit Verweis auf die derzeitige Wechselmodellforschung sagt, dass Kinder gerecht zwischen den Eltern aufgeteilt werden müssten, und das Kind daraufhin über Jahre ein Liste darüber führt, wie viele Stunden und Tage jedes Geschwisterkind bei dem einen und bei dem anderen Elternteil ist, und das Kind infolge dessen schwer erkrankt und beinahe stirbt?

• Wie viel Prozent Kindeswohlschädigung treten auf, wenn ein Vater seinem Kind beibringt, dass das WM die beste Betreuungsform sei, das WM mit den beiden Kindern aus der zweiten Beziehung jedoch nicht hinbekommt, und das älteste Kind deshalb als Babysitter benötigt, um das WM sowohl mit dem ältesten als auch mit den beiden Jüngeren Kindern leben zu können, das älteste Kind daraufhin erkrankt?

• Wie viel Prozent Kindeswohlgefährdung treten auf, wenn ein Elternteil mit Verweis auf die neueste wissenschaftliche Literatur über das Wechselmodell ein WM einklagt, nachdem er sich Jahre lang nicht um sein Kind gekümmert hat, und der andere Elternteil deshalb eine stationäre psychotherapeutische Behandlung wahrnehmen muss bzw. das Kind eine riesige Zahl von Befragungen und Sorgerechtsverfahren über sich ergehen lassen muss?

• Wie viel Prozent Kindeswohlgefährdung treten auf, wenn ein Elternteil, der über Jahre voll gearbeitet hat, nach der Trennung plötzlich ein WM will und auf dem JA mit Verweis auf die Kimiss-Studie sagt: „Entweder WM, oder die Kinder haben keinen Vater mehr“?

• Wie viel Prozent Kindeswohlgefährdung treten auf, wenn ein Elternteil seinem Kind erlaubt, nicht mehr zur Schule zu gehen, wenn es nicht mag, um im WM als besserer Elternteil dazustehen (das betreffende Kind hat bis heute keinen Schulabschluss machen können)?

• Wie viel Prozent Kindeswohlgefährdung treten auf, wenn sich beide Eltern auf ein WM friedlich einigen, ein Elternteil aber mehrmals die Partnerin und die Wohnung wechselt, das Kind für alle, auch für den kleinen Bruder, die Verantwortung tragen muss und schließlich an Burnout erkrankt, so dass das Kind die Schule nicht beenden kann und das Gymnasium verlassen muss?

• Wie viel Prozent Kindeswohlgefährdung treten auf, wenn ein Elternteil z.B. aus Angst, das Kind könne den anderen Elternteil evl. besser finden und nicht mehr wechseln wollen, einem Kind täglich genau das kauft, was auch immer es haben will?

• Wie viel Prozent Kindeswohlgefährdung treten auf, wenn ein Elternteil kein Interesse an seinen Kindern hat?

Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Sie zeigt, dass Kindeswohlgefährdung in allen möglichen Betreuungskonstellationen auftreten kann und dass die Ursache sowohl bei einem hauptsächlichen Betreuungselternteil, als auch bei einem nicht hauptsächlich betreuenden Elternteil oder bei Eltern, die ihr Kind im Wechselmodell betreuen, liegen kann.

All diese Verhaltensweisen haben in den betreffenden Familien nachweislich zu schweren Erkrankungen der Kinder geführt, sind aber im Klassifikationssystem Ihrer Studie nicht enthalten.

Summa Summarum, erschließt sich nicht, wie wirksame Interventionsmöglichkeiten aus diesen Daten entwickelt werden können, wenn ein Elternteil komplett aus der Verantwortung entlassen wird.

Wie kann z.B. einem Kind geholfen werden, dessen nicht hauptsächlich betreuender Elternteil gewalttätig ist? In diesem Falle resultiert das Verhalten des hauptsächlich betreuenden Elternteils ja aus dem Verhalten des nicht hauptsächlich betreuenden und mehr Umgang begehrenden Elternteils.

Bei der Internetumfrage entstehen in diesem Fall falsche Daten, da nur das Opferempfinden des Befragten erfasst wird, nicht jedoch seine eigene Verantwortung für die Gesamtsituation.

Wirksame Interventionsmöglichkeiten sind so kaum möglich, vielmehr können dadurch sogar besonders schlimme Gefahrensituationen für Kinder entstehen.

Ein konkretes Beispiel:

Eine Gutachterin hat während einer lösungsorientierten Begutachtung einen ausgedehnten, unbegleiteten Umgang empfohlen mit der Begründung, der (mehrfach vorbestrafte) Vater wünsche viel Umgang, die Mutter wolle ihm diesen nicht gewähren, und deshalb würde hier Kindeswohlgefährdung vorliegen. Nach dem Urteil betreuten die Eltern ihre Kinder abwechselnd, bis der Vater in einem Wutanfall versuchte, sein Kind umzubringen. Wir verweisen auf die sich in letzter Zeit mehrenden erweiterten Suizide nicht hauptsächlich betreuender Elternteile.

Ein anderes Beispiel:

Ein nicht hauptsächlich betreuender Elternteil macht seinem Kind andauernd Vorwürfe und Schuldgefühle, so dass sich dieses Kind zurückzieht. Wie sollen in diesem Fall wirksame Interventionsmöglichkeiten gefunden werden, wenn dem nicht hauptsächlich betreuenden Elternteil die Verantwortung komplett abgesprochen bzw. diese gar nicht erst zum Thema gemacht wird?

Emil Fischer - Vorlesung Berlin

Wer einmal Samen aussät…

Eine Mutter entrüstet sich:

„Ich finde es auch immer wieder unfassbar wie nur durch einmal Samen absondern und ohne weitere sonstge Taten, ein Mensch für ein Kind so wichtig sein soll.

Wenn man die meisten Frauen fragt: „Würdest du dein Baby/ Kleinkind auf der Straße einem Fremden mitgeben ?“ Dann erntet man ein entsetztes „Nein!“

Aber einen stets abwesenden, nur Terror verbreitenden leiblichen Vater soll man das Kind natürlich mitgeben, egal wann und wo, denn er hat ja Rechte.

Wenn ich das schon höre“

Biologische Untersuchungen (TAF. XIV) (7041689819)