Die Störenfriedas: Femizid und das ohrenbetäubende Schweigen der Gesellschaft – Ein Wake-Up-Call

„„Ni Una Menos“ (Nicht eine Weniger) heißt eine Kampagne in Argentinien, die seit mehreren Jahren Gewaltverbrechen gegen Frauen zum Thema macht. Eine ähnliche Bewegung gibt es in Peru. Deutsche Medien von N-TV, über TAZ und Junge Welt berichteten in der Vergangenheit darüber.

So rechnete die TAZ uns am 4. Juni 2016 vor:

Daran, dass in Argentinien rechnerisch alle 32 Stunden eine Frau umgebracht wird, hat sich auch ein Jahr danach wenig geändert. In den letzten zwölf Monaten wurden 275 Mädchen und Frauen ermordet, davon 162 von ihrem Ehemann, Freund, Partner mit oder ohne der Vorsilbe „Ex“

Die Junge Welt schrieb am 15.08.2016:

Mehrere hunderttausend Menschen sind am Samstag in Lima auf die Straße gegangen, um gegen die hohe Zahl von Morden an Frauen zu protestieren. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 wurden nach Angaben des peruanischen Frauenministeriums 54 Morde und 188 Mordversuche an Frauen registriert.

Männliche Gewalt ist weltweit hauptverantwortlich für den vorzeitigen Tod von Frauen. Fast täglich können wir auch in Deutschland lesen von männlicher Gewalt gegen Frauen, die tödlich oder fast tödlich endet. Einer gesellschaftlichen Anerkennung dieser schlichten Fakten gibt es jedoch nicht. Eingeordnet werden diese Fälle hierzulande von den Medien als „Beziehungs-„ oder „Familiendrama“ – oder seit neuestem auch gerne, wenn der Täter sich ebenfalls umbringt – als „erweiterter Selbstmord“. Die Tatsache, dass meist nur Lokalmedien berichten (wenn überhaupt) und die Einordnung der Taten in den privaten Kontext gibt der Gesellschaft die Entschuldigung wegzusehen. Strukturelle Analysen finden nicht statt, auch linke Medien berichten wie gezeigt gerne mal über Anti-Femicido-Initiativen im Ausland – Empörung über die alltägliche Gewalt vor unserer Haustür gibt es jedoch nicht, sondern – wie auch im Fall der Prostitution – nur ohrenbetäubendes Schweigen…

weiter hier: http://diestoerenfriedas.de/femizid-und-das-ohrenbetaeubende-schweigen-der-gesellschaft-ein-wake-up-call/#comment-17569

Ausschnitt einer Fluglärm-Messung über eine private Lärm-Mess-Station

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Lesermeinung zum aktuellen Kindsmord in BW

„Sein Ziel scheint nicht sein eigener Tod, sondern Rache an seiner Frau zu nehmen!

Wie es Väter auf Familienebene bei Gericht versuchen, allein um die Frau zu zerstören.

Diese Art von Väter scheren sich nicht um die Kinder. Es wird alles zerstört mit allen Mitteln. Und Gerichte geben dieser Art von Vätern auch noch eine planierte Autobahn mit ihren Gesetzen und drängen Mütter und Kinder in den Abgrund.

Mütter in Deutschland haben heutzutage keinerlei Wert und sind dem Terror, Bedrohungen, Gewalt ausgesetzt !

Kinder erhalten Zwangsumgang, die Mutter muss stillhalten und wird zur „Kooperation“ gezwungen!

Das Familiensystem schützt Müttern überhaupt nicht !

Als Mensch bist du als Mutter hier im Land nicht viel wert!“

Egon Schiele 091

Tägliche Morde forciert durch salonfähig gewordenen Mutterhass – ausgelöst durch das väterverherrlichende Familienrecht

Evolution: Männer wollen sich rächen für die Trennung, der Frau alles nehmen und bestrafen.

Das ist das, was deutsche Familiengerichte aktiv unterstützen, indem sie Kinder und Mütter nicht schützen!!!!!!

Es ist eine art genutzte Vorstufe zum Amoklauf – wie Mutter und Kind per Gericht zerfleischt und ausgeliefert werden ! Die „Väter“ werden regelrecht zum Mutterhass angestiftet durch all die Soz.Päd und Gutachter- Helferlein in den Familiengerichten.

In Deutschland werden Kinder und Mütter immer irrer dem Missbrauch der Väter ausgesetzt ! Obwohl jeder weiß, dass die Mordstatistiken deshalb täglich steigen !

Ein Mord an Frau und Kindern ist kein Familiendrama ! Es ist Mord !

http://www.focus.de/panorama/welt/unterensingen-vater-und-kinder-sterben-tat-mit-ankuendigung-auf-facebook_id_7003913.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-digital&fbc=facebook-focus-online-digital&ts=201704212109

Tatort Mord an Duchesse de Choiseul-Praslin

Stoppt die täglichen Morde an Frauen und Kindern !

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Die offiziellen Statistiken vom Bundeskriminalamt zeigen, dass häusliche Gewalt in Deutschland keine Randerscheinung ist. Diese Art der Gewalt betrifft in den meisten Fällen nachweislich Frauen, aber auch Kinder! Mehr als 100.000 Frauen pro Jahr werden in Deutschland Opfer von Gewalt in der Partnerschaft – Tendenz leider steigend! 2015 wurden 65.800 Fälle von vorsätzlicher einfacher Körperverletzung an Frauen registriert. Dazu kamen Bedrohungen, gefährliche Körperverletzungen und Stalking – sowie Mord und Totschlag in 331 Fällen.

Die größte Tätergruppe sind nach den BKA-Zahlen ehemalige Partner.

„Die Zahlen sind schockierend“, reagierte Bundesministerin Manuela Schwesig (SPD) und appellierte an die Opfer von Gewalt, ihr Schweigen zu brechen.

Die MÜTTERINITIATIVE folgte diesem Appel und beschloss, die schlimmsten Fälle von Gewalt an Frauen und Kindern – gerne unter dem verharmlosenden Begriff „Beziehungstat“, „Familiendrama“ oder auch „erweiterter Suizid“ in den Medien präsentiert – zu sammeln, sowie die dazu  bekannten weiteren Einzelheiten, sofern vorhanden, zu recherchieren. Dabei wurde den Frauen der Initiative schnell klar, dass viele der Opfer im Vorfeld in ein Frauenhaus geflüchtet waren, Klagen bei der Polizei eingereicht hatten oder um Hilfe bei einer Beratungsstelle oder beim Jugendamt gebeten hatten, weil sie sich erhofft hatten für sich und vor allem für ihre ebenso betroffenen Kinder Hilfe zu bekommen. Leider vergeblich… .

Die Liste der MÜTTERINITIATIVE ist sicherlich keine vollständige Statistik der Gewalttaten an Frauen und Kindern, weil viele Fälle es nicht bis in die Medien schaffen, aber sie zeigt bereits eindeutig, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine endemische Plage handelt, die unzählige Frauen und Kinder bedroht. Auch zeigt sie, dass die Hilferufe der Betroffenen im Vorfeld nicht ernst genommen werden, dass Väter, die nachgewiesenen Gewalttäter sind, unbegleiteten Umgang zu ihren Kindern per Gerichtsbeschluss bekommen und somit freien Zugang zu ihren Opfern von den Behörden serviert bekommen.

Am internationalen Tag der Frauenrechte hofft die MÜTTERINITIATIVE auf eine erhöhte Aufmerksamkeit seitens der Öffentlichkeit und vor allem auf zukünftigen gesellschaftlichen Wandel. Das vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in März 2013 eingerichtete Hilfetelefon reicht nicht. Die Hilferufe einer Frau, und Mutter sollten grundsätzlich ernstgenommen und den Hinweisen soll auch ausreichend nachgegangen werden, damit den Tätern präventiv klare Grenzen gesetzt werden können !

Gewaltschutz und Kindeswohl muss zukünftig Vorrang haben vor Umgangs- oder Sorgerecht !

Quellen:

http://m.tagesspiegel.de/politik/bka-statistik-fuer-2015-100-000-frauen-von-haeuslicher-gewalt-betroffen/14881246.html

https://www.hilfetelefon.de

 

Hier die Liste der Mütterinitiative zu den uns bekannten Gewaltfällen an Frauen & Kinder 2016 (natürlich erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit) – bitte klicken Sie auf diesen Link, um die Übersicht zu öffnen:

Einzelfälle von Tötungen

 

 

 

Der tägliche Femizid

http://www.brigitte.de/aktuell/gesellschaft/haeusliche-gewalt–beinahe-taeglich-stirbt-eine-frau-10871084.html

Wie bei Brigitte festgestellt wird, wird mittlerweile fast täglich eine Frau durch Gewalt ermordet !

Es muss ein Umdenken im Strafrecht und im Familienrecht erfolgen ! Im Moment wird bei Gewaltdelikten weg gesehen, die Täter werden zu Opfern und die Opfer (nämlich die Frauen) werden zu Tätern, die im Zweifelsfall alles selbst herausgefordert haben.

Im Familiengericht gar kehrt sich bei Gewaltdelikten des Vaters die Sachlage oft ins Extreme für die Mutter. Wagt die Mutter die Gewalttaten im Familiengericht anzusprechen, läuft sie Gefahr als „bindungsintolerant“ zu gelten und kann im Extremfall ihr Kind verlieren.

Über Zwangsumgänge mit dem verordnet durch Familiengerichte kann ein gewalttätiger Mann seine Opfer so immer weiter quälen.

 
Gewalt ist nie okay 04
 

 

Neulich im Zug mit einem modernen Vater

Vor wenigen Tagen lernte ich auf einer Urlaubsreise einen jungen Vater kennen, der mit einer zurückhaltenden, sehr hübschen Frau und seinen beiden kleinen Töchtern unterwegs war.

Er erzählte mir, dass er noch einen älteren Sohn habe. Er habe sein ältestes Kind über 9 Jahre hinweg wegen einer Umgangsabsprache beim Jugendamt nur jeden zweiten Samstag von 9 bis 18 Uhr bei sich haben dürfen. Da die Väterrechte jetzt gefördert werden, konnte er auch gegen den Willen des Kindes eine Ausweitung des Umgangs von Freitag bis Montag gerichtlich erstreiten. Dass der Sohn sich gegen die Ausweitung des Umgangs massiv verwehrte, führte er auf Manipulation der Mutter zurück.

Seine beiden kleinen Kinder sähe er auch nur am Wochenende, da er in einer anderen Stadt arbeite.

Seiner zweiten Frau habe er bereits klar gemacht, dass die Kinder zur Hälfte ihm gehörten, und dass er im Falle der Trennung jeden Vater verstehen könne, der sich und die Kinder von einer Brücke stürze, wenn die Ex das nicht einsehe.

– An dieser Stelle lief es mir kalt den Rücken hinab: Was hat die aggressive Lobbyarbeit der Väterrechtler in den Köpfen der Menschen angerichtet?

Ein über Jahre hinweg gut funktionierendes Umgangsmodell wurde über den Haufen geworfen, die Eltern bekriegen sich nur noch über Anwälte, und Väter bedrohen Mütter schon in Beziehungszeiten mit dem Mord der gemeinsamen Kinder, sollte die Mutter im Trennungsfalle einem Wechselmodell nicht zustimmen?

Ist letztendlich Gewalt und Menschenhass das, was Väterrechtler schüren?

J25 881 Tunnel 47

Welt: Warum Familienväter zu Mördern werden

„In Wedel tötete ein Mann seine Frau und die beiden Kinder. So erklären Kriminalpsychologen solche Fälle.
Es gibt drei Täterprofile: Männer in einer Krise, Männer mit Rachewunsch, Männer mit Gewaltpotenzial.
Zudem ertragen die Täter es nicht, dass ihre Frau ein neues Leben anfangen will. Sie wollen sie ewig besitzen.“

weiter hier: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article158997490/Warum-Familienvaeter-zu-Moerdern-werden.html

Carola Fuchs: Tragisch, aber nicht unvorhersehbar

 

tragisch - aber nicht unvorhersehabr klein

In den letzten Monaten bin ich oft fassungslos. Ehrlich gesagt komme ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus.

Ich weiß nicht, sind Kindsmorde durch den eigenen Vater häufiger geworden? Oder kommt es mir nur so vor?

Als ich selbst noch bei jedem Umgang heilfroh war, mein Kind wieder gesund und munter zurückbekommen zu haben, blendete ich diese Meldungen total aus, weil sonst meine Sorge ins Unerträgliche gestiegen wäre.“

Weiter hier: http://www.carola-fuchs.de/tragisch/