„Vater sein braucht Zeit“ — JOCHEN KÖNIG

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lud heute Vormittag unter dem Motto „Vater sein braucht Zeit“ in den Spreespeicher und es war gruselig. Ein Bericht des Grauens: Dass im ersten Teil der Veranstaltung immer wieder der richtungsweisende Erfolg des Elterngelds beschworen wird, lässt sich noch verschmerzen. Ich bin da zwar anderer Ansicht, aber…

über „Vater sein braucht Zeit“ — JOCHEN KÖNIG

Der kaukasische Kreidekreis oder Leben trotz modernen Familienrechts

Nach einem Staatsstreich gegen Mütter werden alle Kinder zwischen den getrennten Eltern zu gleichen Teilen aufgeteilt.

So auch diese Familie, in der Folgendes geschah:

Die Mutter zog wegen häuslicher Gewalt aus der gemeinsamen Famillienwohnung aus. Sie ließ aber ihren Sohn Michel nicht zurück, denn er war noch ein Säugling. Dies missfiel dem Vater von Michel sehr. Er war erbost, wie sie es nur wagen konnte auszuziehen. Ohne ihn ist sie schließlich ein Nichts ! Sie war offensichtlich zum Scheitern verurteilt ! Das Kind sollte schnellstmöglich zurück zu ihm, denn er hat ein Recht auf sein Kind ! Michel war aus Sicht des Vaters alt genug, um über längere Strecken ohne die Mutter zurecht zu kommen, und diese Stillerei war ihm eh schon immer ein Dorn im Auge.

Da es der Mutter nicht erlaubt ist mit ihrem Kind aus dem Umkreis des Vaters zu ziehen, musste sie in derselben Stadt verbleiben. Glücklicherweise konnte die Mutter mit Kind bei ihrem Bruder sicheren Unterschlupf finden. Als dem Vater die neue Adresse von Mutter und Kind bekannt war, ging er sofort zum Jugendamt und informierte sich über seine Rechte. Die Mitarbeiter des Jugendamts bestärkten den Vater vehement, auf sein Umgangsrecht mit dem Kind zu pochen, denn selbst ein gewalttätiger Vater kann schließlich ein guter Vater sein. Also suchte er Mutter und Kind immer wieder bei der neuen Adresse auf und versuchte mit Nachdruck Zutritt zu erhalten. Lautstark erhob er alleinigen Anspruch auf das von ihm gezeugte Kind: Das Kind sollte nach seinen Erziehungsmethoden aufgezogen werden ! Als das Jugendamt davon erfuhr, dass die Mutter das Kind vor dem Vater schützte und Dinge sagte wie „Ein Kind gehört von Natur her zur Mutter – ein Säugling noch mehr. Ich habe es geboren und zur Welt gebracht. Nichts ist der Mutterliebe gleich.“ attestierte das Amt ihr Bindungsintoleranz sowie eine symbiotische Beziehung zum Kind. Die Mutter-Kind-Bindung war ganz offensichtlich viel zu stark, es galt diese zu lösen.

Der Fall wird an das Familiengericht übergeben. Der zuständige Richter war naturgemäß kein Kinderpsychologe, ihm waren die Bedürfnisse eines Säuglings unbekannt oder wahlweise völlig egal. In dem zu verhandelnden Fall ordnete er an, dass der Beweis der Vaterschaft durch einen bestimmten dafür vorgesehenen Test zu erbringen war. Dazu wurde ein Kreis mit Kreide auf den Boden des Gerichts gezeichnet, der Säugling wurde sodann in die Mitte gelegt. Beide Eltern sollten nun gleichzeitig versuchen, das Kind zu sich aus dem Kreis herauszuziehen, denn es heiße „die wahre Mutter wird die Kraft haben, ihr Kind aus dem Kreis zu reißen“.

Herrisch riss der Vater sein Kind an sich. Dies löste bei der Mutter tiefstes Mitleid für ihr Kind aus – unendlich traurig ließ sie los – das wahrhaft Mütterliche liebt und strebt nach Heilung des Kindes, nicht nach Schmerz. Der Vater jedoch hatte das Kind nun in Besitz und ließ es nicht mehr los. So wurde nicht der leiblichen Kindesmutter das Kind zugesprochen, sondern dem Vater. Der Richter stellte fest, dass der Vater ein Anrecht auf seinem Sohn habe und die Mutter versuchte, dies zu verhindern. Aus diesem Grund musste die Mutter Kind laut Familiengericht mit der Konsequenz der Trennung vom Kind bestraft werden. Der Vater heiratete erneut und machte seine neue Frau zur Mutter. Der leiblichen Mutter verweigerte er jeglichen Kontakt zum Sohn.

Doch hieß es nicht „dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind“ ?

poorbaby

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Neulich im Zug mit einem modernen Vater

Vor wenigen Tagen lernte ich auf einer Urlaubsreise einen jungen Vater kennen, der mit einer zurückhaltenden, sehr hübschen Frau und seinen beiden kleinen Töchtern unterwegs war.

Er erzählte mir, dass er noch einen älteren Sohn habe. Er habe sein ältestes Kind über 9 Jahre hinweg wegen einer Umgangsabsprache beim Jugendamt nur jeden zweiten Samstag von 9 bis 18 Uhr bei sich haben dürfen. Da die Väterrechte jetzt gefördert werden, konnte er auch gegen den Willen des Kindes eine Ausweitung des Umgangs von Freitag bis Montag gerichtlich erstreiten. Dass der Sohn sich gegen die Ausweitung des Umgangs massiv verwehrte, führte er auf Manipulation der Mutter zurück.

Seine beiden kleinen Kinder sähe er auch nur am Wochenende, da er in einer anderen Stadt arbeite.

Seiner zweiten Frau habe er bereits klar gemacht, dass die Kinder zur Hälfte ihm gehörten, und dass er im Falle der Trennung jeden Vater verstehen könne, der sich und die Kinder von einer Brücke stürze, wenn die Ex das nicht einsehe.

– An dieser Stelle lief es mir kalt den Rücken hinab: Was hat die aggressive Lobbyarbeit der Väterrechtler in den Köpfen der Menschen angerichtet?

Ein über Jahre hinweg gut funktionierendes Umgangsmodell wurde über den Haufen geworfen, die Eltern bekriegen sich nur noch über Anwälte, und Väter bedrohen Mütter schon in Beziehungszeiten mit dem Mord der gemeinsamen Kinder, sollte die Mutter im Trennungsfalle einem Wechselmodell nicht zustimmen?

Ist letztendlich Gewalt und Menschenhass das, was Väterrechtler schüren?

J25 881 Tunnel 47

Was im Moment so alles in den Familiengerichten abgeht…

Ich traue in diesem Familienrechtssystem mittlerweile niemandem mehr, das ist mittlerweile ein riesiger Industriezweig mit Einnahmen, die unvorstellbar sind. Jeder verdient dran: Gutachter, Jugendämter und deren Träger, Verfahrensbeistände, Anwälte, Verfahrensbeistände (die seit Jahren vom VafK selber ausgebildet werden und dann die angeblichen Interessen der „Kinder“ vor Gericht vertreten, ich lach mich tot) externe Kinderverwahrungsorte wie Heime und Pflegefamilien, Umgangspfleger und und und….

NATÜRLICH geht es dabei um wirtschaftliche Interessen, und nicht wirklich um das Kindeswohl, ginge es darum, würde man nicht seit Jahren dulden, daß Mütter nebst Kindern in die Armut rutschen. Auch würde man dafür sorgen, daß die 75 % der unterhaltspflichtigen Väter, die nicht oder viel zu wenig zahlen, mal energischer zur Kasse gebeten werden, man duldet aber deren Zahlungsweigerung seit vielen Jahren einfach und hat jetzt DIE Lösung:

Wechselmodell – und schon brauchen sie nicht mehr zahlen und auch Väterchen Staat zahlt dann keinen Unterhaltsvorschuß mehr, den er eh nur bis zum 12. Lebensjahr zahlt. Machen wir doch einfach aus der Mutter-Kind-Bindung eine angeblich überbewertete Farce und geben den Vätern die Kinder. Die Erfahrung zeigt nämlich, daß nicht nur Gewaltschutz für Frauen und Kinder über die Väterrechte seit längerem komplett ausgehebelt wird, sondern auch, daß viele Väter immer öfter die Kinder einfach GANZ einbehalten (Kindesentzug) und die Gerichte dann monatelang untätig bleiben.

Die werden nur sofort tätig, wenn die Mutter dem Vater keinen Umgang gewährt und drohen dann den Müttern mit Verlust von Sorgerecht und Kind. DAS ist an vielen Gerichten mittlerweile ein Fakt, den immer mehr Kinder und Mütter zu spüren bekommen. Väter haben schon längst das „Opferabo“ für sich gepachtet und fast jeder der Verfahrensbeteiligten glaubt ihnen, ohne auch nur mal ansatzweise bei diesen Vätern, die die Mutter nebst Kindern jahrelang vor Gericht ziehen, genauer hinzuschauen, ob es sich vielleicht um maligne Narzißten handelt, die die Fakten mit Hilfe ihrer Anwälte raffiniert verdrehen und allen Leuten geschickt was vormachen.

Nö, stattdessen wird den Müttern Bindungsintoleranz vorgeworfen und unterstellt, sie seien nicht fähig, auf Elternebene zu kommunizieren und dergleichen mehr… Ich kenne die letzten Jahre immer mehr und mehr Fälle wo die Mütter komplett entsorgt werden und die Gerichte, Jugendämter usw. unterstützen die Väter noch dabei… weil sie ja per se nur die Opfer einer rachsüchtigen Ex sind, die ihnen nur die heißgeliebten Kinder vorenthalten will.

Nur komisch, daß oft genau diese Väter in der Regel VOR einer Trennung so gut wie kein Interesse am Nachwuchs hatten, das entsteht meist erst dann, wenn sie Unterhalt zahlen sollen. Es gäbe ganz einfache Methoden, diese Kriege zum Wohl der Kinder zu vermeiden: Bezahlung der Mütter für ihren wichtigen und anstrengenden Job, der immens wichtig für die Entwicklung unserer Gesellschaft ist (natürlich schon VOR einer Trennung, nämlich von Geburt an) und bei Streitigkeiten bleiben die Kinder bei dem, der auch VOR der Trennung sich hauptsächlich um die Kinder kümmerte und der Umgang zum anderen Elternteil sollte auch NACH einer Trennung das Zeitmaß nicht überschreiten, wie sie sich zuvor um die Kinder bemühten.

Warum sollte ein Vater, der zuvor nur seltenst mehr als der „Gute-Nacht-Sag-Papa“ war plötzlich zu gleichen Anteilen das Kind betreuen (was dann sehr häufig nicht er selber tut, sondern seine Mutter oder die Mrs. Next) wenn er vorher kaum Interesse daran zeigte? Will mir ernsthaft einer hier erzählen, daß es diesen Vätern tatsächlich um ihre Kinder geht, wo sie vorher doch ausreichend Möglichkeiten gehabt hätten, Zeit mit ihnen zu verbringen WÄHREND ihrer Beziehung mit der Mutter? Oder geht es nicht vielleicht doch eher um Unterhalt oder gar um Rache an der Ex, wohl wissend, daß die gemeinsamen Kinder der einzige Punkt sind, über den sie noch zu verletzen ist?

Hm? Komisch, daß Gerichte genau diese angebliche Rache aber immer der Mutter unterstellen, wenn sie keinen oder nur begrenzt Umgang gewähren will, nicht aber dem Vater, der ja nur sein Recht auf die heißgeliebten Kinder fordert. Das, was derzeit im Familienrecht abläuft, ist alles mögliche, aber sicher nicht zum Wohl der Kinder.

ps: ja, mir ist durchaus bewußt, daß es auch gute und nette Väter gibt, aber die benötigen i.d.R. keine Gerichte, um sich mit der Mutter zum Wohle der Kinder zu einigen. Ein Wechselmodell in hochstrittigen Fällen ist schlicht indiskutabel und diese Kinder werden diejenigen sein, die den Preis dafür zahlen. Sie zahlen ihn nach den neuen gesetzlichen Regelungen und der überall in den Medien propagierten Väterfreundlichkeit bei gleichzeitiger Entwertung der Mutterrolle schon länger. Tausende von entsorgten Müttern und NOCH mehr Inobhutnahmen sprechen eine mehr als deutliche Sprache, daß sich D A S dringend ändern muß und die Lösung lautet sicherlich NICHT, daß Väter nun die besseren Mütter sind, sondern endlich die Mutterrolle in unserer Gesellschaft wieder wert zu schätzen und angemessen für ihren harten Job zu bezahlen.

DAS WÄRE GLEICHBERECHTIGUNG!!!!

Otto Mueller - Stehende Zigeunerin mit Kind - ca1926.jpeg
By Otto Mueller – scan from a book, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11552475

Von Mutter zu Mutter über aktuelle Entwicklungen im Familiengericht

„Das, was du und ganz viele andere hier seit Jahren beschreiben, hat für mich System und ist eine sehr erfolgreiche Taktik (incl. gravierender Folgen für Mütter und Kinder) einer sehr einflussreichen und finanzkräftigen Lobby – den maskulistischen Väterrechtlern! Zu diesen gehört übrigens neben viel Prominenz und Hochfinanz z.B. auch ein Herr Ex-WetterExperte (er ist zwar kein Vater, unterstützt sie trotzdem, zumindest sagte er das bei einem Interview… die Wortschöpfung „Opferabo“, die von den Väterrrechtlern so gerne benutzt wird, stammt ja von ihm) … und natürlich ist er unschuldig….

Ich empfehle wirklich jedem die Lektüre „Maskulisten“ von Kemper… das ist ein ähnlicher Augenöffner wie „Masken der Niedertracht“ … und wer sein Exemplar von Kindsvater darin wieder erkennt, dann ist dies kein dummer Zufall… ich fürchte, das dürften nicht wenige vom Familiengerichtsprozessen betroffene Mütter sein und ich glaube nicht an solche „Zufälle“ und sehe Zusammenhänge.

Väterrechtler behaupten ja gerne, frau sei paranoid und hänge Verschwörungstheorien an… bevorzugte Strategie oft: genau DAS dem Gegenüber unterstellen, was auf einen selber punktgenau zutrifft…

Gutachter müssten dahingehend viel mehr Zeit mit beiden Eltern und Kindern verbringen und auf diese hochkomplexe non-physische Partnerschaftsgewalt-Thematik geschult werden und Kindväter diesbezüglich „unter die Lupe“ nehmen – bei Hochstrittigkeit und Sorgerecht, sogar nur bei Umgang schon… ich tippe jetzt mal blind und tiefgestapelt auf eine Trefferquote von mind. 50% der hochstrittigen Fälle… eine ausführliche Studie DARÜBER würde mich echt mal interessieren.

Aber lieber werden Naturgesetze neu erfunden und als bahnbrechende neue „wissenschaftliche“ Erkenntnisse bejubelt. Nicht zu fassen. Wisst ihr was, ihr sog. “Experten“, die ihr über Kinder und deren ganzen weiteres Leben entscheidet? Beschäftigt euch doch erst mal mit Partnerschaftsgewalt und den dazugehörigen Dynamiken, sowie mit malignen Narzissten, die insbesondere die Form der non-physischen Gewalt bekanntermaßen sehr oft nach außen hin jahrelang unsichtbar ausüben, oft auch an Mutter UND den Kindern, in sehr vielen Fällen rechtlich nicht nachweisbar derzeit, weil die Gesetze nicht ausreichen…

Stattdessen wird lieber der Mutter ALLES zu Lasten gelegt, z.B. die Weigerung der Kinder zum Vater zu gehen, ja, sie soll ihre Kinder gefälligst positiv ermutigen oder ihr werden dann sogar Falschbeschuldigungen unterstellt, obwohl JEDER wissen müsste, dass Opfer fast immer erst anfangen zu reden (bei Müttern) oder verhaltensauffällig werden (bei Kindern), wenn der Täter weg ist… und danach eigentlich der Ruhe, ja oft sogar der Trauma-Therapie bedürften, um sich davon erholen zu können… statt ständig über die Kinder und oft genug auch nebst der Kinder mit Hilfe dieses UN-RECHTS-Systems legalisiert weiter terrorisiert werden zu können…dies ist rechtlich gesehen, Beihilfe zur weiteren Misshandlung und auch unterlassene Hilfeleistung.

Um dem Sahnehäubchen noch die Kirsche oben drauf zu setzen, wird natürlich die Verhaltensauffälligkeit des Nachwuchses, der NACH der Beziehung auftritt, natürlich, wie soll es anders sein, der Mutter angelastet… statt mal auf Folgen von non-physischer Gewalt zu achten… echte fachlich (in)kompetente Glanzleistung quasi … und zwar vom gesamten System: Richter, Verfahrensbeistände, Umgangspfleger, Gutachter etc.

Gewaltschutz (der vor non-physischer Gewalt, z.B. u.a. bei Stalking, als auch vor physischer Gewalt schützen soll) ist für dich und deine Kinder komplett abgeschafft, sobald du gemeinsame Kinder mit einem (malignen) Narzissten hast… DAS ist mittlerweile schon längst an vielen Gerichten, Jugendämtern, sogar beim Kinder“schutz(!?)“bund, in der Familienberatung und dergleichen bittere Realität und es wird immer schlimmer. Im Zweifel FÜR den Angeklagten gilt bei nicht-beweisbarer Gewalt, ja schön…die Lösung heißt dann Umgang um jeden Preis, oft genug heißt sie mittlerweile dann sogar „Kinder zum Vater bei Weigerung der Mutter“ auch wenn der Bundesgerichtshof klar stellte, dass Umgangsverweigerung NICHT zum Entzug der Kinder berechtigt.

Ihr dazugehörigen Fachleute: all das bei Hochstrittigkeit doch bitte erst mal überdenken und beim Kindvater prüfen, bevor ihr der Mutter in meist wissenschaftlich unhaltbaren Gutachten Erziehungunfähigkeit, PAS, Bindungsintoleranz, unkooperatives Verhalten, zu enge Bindung zum Kind (!?) (oder sogar Kleinstkind oder Säugling, wo es dann anfängt absurd zu werden), u.v.m. attestiert bei hochstrittigen Fällen, wenn Mütter Umgänge nicht mehr zulassen können zum Schutz ihrer Kinder ! Hört auf dann dieser Mutter die Schuld zuzuweisen für die „fehlende Elternebene“ , weil sie ja angeblich hysterischer, aggressiver, instabiler, unkooperativer usw. ist und wegen einschlägiger Vorfälle keinen Umgang zum Kindsväter unterstützen kann. Schon mal drauf gekommen, dass es sich bei diesen Fällen oft um eine Beziehungsdynamik mit einem gewaltausübenden, manipulativen, malignen Narzissten handelt?

Aber da ihr ja so schlau seid mit eurem studierten oder im angegliederten „Helfer“-system erworbenen ideologisiertem „Wissen“, und euch fachlich spezialisiert auch in dieser Thematik bestens auskennt, werden ja so viele Kindsväter in sehr ausführlichen „Diagnose“-Sitzungen von unglaublichen 2 Terminen à 2 Stunden fachlich ach so „fundiert“ untersucht. Dabei haben es doch  kaum anerkannte Spezialisten zum Thema Narzissmus nach Jahren auf diesem Gebiet zu vielen Erkenntnissen gebracht, da diese Menschen sich i.d.R. weder intensiver untersuchen lassen, geschweige denn wirklich therapieren lassen. Deswegen fehlen Kenntnisse darüber, woran man als Außenstehender, der demjenigen nicht einmal sehr nah steht, diese Störung zweifelsfrei erkennt und wie eine solche Störung behandelbar sei. Die Erfolgsaussichten für eine erfolgreiche Behandlung sind sogar NOCH bescheidener.

Ich erkenne diese Dinge in unglaublich vielen Geschichten, weil ich mich so lange mit Partnerschaftsgewalttätern, malignen Narzissten usw. beschäftigt habe und da braucht mir auch keiner von diesen ganzen „Experten“ etwas erzählen…
WENN in hochstrittigen Fällen ein Familiengutachten gemacht werden soll, welches nun mal sehr entscheidend für das zukünftige Kindeswohl ist, muss DIESER Aspekt mit untersucht werden ! Definitiv muss hier mehr Intensität bei den Vätern erfolgen, da es nach unserer Wahrnehmung Männer nun mal viel häufiger betrifft und es dort also wahrscheinlicher ist. Am besten wären zusätzlich gemeinsame Sitzungen mit einem Therapeuten/Gutachter, der sich mit Trauma, Narzissmus, Täter- und Opferarbeit bestens auskennt, um Kinder vor genau diesen Fällen zu schützen, DAS wäre echter Gewaltschutz und echtes Interesse am Kindeswohl!

Das Interesse der Väter, die sehr massiv am Familiengericht gegen Mütter vorgehen, gilt sehr oft nicht dem Kind, sondern dem Ziel, Macht zu haben, sich zu rächen und andere leiden zu lassen, die sie (oft vermeintlich) gekränkt oder gedemütigt haben. Genauso bekannt ist über diese Störung, dass viele dieser Menschen keine Skrupel haben und über Leichen gehen, wenn ihnen das möglich ist…

Mit der neuen Gesetzgebung und der neuen, extremen Väterfreundlichkeit allerorten wird aber genau diesen Partnerschaftsgewalttätern jede Tür sperrangelweit geöffnet, genau diese Kinder nebst ihren Müttern „legalisiert“ jahrelang weiter zu terrorisieren. Auf solche Dinge müssten Verfahrensbeistände, Richter, Jugendämter, Gutachter eigentlich achten !

Es MUSS dringend Weiterbildungen dafür geben für alle Verfahrensbeteiligten, die hochstrittige Fälle mit bearbeiten, wie ich finde. Begründung: maligne Narzissten können Menschen (egal wie professionell sie sind), die sie nur gelegentlich sehen und sprechen, perfekt etwas vorspielen, und sie sind obendrein sehr häufig äußerst charmant, nach außen hin offen, fröhlich, verständnisvoll, integer, vertrauenswürdig… manche sind alles davon zugleich …

Die neue (Un)Rechtssprechung sagt: Väter haben die gleichen Rechte wie Mütter, das ist eindeutig der Trend und das Ziel, wo es hingehen soll, aber eigentlich eine als Gleichberechtigung der Männer bezeichnete und getarnte Ent-Mutterung per angeblichem „Kindeswohl“-Mäntelchen (großflächige Entrechtung der Mutter) und auch die heftige Antwort auf die „Gleichberechtigung“ der Frau von den ach so schwer gebeutelten Maskulinisten!

Wir – Kinder und Mütter- werden gesellschaftlich grad zu menschenrechtlichem Staub zerrieben zwischen einem vermännlichten, patriarchalem Bild, einer un-mütterlichen Karriereristin in einem grauem, nichtssagendem Konzern und den Väterrechtlern, die auf die so wichtige Mutter-Kind-Bindung pfeiffen !

Es ist enorm wie viele Mütter und Kinder von Psychopathen umgebracht werden, die in ihren wilden Phantasien vom Familiengericht und dem zugehörigen Helfersystem nicht durchschaut wurden und scheinbar oft von denselben Leuten noch angestachelt wurden. Berichte häufen sich in den Medien nicht nur scheinbar, vielmehr ereignen sich  diese Tragödien in der Realität noch viel viel öfter, ohne dass darüber berichtet wird, wenn es keine Toten oder Schwerstverletzte gab, außer entmutterte Kinder.

Warum achten die ganzen offiziellen Stellen auf solche Dinge nicht, um endlich all das familienrechtlich erzeugte Leid zu verhindern? Es ist nämlich bekannt, dass all das auf sehr viele Partnerschaftsgewalttäter zutrifft, insbesondere auf die, die zu schlau sind, um nachweisbar zuzuschlagen oder die Frau öffentlich und nachweisbar zu bedrohen.

Dies sind keine Einzelfälle, sondern schlicht eine klar feststellbare steigende Tendenz, rein „zufällig“ einhergehend mit immer mehr Inobhutnahmen und Fremdunterbringungen von Kindern.“

 

 

Vrouwe Justitia Zutphen

Susanne Schädlich: Recht für Väter ist Pech für Mütter

„Alleinerziehende werden in Deutschland alleingelassen. Es gibt noch zu viele bürokratische Lücken, die Unterhaltszahlungen aushebeln, meint die Schriftstellerin und Journalistin Susanne Schädlich. Die Konsequenzen tragen vor allem Mütter und Kinder.

Es kann vorkommen, dass die Nachkommen mit dem Einkommen nicht auskommen. Vor allem sind es alleinerziehende Frauen, die hierzulande mit ihrem Einkommen für sich und die Nachkommen nicht auskommen. Obwohl sie arbeiten, oft Vollzeit. Jede fünfte Familie von acht Millionen Familien ist eine Ein-Elternfamilie, Tendenz steigend. Zu 90 Prozent ist dieser eine Elternteil eine Frau. Die meisten von ihnen meistern den Spagat zwischen Beruf, Haushalt und Fürsorge für die Kinder. Auf Mutterliebe ist eben Verlass. Das wissen die Ex-Partner.“

weiter hier: http://www.deutschlandradiokultur.de/alleinerziehende-recht-fuer-vaeter-ist-pech-fuer-muetter.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=364277