Ich wollte noch Abschied nehmen

Ich wollte noch Abschied nehmen (von meinem Kind)

Und gestern drang die Nachricht dann zu mir

ich weiß nicht, aber es zerriss mich schier

denn keiner kann mir sagen wie es geschah

keiner aus unsrer Familie war noch da

du schriest nach mir,

 

das hat man mir gesagt

was für eine grausame, gesellschaftliche Tat

du hättest ein glückliches Kind werden können

und irgendwie wollte dir das JA das nicht gönnen

 

Und ich wollte noch Abschied nehmen

das werd ich denen nie vergeben

das JA sagt du musst von uns gehen

jetzt soll ich dich nie mehr sehen

 
Verzeih mir all die Dinge, die ich sagte

nur weil mich wieder irgendetwas plagte

verzeih mir und der Familie,

dass wir nicht da waren

vergib mir, dass ich nicht mit all dem klar kam

ich wollte noch Abschied nehmen

das werd ich denen nie vergeben

das JA sagt du musst von uns gehen

jetzt soll ich dich nie mehr sehen

Werd ich dich wirklich nie mehr sehn ?

Werd ich dich wirklich nie mehr sehn ?

Was machen ich jetzt ohne meinen Held

wir vermissen dich und ich scheiß aufs große Geld

du bist weg, was nützt der ganze Mist

mein kleines Kind wird für immer vermisst

 

Und ich wollte noch Abschied nehmen

das werd ich denen nie vergeben

das JA sagt du musst von uns gehen

jetzt soll ich dich nie mehr sehen

warum musstest du unter Zwang von uns gehn?

jetzt soll ich dich nie mehr seh’n ?!

Ich werd dich Wiedersehen ! Ich werd dich Wiedersehen !

 

Ursprungstext X. Naidoo
umgetextet j.m./ Kindeswohlaktiv-MKR

ZUM GEDENKEN ALLER KINDER; DIE DURCH DAS JA & FAMILIENRECHTSSYSTEM
IHREN ELTERN ZU UNRECHT ENTRISSEN WURDEN!

 

Ernst Barlach Das Wiedersehen 1926 Mahagoni-3

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Neulich im Zug mit einem modernen Vater

Vor wenigen Tagen lernte ich auf einer Urlaubsreise einen jungen Vater kennen, der mit einer zurückhaltenden, sehr hübschen Frau und seinen beiden kleinen Töchtern unterwegs war.

Er erzählte mir, dass er noch einen älteren Sohn habe. Er habe sein ältestes Kind über 9 Jahre hinweg wegen einer Umgangsabsprache beim Jugendamt nur jeden zweiten Samstag von 9 bis 18 Uhr bei sich haben dürfen. Da die Väterrechte jetzt gefördert werden, konnte er auch gegen den Willen des Kindes eine Ausweitung des Umgangs von Freitag bis Montag gerichtlich erstreiten. Dass der Sohn sich gegen die Ausweitung des Umgangs massiv verwehrte, führte er auf Manipulation der Mutter zurück.

Seine beiden kleinen Kinder sähe er auch nur am Wochenende, da er in einer anderen Stadt arbeite.

Seiner zweiten Frau habe er bereits klar gemacht, dass die Kinder zur Hälfte ihm gehörten, und dass er im Falle der Trennung jeden Vater verstehen könne, der sich und die Kinder von einer Brücke stürze, wenn die Ex das nicht einsehe.

– An dieser Stelle lief es mir kalt den Rücken hinab: Was hat die aggressive Lobbyarbeit der Väterrechtler in den Köpfen der Menschen angerichtet?

Ein über Jahre hinweg gut funktionierendes Umgangsmodell wurde über den Haufen geworfen, die Eltern bekriegen sich nur noch über Anwälte, und Väter bedrohen Mütter schon in Beziehungszeiten mit dem Mord der gemeinsamen Kinder, sollte die Mutter im Trennungsfalle einem Wechselmodell nicht zustimmen?

Ist letztendlich Gewalt und Menschenhass das, was Väterrechtler schüren?

J25 881 Tunnel 47

Welt: Warum Familienväter zu Mördern werden

„In Wedel tötete ein Mann seine Frau und die beiden Kinder. So erklären Kriminalpsychologen solche Fälle.
Es gibt drei Täterprofile: Männer in einer Krise, Männer mit Rachewunsch, Männer mit Gewaltpotenzial.
Zudem ertragen die Täter es nicht, dass ihre Frau ein neues Leben anfangen will. Sie wollen sie ewig besitzen.“

weiter hier: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article158997490/Warum-Familienvaeter-zu-Moerdern-werden.html

Schulgespräch – der Katarakt — autismusfamilienrechtblog

Gestern hatten wir das Schulgespräch – mein Kind wird wieder regelbeschult. Ich frage mich jedoch, ob ich nun glücklich oder traurig sein sollte, denn wir wurden wieder als Chefsache eingeschult. Ob beim Jugendamt oder Schulamt – wir sind Chefsache – und letztlich badet dies unser Kind aus. Unser Kind ist anders, es hat Eltern die […]

über Schulgespräch – der Katarakt — autismusfamilienrechtblog

An die Mitarbeiter der Erziehungsberatungsstellen

Sehr geehrte Mitarbeiter von Erziehungsberatungsstellen,

immer wieder wenden sich traumatisierte Mütter an Mütterinitiativen, um von ihren Erfahrungen mit Erziehungsberatungsstellen zu berichten.  Und fast immer laufen die Gespräche ähnlich ab, nämlich folgendermaßen:

Die Mutter hat ein Kind, das sie beschützen möchte vor dem Vater des Kindes. Der Vater hat das Kind entweder sexuell missbraucht, schwere körperliche Gewalt angewendet, schwere psychische Gewalt angewendet (mit häufig schweren physischen psychosomatischen Folgen für das Kind) oder Mutter und Kind bedroht. Es ist klar ersichtlich, dass dieser Vater einen großen Schaden für das Kind bedeutet, wenn er weiter Zugang erhält. Teilweise ist ein dauerhafter Schaden sogar schon entstanden.

Schwer schockiert von den Erlebnissen mit dem Vater des Kindes wendet sich die Mutter angstvoll an eine Beratungsstelle. Dort erwartet sie Hilfe. Doch dann kommen Beraterinnen wie Sie ins Spiel: Sie erklären der Mutter, dass es gut sei für ein Kind, wenn es einem sexuellen Missbraucher oder Gewalttäter ausgeliefert wird, weil dieser Mann ja sein Vater sei.

Was Sie bei der Mutter anrichten, wird Ihnen gar nicht bewusst sein. Vermutlich denken Sie sich gar nichts dabei und wollen der mal klaren Wein einschenken, wie väterliche Gewalt (und hier geht es nicht um einen Klaps auf den Hintern oder einen Abwehrtritt gegen ein tretendes Kind) hier so gesehen wird, nämlich völlig unkritisch. Das hat man als Mutter zu akzeptieren, und als Kind, zum eigenen Wohl, zu ertragen.

Aber während Sie diese Mutter in drei Wochen nach unzähligen anderen Gesprächen vergessen haben, wird diese Mutter Sie nie mehr vergessen. Sie wird Ihren Namen vielleicht vergessen, Ihr Gesicht, Ihre Mimik, Ihre Gestik, Ihre Worte aber nie mehr. Sie geht im Schock aus diesem Gespräch heraus. Ihr wird klar, wie ohnmächtig sie in diesem Land ist, in dem es als moralisch verwerflich angesehen wird, sein eigenes Kind zu beschützen.

Sie kann viele Tage nicht mehr schlafen, und das Gespräch mit Ihnen brennt sich in ihr Gedächnis ein. Wie soll eine Mutter einsehen, dass es doch gut für das Kind ist, zu einem schädigenden Vater zu gehen. Aus der Ohnmacht, aus dem Schock durch das Gespräch mit ihnen entwickelt sich ein Trauma.

Viele Mütter berichten, dass die Erlebnisse mit dem Vater des Kindes schlimm waren, aber noch viel schlimmer seien die Reaktionen der Beratungsstellen gewesen. Diese haben die Mütter erst richtig traumatisiert, das Trauma geradezu potenziert. Häufig werden die Mütter von solchen Gesprächen psychisch krank.

Jedes Flugzeugentführungsopfer, jeder Zeuge eines Amoklaufs hat ein Recht auf seine Gefühle. Er wird gehört, er wird betreut. Und auch 20 Jahre später darf er noch mit Marotten leben, die ihm die Menschen verzeihen. Und selbstverständlich wird er die Verbrecher nie mehr in seinem Leben sehen müssen, außer vielleicht auf einer Anklagebank.

Für eine Mutter gibt es diesen Ausgang aus dem Trauma nicht. Sie muss zum Vater weiter Kontakt halten, ihre Gefühle werden nicht akzeptiert, die Beratungsstellen stellen sich auf die Seite der Täter. Das ist brutale psychische Gewalt gegen Mütter und Kinder.

In vielleicht dreißig Jahren, wenn die heutigen Opfer (hier die Kinder) vierzig sind, werden vermutlich lange Reportagen in der Presse erscheinen, über Kinder, die nun nach langen Therapien, an die Öffentlichkeit gegangen sind, die in alten Gerichtsakten suchen und dort Berichte von Sozialarbeitern lesen, in denen diese den Kontakt zum missbrauchenden oder gewalttätigen Vater befürworten, weil er der Vater sei. Und diese Sozialarbeiter, inzwischen ergraut und in Rente, werden antworten: Ja, es war doch damals nun mal so….man kennt diese Nachher-Sprüche aus anderen Zeiten nur zu gut.

Aber ich kann Ihnen sagen: es ist nun mal nicht so. Jeder hat einen eigenen Verstand. Und dieses Verstandes können sich einigermaßen intelligente Menschen auch bedienen. Ich bitte Sie, sich Gedanken zu machen, ob Sie Kinderleben wirklich einer Ideologie opfern wollen. Der Väter-Ideologie.

Eine Mutter

2014 Courge Halloween passive-agressive